<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655</id><updated>2012-01-22T12:20:52.368+01:00</updated><category term='Filme'/><category term='Christopher'/><category term='Mein Staatsexamen und ich'/><category term='Naomi'/><category term='Literatur'/><category term='Venezia Stories'/><category term='Laura'/><category term='Reisen'/><category term='die Autorin spricht'/><category term='Nico'/><category term='Nachtleben'/><category term='Leas Café'/><category term='Julia'/><category term='Veranstaltungen'/><category term='Ava'/><category term='Telenovelateam'/><category term='Prosa'/><category term='Nane'/><category term='Veröffentlichungen'/><category term='Musik'/><category term='Promidinner'/><category term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category term='Zitate'/><category term='schreibende Frauen'/><title type='text'>schreibende Mädchen</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>104</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6905292129965312011</id><published>2012-01-19T17:42:00.000+01:00</published><updated>2012-01-20T00:42:57.338+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><title type='text'>Judith Hermann oder die Person als Projektionsfläche</title><content type='html'>Judith Hermann &lt;br /&gt;( *1970 Berlin-Tempelhof)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schreibt, sie schreibt nicht, sie schreibt... ?&lt;br /&gt;Bei Judith Hermann weiß man das nicht so genau. Sie weiß es selbst nicht.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Schriftstellerin bin ich nur, wenn ich schreibe. Zwischen den Büchern bin ich - etwas anderes“&lt;/i&gt; wird sie 2010 von der Berliner Zeitung zitiert.&lt;br /&gt;Seit ihrem Debüt „Sommerhaus später“ 1998 hat sie drei Erzählbände veröffentlicht – ein recht schmales Werk. Trotzdem hat sie es geschafft, als Stimme einer Generation betitelt zu werden. Doch die Aufmerksamkeit für ihre Person und ihre Geschichten ließ nach, die Folgewerke wurden sehr viel kritischer betrachtet als das Debüt.&lt;br /&gt;Was war der Haken?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Eigentlich“&lt;/i&gt;, sagt Judith Hermann 2003 im Interview der FAZ, &lt;i&gt;„kam der Ruhm zu schnell“&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da tauchte dieser schmale Erzählband auf, der zunächst gar nicht so sehr wahrgenommen wurde.&lt;br /&gt;Erst als ihn das „Literarische Quartett“ in den Himmel lobte, wurde er von der breiten Öffentlichkeit entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-6B9D3E99khc/TxhHZBQM_TI/AAAAAAAAAfQ/sRpNdDCXanE/s1600/motiv1997.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-6B9D3E99khc/TxhHZBQM_TI/AAAAAAAAAfQ/sRpNdDCXanE/s1600/motiv1997.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Was noch entdeckt wurde, war das Foto der Autorin auf dem Buchumschlag: Das Foto, welches die Autorin im Halbschatten zeigt, wie sie mit schweren Lidern gedankenvoll in die Kamera blickt, die glatten langen Haare zu einem klassischen Dutt zurückgebunden, das Gesicht gebettet auf einem breiten Pelzkragen. Das Zimmer liegt im Dunkel, zwei helle Fenster umrahmen die junge Frau.&lt;br /&gt;Im "Literarischen Quartett" sagt Andrea Köhler: &lt;i&gt;„Ganz wunderbare Geschichten, erzählt wie mit halbgeschlossenen Lidern“ &lt;/i&gt; und öffnet damit der Identifikation der Autorin mit ihren Geschichten Tür und Tor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Judith Hermann entgegnet auf die Frage, ob Sonja, eine ihrer Figuren, ein Selbstporträt sei: &lt;i&gt;„Sicher ist sie Selbstporträt, aber auch so etwas wie ein gewünschtes Selbstporträt.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Doch schon bei der Veröffentlichung ihres zweiten Werkes ‚Nichts als Gespenster’ klingt das ganz anders: &lt;i&gt;„Ich hatte [...] genug davon, dass meine Person als Projektionsfläche vereinnahmt wird“&lt;/i&gt;, gibt Hermann in einem Interview der TAZ zu.&lt;br /&gt;Claudia Voigt resümiert dazu im Spiegel : &lt;i&gt;„Mit dem berühmten Kunstgeschöpf Judith Hermann musste sie trotzdem leben“&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Kunstgeschöpf wollte Judith Hermann in ihrem dritten Werk ‚Alice’ 11 Jahre nach dem Debüterfolg 1998 endgültig ablegen: Ihr Umschlagfoto ist sehr einfach, eine Frau mit ruhigem Lächeln, zurückgesteckten Haaren und einer schlichten Karobluse. Das Bild hat nichts mehr gemein mit der verträumten Melancholikerin.&lt;br /&gt;Die Geschichten schon. Sie sind länger, sie haben eine gleichnamige Hauptfigur, mit der Todesthematik wagt sich die Autorin an ein ernsteres Thema - doch wieder ist es nicht der von Kritikern herbeigesehnte Roman.&lt;br /&gt;Seit der Veröffentlichung 2009 ist es wieder still um die Schriftstellerin. Wenn sie momentan überhaupt Schriftstellerin ist. Oder etwas anderes. Denn man fragt sich: Schreibt sie, schreibt sie nicht, schreibt sie ...?“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6905292129965312011?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6905292129965312011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/judith-hermann-schreibt-sie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6905292129965312011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6905292129965312011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/judith-hermann-schreibt-sie.html' title='Judith Hermann oder die Person als Projektionsfläche'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-6B9D3E99khc/TxhHZBQM_TI/AAAAAAAAAfQ/sRpNdDCXanE/s72-c/motiv1997.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3314574697852026537</id><published>2012-01-15T11:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T02:36:49.812+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><title type='text'>Süchtig</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-uMF0_NblQjA/TxKuk95lvhI/AAAAAAAAAfI/3qUbdxGh6Ik/s1600/U-Bahn.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="114" src="http://1.bp.blogspot.com/-uMF0_NblQjA/TxKuk95lvhI/AAAAAAAAAfI/3qUbdxGh6Ik/s400/U-Bahn.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Frau mit dem Hund springt in die U-Bahn, kurz bevor sichdie Türen schließen, als der Schaffner bereits sein „Bitte zurückbleiben“genuschelt hat und der fiepende Warnton in den Ohren klingelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hund, das ist ein Terrier mit strammen, kleinen Beinen,ein Ohr neckisch eingeknickt. Die Frau atmet schwer und schiebt sich zu einemfreien Sitzplatz. Sie zieht den Hund an einem Gürtel hinter sich her. Ihre Hoseist ihr fast über den Hintern gerutscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig ungepflegt sieht sie nicht aus. Die Jacke istschlicht und wirkt sauber, die viel zu weite Hose könnte genau so gut trendysein, Used Look. Ihre dünnen, zerzausten Haare hat sie zu einem Zopfzusammengebunden und der schwache Geruch nach Alkohol und ungewaschener, alterKleidung könnte von woanders herkommen. Erst ein Blick auf eine ihrer aufgequollenen,roten und rissigen Hände mit den gelb verfärbten Fingernägeln, die eine Flaschemit Apfelschorle umklammert, gibt Bestätigung. Auch das verkniffene, fleckigeGesicht – geplatzte Äderchen, schmale Lippen und&amp;nbsp; trübe Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt reckt sie ihr knochiges Becken dem älteren Herrn mitdem weißen Schnauzbart, der ihr gegenüber sitzt, provozierendentgegen, während sie ihre Hose hochzieht und versucht, den Gürtel durch dieSchlaufen zu ziehen. &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Lassen Sie sich nicht beirren!“ sagt sie laut zum Schnauzer-Mann.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Wie bitte?“, sagt er.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Lassen Sie sich nicht von mir beirren.“ Sie klingt eineSpur aggressiver.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Mann lächelt und schüttelt den Kopf. „Davon? Ach, da habich schon ganz andere Sachen gesehen. Mich überrascht nichts mehr.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sie setzt sich, blickt ihn starr an. „Und was, was haben Siegesehen, wenn Sie so etwas sagen? Was war das, was Sie gesehen haben? Warendiese Dinge bewusstseinserweiternd für Sie?“ &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Bewusstseinserweiternd? Nein“, sagt er. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Ich bin drogenabhängig.“, sagt sie herausfordernd undstarrt ihn an. Er sagt nichts. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Ich hab’ die Hundeleine vergessen. Da haben die michgezwungen, den Hund an den Gürtel zu nehmen! Scheiß Regeln! Ist denen egal,wenn mir die Hose bis zu den Knien rutscht. Scheiß Bullen.“ &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sie schreit fast. „Der Hund tut keinem was! Aber das istdenen egal! Die sind wie scheiß Roboter! Die hinterfragennichts, die haben ihre Regeln und die spulen sie ab und du musst dich dranhalten. Scheiß System.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Ein lieber Hund“, sagt der alte Mann mit Schnauzer. Er hateinen Hut auf.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Wo fahren Sie hin?“, fragt sie, während sie diePlastikflasche mit der Apfelschorle umklammert. „Fahren Sie zur Arbeit? KommenSie von der Arbeit?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Er erwidert: „Ich komme von der Arbeit und fahre zurnächsten.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Und wo arbeiten Sie?“, hakt sie nach, misstrauisch. Siemöchte ihn austesten. Wie lange er mit ihr redet. Ob er sich irgendwannabwendet. Ob er sie verachtet. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„In einer Klinik“, sagt er. „Und in einem Pflegeheim.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ein junger Mann, &amp;nbsp;auf der anderen Seite des Ganges sitzend, grinst. Sie ist ihmpeinlich. Er schämt sich für sie. Die anderen Fahrgäste im Umkreis schauen weg.Geradeaus oder aus dem Fenster. Sie geben sich unbeteiligt, tun, als hörten sienichts. &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Frau schweigt. Ihr Gesichtsausdruck ist irgendwieschuldbewusst. Ihre Lippen sind fest zusammengekniffen. Die Haare hängen ihrsträhnig ins Gesicht und sie streicht sie mit zitternden Fingern zurück.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Es tut mir leid“, sagt sie schließlich leise. „Es tut mirleid, dass ich so aggressiv war. Ich wusste nicht ...“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sie blickt zu dem Terrier, dann zu dem Mann. Ihre Stimmewird noch ein wenig leiser als sie sagt: „Meinten Sie das mit den Dingen, dieSie gesehen haben? Was sehen Sie da? Sehen Sie die Leute sterben? Ein Freundvon mir hatte Krebs. Er hat das überlebt, zum Glück, aber er ist nie mehr derGleiche gewesen. Es war schlimm. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Eine Freundin von mir ist gestorben. Sie war auchdrogenabhängig. Es waren so wenige auf der Beerdigung, so wenige! Das istschlimm. Ich habe Angst. Es macht mir Angst, zu sterben und ganz allein zusein.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Wir machen auch Sterbebegleitung“, sagt der Mann. Dannschweigt er.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sie sagt ebenfalls eine Weile nichts mehr. Irgendwann murmelt sie:„Ich bin ein mitfühlender Mensch. Behandeln Sie Leute mit Krebs?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Nein“, sagt er. „Demenzkranke.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Das ist schlimm! Ist das nicht schlimm, wennman alles vergisst?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Demenz kann schon mit 30 beginnen“,&amp;nbsp; sagt er. Die Frau ist ungefähr 30. Aufjeden Fall sieht sie älter aus, als sie ist. Kaputter.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Mann fährt fort: „Aber die Leute merken irgendwann nichtmehr, dass sie vergessen. Für sie ist es dann nicht schlimm. Nur am Anfang, damerken sie es.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Und haben Angst ...“ ergänzt die Frau traurig und trinkt einenSchluck Apfelschorle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es hört schnell auf." &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Ich bin ein interessierter Mensch!“; sagt sie und ihreStimme ist wieder fest. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Ich möchte vieles wissen, deshalb frage ich Sie so viel. Wieerkenne ich Demenz? Wenn da ein Mensch irgendwo steht und sich verlaufen hat –vielleicht kann ich ihn ja zurückbringen!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Nun ja, sie sind verwirrt. Wissen nicht, wo sie sind, denkennicht klar. Das merkt man“, sagt der Mann.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Frau schaut auf den Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der junge Mann auf der anderen Seite des Ganges steigt aus.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3314574697852026537?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3314574697852026537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/suchtig.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3314574697852026537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3314574697852026537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/suchtig.html' title='Süchtig'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uMF0_NblQjA/TxKuk95lvhI/AAAAAAAAAfI/3qUbdxGh6Ik/s72-c/U-Bahn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7967944055288776010</id><published>2012-01-06T16:37:00.001+01:00</published><updated>2012-01-06T16:37:59.679+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><title type='text'>"Ihre Sternheim - unsre Heldin" Sophie von la Roche</title><content type='html'>Die Empfindsamkeit fand ich immer schrecklich. Gemeinsam mit der Marwood erwartete ich inständig Sara Sampsons Tod, schüttelte zärtlich den Kopf über die zärtlichen Schwestern und lachte, wenn ich mir vorstellte, wie sie alle schluchzten und greinten, die Damen und Herren von damals, während sie sich mit possierlichen Taschentüchlein die Augen tupften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das sagt man der Dame nach, die ich im Folgenden vorstellen will: Dass ihr Roman kein Auge trocken ließ. Und hier liegt die Bedeutung, die sie für Zeitgenossen und Nachwelt hatte. Ich wiederhole: „Ihr Roman“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-w8XwJARfURc/TwbuXj7JR4I/AAAAAAAAAe8/lIzrMcOWN3g/s1600/Sophie_von_La_Roche.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-w8XwJARfURc/TwbuXj7JR4I/AAAAAAAAAe8/lIzrMcOWN3g/s320/Sophie_von_La_Roche.jpg" width="256" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sophie von la Roche&lt;br /&gt;(* 1730 + 1807)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sophie von la Roche ist eine Vorreiterin in mehrfacher Hinsicht:Ihr Werk &lt;i&gt;„Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ &lt;/i&gt;(1771) gilt als erster von einer Frau verfasster deutschsprachiger Roman.&lt;br /&gt;Die 1783 gegründete Frauenzeitschrift &lt;i&gt;„Pomona für Teutschlands Töchter“&lt;/i&gt; war ebenfalls eine der ersten von einer Frau herausgegebenen Zeitschriften für Frauen – wenn sich auch darin schon ihr emanzipatorisches Potential erschöpfte.&lt;br /&gt;Inhaltlich hielt man sich an die traditionelle Rollenverteilung, auf keinen Fall wollte Sophie die Frauen &lt;i&gt;„von der heiligen häuslichen Bestimmung abziehen“&lt;/i&gt; (Brief an Johann Caspar Lavatar).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurück zum Fräulein von Sternheim.&lt;br /&gt;Der empfindsame Briefroman fällt in die Zeit der Aufklärung, eine Zeit, die dem Gedanken an eine gelehrte Frau nicht ganz abgeneigt gegenüberstand - und er feierte große Erfolge, sowohl beim weiblichen, als auch beim männlichen Publikum, wenn auch eher für das weibliche gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sophie kann als Begründerin der Frauenliteratur gesehen werden, wobei Frauenliteratur in diesem Zusammehang ganz neutral und nicht mit dem schalen Beigeschmack, der dem Begriff heutzutage anhaftet, verstanden werden muss.&lt;br /&gt;La Roche bestand &lt;i&gt;„wie selbstverständlich auf dem Recht, über Angelegenheiten, die speziell Frauen betreffen, zu schreiben und damit als Autorin hervorzutreten“&lt;/i&gt;. (Becker-Cantarino, Barbara: Der lange Weg zur Mündigkeit. Frauen und Literatur in Deutschland von 1500 bis 1800. München 1989, S. 278.)&lt;br /&gt;Mit der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ schuf die Arzt-Tochter aus Kaufbeuren ein moralisches Vorbild für die weibliche Leserschaft – im Mittelpunkt eine aktive Frau, die es schafft, frei und tugendhaft zu leben.&lt;br /&gt;Die Bezeichnung 'Frauenroman' ging auf ihren Freund Christoph Martin Wieland zurück, der immer wieder den Nutzen des Werks für das weibliche Geschlecht betonte.Er war es auch, der sich zum Herausgeber des Romans machte, zeigte sich begeistert von &lt;i&gt;„(der) Wahrheit und Schönheit Ihrer moralischen Schilderungen (...); mein Herz erwärmte sich“. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Wieland kümmerte sich um stilistische und editorische Veränderungen und nahm durch seine Vorrede und Anmerkungen Einfluss auf die Rezeption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ihre Sternheim, so liebenswürdig sie ist, hat als ein Werk des Geistes, als eine dichterische Komposition, ja nur überhaupt als eine deutsche Schrift betrachtet, Mängel, welche den Auspfeifern nicht verborgen bleiben werden."&lt;/i&gt; (Wieland, Vorwort zu „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne den Einfluss ihres wohlwollenden Gönners wäre Sophie von la Roches schriftstellerische Laufbahn undenkbar gewesen. Ein Beispiel dafür, wie sehr die weibliche Autorschaft im 18. Jahrhundert von den männlichen Kunstrichtern abhing.&lt;br /&gt;So können Wielands Worte in der Herausgeberfiktion des "Fräulein von Sternheims" sowohl als Schutz seines Schützlings als auch als Abwertung weiblicher Kunstfertigkeit gelesen werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„und sollten die Kenner nicht geneigt sein mit mir zu finden, daß eben diese völlige Individualisierung des Charakters unsrer Heldin einen der seltensten Vorzüge dieses Werkes ausmacht, gerade denjenigen, welchen die Kunst am wenigsten, und gewiß nie so glücklich erreichen würde, als es hier, wo die Natur gearbeitet hat, geschehen ist?“ &lt;/i&gt;(Wieland, Vorwort zu „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7967944055288776010?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7967944055288776010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/die-empfindsamkeit-fand-ich-immer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7967944055288776010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7967944055288776010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/die-empfindsamkeit-fand-ich-immer.html' title='&quot;Ihre Sternheim - unsre Heldin&quot; Sophie von la Roche'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-w8XwJARfURc/TwbuXj7JR4I/AAAAAAAAAe8/lIzrMcOWN3g/s72-c/Sophie_von_La_Roche.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5477575751172047384</id><published>2012-01-04T13:38:00.001+01:00</published><updated>2012-01-22T09:08:23.079+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><title type='text'>Liebe Liselotte</title><content type='html'>Widmete sich das Blog "schreibende Mädchen" bisher eher schreibenden Mädchen- oder Frauenfiguren innerhalb eigener Prosa oder vereinzelt im Film- und Musikbereich möchte ich den Beginn des Jahres 2012 nutzen, um mich mit realen schreibenden Frauen quer durch die Epochen (nicht chronologisch) zu beschäftigen und diese hier vorzustellen (nicht regelmäßig).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe meines Literaturstudiums kamen mir, vom Schatten der männlichen Zeitgenossen verdeckt, nicht viele davon unter, und die, die da kamen, kamen doch eher zufällig. Wenn sie dann aber kamen bereiteten sie mir umso mehr Freude, weshalb ich ihnen an dieser Stelle Tribut zollen möchte.An den Anfang stelle ich Liselotte von der Pfalz, für die mich ihr Zitat über das Lesen von Romanen einnahm:&lt;i&gt;"Wenn ich die romans lange und an einem stück lesen müßte, würden sie mir beschwerlich fallen; ich lese aber nur ein blatt 3 oder 4, wenn ich met verlöff (mit Verlaub) auf dem kackstuhl morgens und abends sitze, so amüsierts mich und ist weder mühsam noch langweilig so." (1704)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liselotte von der Pfalz(* 1652 in Heidelberg, + 1722 in Saint Cloud)&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JBNFy7mf2K8/TwRIITip56I/AAAAAAAAAes/Ju8bZlAs7vE/s1600/1723_liselotte_von_der_pfal.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-JBNFy7mf2K8/TwRIITip56I/AAAAAAAAAes/Ju8bZlAs7vE/s320/1723_liselotte_von_der_pfal.jpg" width="254" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Weilen alles so vergänglich ist, drumb muß man sich lustig machen, so viel man kann, denn man kompt nicht zwey mal wieder, und ich glaube, daß unser herrgott auch lieber hat, daß man ihm mit lust, als mit chagrin dient. Wenn weinen den frieden machen könnte, wollt ich selber weinen, aber das hilft zu nichts, also were es besser, zu lachen.“ &lt;/i&gt;(an Raugräfin Louise, 24.11.1713)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man einen Beitrag über Liselotte von der Pfalz, voller Name Elisabeth Charlotte, besser beginnen, als mit den Worten: „Herzliebe Liselotte“ – so, als würde man ihr einen Brief schreiben.„Herzliebe Liselotte“, schreibe ich also, wie gut, dass du nie deinen Sinn für Humor verloren hast.Verübeln könnte man es ihr nicht, der Prinzessin aus Heidelberg, die aus politischen Gründen an den Bruder des Sonnenkönigs, Philipp I. von Orléans verheiratet wurde. Madame, deren Gatte sich offen zu seinen Favoriten und damit zu seiner Homosexualität bekannte, war einsam. Deshalb begann sie zu schreiben.Sie schrieb Briefe an ihre Lieben, die sie in der Heimat zurücklassen musste, die Heimat, nach der sie sich ihr Leben lang verzehrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Die Pfalz ist ein gelobt land gegen andere Länder zu rechnen, denn alles ist ja gut in unserem lieben vaterland, luft, wasser, wein, brot, fleisch und fisch. [...] oft in den strohhütten leben leute mit größern vergnügen, als in schöne palästen und auf dem thron.“&lt;/i&gt; (an Raugräfin Louise, 22.11.1710)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Brief klingt Liselottes tiefe Abneigung gegen das Leben am Französischen Hof mit, die zum Hauptinhalt ihres Schreibens wird. Besonders Liselottes Hass auf Madame Maintenon, die Mätresse des Königs, trug zu ihrer Isolierung am Hof und den Spannungen mit Ludwig IVX. bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Welcher Henker uns unsere alte rumpompel (Mme. De Maintenon) hier wollte weg nehmen, sollte ich wohl vor einen ehrlichen Mann halten und gern vor ihn bitten, daß er möge geadelt werden.“&lt;/i&gt; (an Herzogin Sophie, 31.3.1692)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum aber sind die Briefe dieser Frau, die von sich selbst behauptet, von politischen Dingen keine Ahnung zu haben (&lt;i&gt;„Wir müssen wohl von Bagatellen reden, Staatssachen weiß ich wahrlich nicht“&lt;/i&gt;) und die von Peter Michelsen – zu Recht – als „Genie des Klatsches“ bezeichnet wird, relevant für uns?&lt;br /&gt;Klatsch, so Michelsen, könne zur Kunst werden und habe eine große Ästhetik an sich.&lt;br /&gt;Zudem sind Liselottes detaillierte Beschreibungen von Leben und Leuten am Hof, von Intrigen, Absurditäten der Etikette und der Mode, wertvolle Quelle für die Kulturgeschichtsforschung. Bereits die Zeitgenossen aber erkannten, dass Liselotte einen außergewöhnlichen Stil schrieb, allen voran der Philosoph Leibniz.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Herr Leibniz“&lt;/i&gt;, schreibt Liselotte, &lt;i&gt;„dem ich etlichmal schreibe, gibt mir die vanitet, daß ich nicht übel Teutsch schreibe“&lt;/i&gt; (1715)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Markenzeichen der Herzogin sind ihre geistreichen, aber oft bissigen Vergleiche, ihre Vorliebe für Anekdoten und Anspielungen sowie die drastische Sprache, die sie selbst folgendermaßen erklärt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Ich bin gantz naturlich; wen mir waß zu hertzen geht, muß ich es gantz entfinden“&lt;/i&gt;(an Raugräfin Louise, 6.9.1715)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedrich Schiller wird sie im 18. Jahrhundert als eine Frau stilisieren, die mit unverbildeten deutscher Natürlichkeit die dekadente Hofkultur Frankreichs anprangert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5477575751172047384?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5477575751172047384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/liebe-liselotte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5477575751172047384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5477575751172047384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2012/01/liebe-liselotte.html' title='Liebe Liselotte'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-JBNFy7mf2K8/TwRIITip56I/AAAAAAAAAes/Ju8bZlAs7vE/s72-c/1723_liselotte_von_der_pfal.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2040396804710894960</id><published>2011-12-31T09:00:00.000+01:00</published><updated>2012-01-04T14:02:58.918+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Glück im Zwischenraum</title><content type='html'>Einmal noch dort sein.&lt;br /&gt;Einmal noch sich die Lippe blutig schlagen an der Sektflasche und den Berg hochkriechen im Schnee mit hohen Hacken, es ist so rutschig und unsere Stumpfhosen saugen sich mit Wasser voll, wir robben auf den Knien nach oben, die hohen Absätze finden keinen Halt im Schnee.&lt;br /&gt;Aber dann, dann richten wir uns auf mit Plastikbechern voll Sekt in den Händen, voll Glück.&lt;br /&gt;Das ist die Zeit zwischen den Jahren, die letzten Sekunden, die, obwohl du atemlos zählst, so zeitlos scheinen und die Vorfreude, die Erwartung auf das neue Jahr mit der Erinnerung an das Vergangene mischen.&lt;br /&gt;Desillusionierung – ein bisschen älter sind wir, erschöpfter, ein bisschen trauriger - und wir zünden uns Zigaretten an, die ersten im neuen Jahr, die letzten im Alten, während der Himmel um uns explodiert, zischend und knallend, Sternenregen über uns, Wunderkerzen zwischen unseren Fingern, wir zeichnen leuchtende Worte in die eiskalte Luft.&lt;br /&gt;Keine Vorsätze mehr, höchstens alles besser machen, aber mit dem Wissen, dass das ja schon der Vorsatz vom letzten Jahr gewesen ist. Trotzdem so viele Fehler, so viel Wut und doch Augenblicke ungetrübten Glücks wie jetzt, wenn die Nacht in Farben glüht.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1hDn9JKMqZU/TvzZIJk8srI/AAAAAAAAAeg/FZ-wd76qLv4/s1600/silvester1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://4.bp.blogspot.com/-1hDn9JKMqZU/TvzZIJk8srI/AAAAAAAAAeg/FZ-wd76qLv4/s320/silvester1.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ach könnten wir nur unsere Mäntel zu Netzen formen und den Goldregen auffangen, der da um uns herunter fällt oder könnten wir bleiben, einfach nur, hier und immer und dieser eine Moment, festgehalten und ungetrübt, „Moment, nächstes Jahr wieder, versprochen“, dabei wissen wir doch, dass es leere Worte sind, weil wir nicht wissen, was sein wird und wer wir dann sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2040396804710894960?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2040396804710894960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/12/gluck-im-zwischenraum.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2040396804710894960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2040396804710894960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/12/gluck-im-zwischenraum.html' title='Glück im Zwischenraum'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-1hDn9JKMqZU/TvzZIJk8srI/AAAAAAAAAeg/FZ-wd76qLv4/s72-c/silvester1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8707987916968879727</id><published>2011-10-18T19:56:00.002+02:00</published><updated>2011-10-18T19:57:00.153+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Nochmals zu Mediävistik</title><content type='html'>*hrm* ... "Tuot ûf!" "wem? wer sît ir?" "ich will ins herze dîn zuo dir." "sô gert ir zengem rûme." "waz denne, belîbe ich kûme? mîn dringen soltu selten klagn: ich wil dir nu von wunder sagn."&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MMmeUjklXr4/Tp29uJvJ54I/AAAAAAAAAeI/CWH96WqSVkk/s1600/Heinrich.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-MMmeUjklXr4/Tp29uJvJ54I/AAAAAAAAAeI/CWH96WqSVkk/s1600/Heinrich.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8707987916968879727?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8707987916968879727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/10/nochmals-zu-mediavistik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8707987916968879727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8707987916968879727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/10/nochmals-zu-mediavistik.html' title='Nochmals zu Mediävistik'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-MMmeUjklXr4/Tp29uJvJ54I/AAAAAAAAAeI/CWH96WqSVkk/s72-c/Heinrich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2827748326669920151</id><published>2011-10-10T15:09:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T15:09:13.725+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Staatsexamens-Opfer</title><content type='html'>Am Rande des Wahnsinns ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-etDXt-xJKAo/TpLuTGK8NaI/AAAAAAAAAeE/7337lnOu1v4/s1600/Foto-0494.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="268" src="http://1.bp.blogspot.com/-etDXt-xJKAo/TpLuTGK8NaI/AAAAAAAAAeE/7337lnOu1v4/s320/Foto-0494.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2827748326669920151?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2827748326669920151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/10/staatsexamens-opfer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2827748326669920151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2827748326669920151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/10/staatsexamens-opfer.html' title='Staatsexamens-Opfer'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-etDXt-xJKAo/TpLuTGK8NaI/AAAAAAAAAeE/7337lnOu1v4/s72-c/Foto-0494.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2885915105555122143</id><published>2011-09-09T15:04:00.012+02:00</published><updated>2012-01-20T00:49:17.770+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Nadaville-Lesung: „Tochter von“ / Vernissage: „Die Traurigkeit einer jungen Frau – ach ne, doch nicht“</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8HqOrJ9_a2M/TmoPc1NcAlI/AAAAAAAAAdo/CN-SjE_ov1o/s1600/Bild014_Neg.Nr.12A.jpg%2Bb.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5650345670483903058" src="http://4.bp.blogspot.com/-8HqOrJ9_a2M/TmoPc1NcAlI/AAAAAAAAAdo/CN-SjE_ov1o/s320/Bild014_Neg.Nr.12A.jpg%2Bb.jpg" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0 10px 10px 0; width: 261px;" /&gt;&lt;/a&gt;... zusammen mit Drinks und Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Arbeitsmarkt herrscht Chancengleichheit. Also, mehr oder  weniger. Klar, Sie haben ein tolles Zeugnis und großartige Referenzen.  Aber die Tochter des Vorstands suchte nunmal gerade einen Job, um die  Monate nach dem Abi zu überbrücken, und Sie müssen schon verstehen, dass  das Mädchen für diese Position geeigneter ist. Wir wünschen Ihnen auf  Ihrem zukünftigen Weg viel Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JAEZ-T1hY2Q/TmoTD6mlXnI/AAAAAAAAAeA/FiZCUnRBTwI/s1600/IMG_6782.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5650349640481332850" src="http://1.bp.blogspot.com/-JAEZ-T1hY2Q/TmoTD6mlXnI/AAAAAAAAAeA/FiZCUnRBTwI/s320/IMG_6782.JPG" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: left; height: 214px; margin: 0 10px 10px 0; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wozu also den beschwerlichen Weg aus Schule, Studium, Praktika, Neben- und Ausbeuterjobs gehen, wenn es auch mit Mama, Papa und einem gut situierten Gatten geht?&lt;br /&gt;Das Nadaville-Duo Katrin Baumer (selbst Tochter) und Jessica Riccò (Erfahrungen im Tochter-Sein finden sich auch in ihrer Biographie) nimmt sich heute dem Phänomen der höheren Töchter an und liest Geschichten von hauptberuflichen Erben und angeheiratetem Reichtum. Dazu nehmen sie als Gast Saskia Kalis (ebenfalls Tochter ihrer Eltern) mit ins Boot. (www.nadaville.de)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-50Jtq7uT-bc/TmoQyc0h_hI/AAAAAAAAAd4/S6hEUBRGVPY/s1600/Herzog-Bross-Eppich.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5650347141405736466" src="http://3.bp.blogspot.com/-50Jtq7uT-bc/TmoQyc0h_hI/AAAAAAAAAd4/S6hEUBRGVPY/s320/Herzog-Bross-Eppich.jpg" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: left; height: 213px; margin: 0 10px 10px 0; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parallel stellen die drei Künstler Michaela Herzog, Valentina Eppich und Fabian Bross aktuelle Werke aus. „Die Traurigkeit einer jungen Frau – ach ne, doch nicht“ ist ein Blick auf drei Künstler, die erst beim zweiten Hinsehen zusammenpassen. Bei allen Unterschieden eint sie der Hang zur Darstellung von konkreten Figuren, Landschaften und Situationen. Die Kombinationen dieser Aspekte lassen die Arbeiten ins Abstrakte driften und rufen im Betrachter eine Nachdenklichkeit hervor, die durch das Zusammenspiel der dargestellten Objekte häufig ins Schmunzeln verkehrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochadel, Neureiche und Fußvolk sind herzlich eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am: Donnerstag, 15.09.11&lt;br /&gt;Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20.00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im: Provisorium&lt;br /&gt;Lindwurmstraße 37&lt;br /&gt;München&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eintritt: 5 Euro, Studenten: 3,50 Euro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Literaten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katrin Baumer absolvierte 2007/2008 den Manuskriptumkurs der LMU-München und ist seitdem in der Münchner Literatur- und Lesungsszene unterwegs. In ihrer Freizeit hält sie die Welt in Worten oder Bildern/Cartoons fest und tobt sich mit der Erzählerfigur Erica auf den Blogs „schreibende Mädchen“ und „Remember Lalaland“ aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saskia Kalis unterrichtet als Gymnasiallehrerin jetzige und kommende Schülergenerationen unter anderem in der hohen Kunst der Gedichtanalyse. Gedichte schreibt sie in ihrer zweiten Identität als Privatperson neben Kurzgeschichten auch selbst und das, seit sie fünf ist - wobei es damals eher krakelige Wortfetzen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jessica Riccò ist bombenpreussisch, kommt aus Südtirol, spricht aber akzentfrei und das sogar fünfsprachig. Wenn sie damit nicht gerade angibt, spielt sie Klavier und Mundharmonika, besteigt einen Berg und arbeitet in einer Münchner Agentur. Manchmal liest sie auch "fremd" - etwa mit Daniel Jaakov Kühn und der Lesung "Du darfst Sie zu mir sagen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Künstler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian Bross: Seine Kollagen recyclen Kunst zu Kunst, die als  Versatzstücke in fotographische Momentaufnahmen integriert werden.  Daneben zeigt Bross in kleinen Fotosammlungen, was im Alltag oft  untergeht: Die kleinen Dinge des Lebens, an denen wir täglich  vorübergehen, meist ohne ihnen Beachtung zu schenken. Fabian Bross  studiert Sprachwissenschaft in München und gehört zu den Gründern der  Literaturzeitschrift „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Valentina Eppich: Ihre Zeichnungen und ihre in ausdrucksstarken  Farben gearbeiteten Gemälde zeigen Menschen in Ausnahmesituationen.  Letztere sind geprägt von zahlreichen Farbschichten, die immer wieder  übermalt wurden. Valentina Eppich studiert Englische Literatur in  München.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michaela Herzog: Neben ihren abstrakten Holzstiftzeichnungen zeigt sie Zeichnungen von Menschen in Alltagssituationen, die die Rechtshänderin mit links anfertigt. Michaela Herzog studiert Kunstpädogik auf Magister in München.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2885915105555122143?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2885915105555122143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/09/nadaville-lesung-tochter-von-vernissage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2885915105555122143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2885915105555122143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/09/nadaville-lesung-tochter-von-vernissage.html' title='Nadaville-Lesung: „Tochter von“ / Vernissage: „Die Traurigkeit einer jungen Frau – ach ne, doch nicht“'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-8HqOrJ9_a2M/TmoPc1NcAlI/AAAAAAAAAdo/CN-SjE_ov1o/s72-c/Bild014_Neg.Nr.12A.jpg%2Bb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-697782998627828698</id><published>2011-08-15T21:30:00.000+02:00</published><updated>2011-08-15T21:32:03.091+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>x- x- x-</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-1D1jdQOqcBM/Tklz9AQcz_I/AAAAAAAAAdI/h_D6bw_epmc/s1600/Foto-0473.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 304px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-1D1jdQOqcBM/Tklz9AQcz_I/AAAAAAAAAdI/h_D6bw_epmc/s320/Foto-0473.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641167500136468466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich sach dazu nur: Dadamm dadamm dadamm ...&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-697782998627828698?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/697782998627828698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/08/x-x-x.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/697782998627828698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/697782998627828698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/08/x-x-x.html' title='x- x- x-'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-1D1jdQOqcBM/Tklz9AQcz_I/AAAAAAAAAdI/h_D6bw_epmc/s72-c/Foto-0473.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-877876998137738297</id><published>2011-07-28T10:10:00.000+02:00</published><updated>2012-01-04T13:56:22.085+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Antike mal anders</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/W9LAEf-EGdQ" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-877876998137738297?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/877876998137738297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/07/antike-mal-anders.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/877876998137738297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/877876998137738297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/07/antike-mal-anders.html' title='Antike mal anders'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/W9LAEf-EGdQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5432682837188340861</id><published>2011-07-16T21:14:00.003+02:00</published><updated>2011-07-16T21:19:18.049+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Nadaville-Lesung: Haute Cuisine für arme Schlucker</title><content type='html'>&lt;p&gt;Werte Gäste,&lt;/p&gt; &lt;p&gt;lassen Sie sich von uns mit literarischen Leckereien verwöhnen.  Knackige Dramen, frische Absurditäten, zart schmelzende Romanzen oder  würziger Humor – unsere große Auswahl an Texten bietet mit Sicherheit  etwas für jeden Geschmack.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-B-mPF9vRmc4/TiHjaMQAYVI/AAAAAAAAAco/SsP0AkMn5Xg/s1600/Haute%2BCuisine%2BNadaville.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-B-mPF9vRmc4/TiHjaMQAYVI/AAAAAAAAAco/SsP0AkMn5Xg/s320/Haute%2BCuisine%2BNadaville.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630031048294293842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unser kompetentes Team Katrin Baumer, Jessica Riccò und Monika Schuster wird Sie in eine Welt der Sinnesfreuden entführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir präsentieren Ihnen Texte rund ums Essen – und vielleicht auch etwas gegen den Hunger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise kann Sie ja auch ein edles Wörtchen aus unserem großen Sortiment der erlesensten Sätze begeistern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann: Sonntag, 24.07., 12.00Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo: Gasteig, Hirnraum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wünschen einen guten Appetit,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Nadavilleusen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katrin &amp;amp; Jessica&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung findet im Rahmen von &lt;a href="http://www.gasteig.de/veranstaltungen-und-tickets/25-jahre-gasteig/gasteig-elements.html"&gt;“Gasteig Elements”&lt;/a&gt; anlässlich des 25 jährigen Gasteig Jubiläums statt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5432682837188340861?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5432682837188340861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/07/nadaville-lesung-haute-cuisine-fur-arme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5432682837188340861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5432682837188340861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/07/nadaville-lesung-haute-cuisine-fur-arme.html' title='Nadaville-Lesung: Haute Cuisine für arme Schlucker'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-B-mPF9vRmc4/TiHjaMQAYVI/AAAAAAAAAco/SsP0AkMn5Xg/s72-c/Haute%2BCuisine%2BNadaville.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6038447876851467742</id><published>2011-06-22T15:55:00.001+02:00</published><updated>2011-06-22T15:56:34.752+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Der nibelungen nôt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7pKaZwEj9D4/TgH0goeMYSI/AAAAAAAAAcg/CR1oXM3bc4A/s1600/Foto-0433.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 289px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7pKaZwEj9D4/TgH0goeMYSI/AAAAAAAAAcg/CR1oXM3bc4A/s320/Foto-0433.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5621042651392139554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6038447876851467742?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6038447876851467742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/der-nibelungen-not.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6038447876851467742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6038447876851467742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/der-nibelungen-not.html' title='Der nibelungen nôt'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7pKaZwEj9D4/TgH0goeMYSI/AAAAAAAAAcg/CR1oXM3bc4A/s72-c/Foto-0433.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1633183213374971260</id><published>2011-06-20T22:58:00.000+02:00</published><updated>2011-06-20T22:59:20.908+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>frouwe in nôt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-yVk7xFG_wZs/Tf-0haVPypI/AAAAAAAAAcY/38AnTooHmLI/s1600/Foto-0431.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 270px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yVk7xFG_wZs/Tf-0haVPypI/AAAAAAAAAcY/38AnTooHmLI/s320/Foto-0431.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620409346078788242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ratet Mal, was ich grad lerne ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1633183213374971260?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1633183213374971260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/frouwe-in-not.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1633183213374971260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1633183213374971260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/frouwe-in-not.html' title='frouwe in nôt'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-yVk7xFG_wZs/Tf-0haVPypI/AAAAAAAAAcY/38AnTooHmLI/s72-c/Foto-0431.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4728055347822921026</id><published>2011-06-17T21:13:00.004+02:00</published><updated>2011-06-19T23:13:33.203+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Nadaville: Das Böse in uns</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ZN4gRgLPbB4/Tfunn6eD_MI/AAAAAAAAAcQ/ZPANr71Am_w/s1600/NadavilleNacht.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZN4gRgLPbB4/Tfunn6eD_MI/AAAAAAAAAcQ/ZPANr71Am_w/s320/NadavilleNacht.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619269264226909378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;UPDATE: AUFGRUND DER UNSICHEREN WETTERLAGE MUSS DIE LESUNG LEIDER VERSCHOBEN WERDEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nadaville unterwegs: Wir stranden! &lt;p&gt;Wie es sich spontan ergab, werden wir den &lt;a href="http://kulturstrand.org/blog/"&gt;Kulturstrand&lt;/a&gt; 2011 mit einer &lt;a href="http://kulturstrand.org/blog/2011/06/am-textfluss-heute-nadaville/"&gt;Lesung &lt;/a&gt;beglücken  und zwar zum Thema: “Das Böse in uns”.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit kennen wir uns aus,  schließlich sind wir ja selbst durch und durch garstig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wann: Schon diesen Sonntag, 19.06.&lt;br /&gt;20.00 Uhr&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wo: Professor Huber Platz, direkt vor dem LMU Hauptgebäude&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kommet und sehet … äh … höret … na, wie auch immer und amüsieret euch ganz grässlich.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4728055347822921026?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4728055347822921026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/nadaville-das-bose-in-uns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4728055347822921026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4728055347822921026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/06/nadaville-das-bose-in-uns.html' title='Nadaville: Das Böse in uns'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ZN4gRgLPbB4/Tfunn6eD_MI/AAAAAAAAAcQ/ZPANr71Am_w/s72-c/NadavilleNacht.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7434276620359223659</id><published>2011-05-28T00:58:00.002+02:00</published><updated>2011-05-28T19:21:07.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html"&gt;1. Akt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Akt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die vorherigen. Schweigend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ivana &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nach endlosen Minuten&lt;/span&gt;: Und jetzt?&lt;br /&gt;Lion: Was jetzt?&lt;br /&gt;Ivana: Passiert noch was?&lt;br /&gt;Patricia: Ist doch schon genug passiert.&lt;br /&gt;Ivana: Aber wir haben erst den ersten Akt hinter uns gebracht. Da müssten noch vier kommen.&lt;br /&gt;Mo: Kann man nichts machen. Es ist eben schon alles geschehen.&lt;br /&gt;Ivana: Es geht also nicht mehr weiter?&lt;br /&gt;Lion: Die Katastrophe ist eingetreten.&lt;br /&gt;Ivana: Es fehlen noch vier Akte für ein klassisches Drama.&lt;br /&gt;Lion:  Aber es gibt nichts mehr zu erzählen. Es wird ja doch immer so weiter gehen.&lt;br /&gt;Mo: Immer, immer.&lt;br /&gt;      &lt;br /&gt;                                               3. Akt&lt;br /&gt;      ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;      4. Akt&lt;br /&gt;      ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;      5. Akt&lt;br /&gt;      ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7434276620359223659?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7434276620359223659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_28.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7434276620359223659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7434276620359223659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_28.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1204341306844176029</id><published>2011-05-27T11:59:00.000+02:00</published><updated>2011-05-27T12:00:30.295+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Lernen und so IV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-6-L_azuvk60/Td92DuMBzYI/AAAAAAAAAbc/M9y3T2mCU2w/s1600/Croissant.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 306px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-6-L_azuvk60/Td92DuMBzYI/AAAAAAAAAbc/M9y3T2mCU2w/s320/Croissant.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5611333467037093250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Marzipancroissant und ich&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1204341306844176029?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1204341306844176029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1204341306844176029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1204341306844176029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-iv.html' title='Lernen und so IV'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-6-L_azuvk60/Td92DuMBzYI/AAAAAAAAAbc/M9y3T2mCU2w/s72-c/Croissant.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-328221809957782840</id><published>2011-05-27T09:56:00.002+02:00</published><updated>2011-05-28T19:20:00.383+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html"&gt;1. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;2. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;3. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mo und die, von der keiner den Namen weiß vor dem Club.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DvdkdNw: Was machst du hier draußen?&lt;br /&gt;Mo: Ich leiste dir Gesellschaft.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Du hast schon lang nicht mehr so viel gesprochen wie heute.&lt;br /&gt;Mo: Ich spreche doch immer.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Aber du sagst nichts. Die anderen sind drin?&lt;br /&gt;Mo: Alle drin.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Ach.&lt;br /&gt;Mo: Bist du schwanger?&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schweigt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Mo: Von wem?&lt;br /&gt;DvdkdNw&lt;span style="font-style: italic;"&gt; zuckt mit den Schultern&lt;/span&gt;: Von irgendwem. Vielleicht von dir. Ich würde mir wünschen, von dir.&lt;br /&gt;Mo: Von mir?&lt;br /&gt;DvdkdNw: Ich muss an Agnes denken.&lt;br /&gt;Mo: Welche Agnes?&lt;br /&gt;DvdkdNw: Du hast von ihr erzählt. Ich glaube, ich weiß, was sie gefühlt hat. Ich glaube, ich kann das auch. Du weißt auch, was sie gefühlt hat, nicht wahr?&lt;br /&gt;Mo: Wir haben lange nicht mehr versucht, etwas zu wissen.&lt;br /&gt;DvdKdNw: Deshalb würde ich mir wünschen, es wär‘ von dir. Weil du es auch weißt – was würdest du tun?&lt;br /&gt;Mo &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schweigt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;DvdKdNw: Erinnerst du dich an Dinge, über die wir bei Chippy geredet haben, irgendwann?&lt;br /&gt;Mo: Wie heißt du eigentlich?&lt;br /&gt;Ivana: Ivana.&lt;br /&gt;Mo: Bist du aus Polen?&lt;br /&gt;Ivana: Aus Prag.&lt;br /&gt;Mo: Ich weiß nicht, was ich machen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, auf den Boden zu kommen.&lt;br /&gt;Ivana: Ist das hier eine Liebesgeschichte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von weitem hört man Sirenen. Lionking stürzt nach draußen. Hinter ihm Patricia.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lion: Sie haben Johnny gefunden.&lt;br /&gt;Ivana: Wie, gefunden?&lt;br /&gt;Patricia &lt;span style="font-style: italic;"&gt;außer Atem&lt;/span&gt;:  Tot. Mit dem Kopf in der Kloschüssel. Ihre Haare waren ganz nass und ihr Gesicht.&lt;br /&gt;Ivana: Absicht?&lt;br /&gt;Lion: Keine Ahnung, was weiß ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Sirenen kommen näher.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_28.html"&gt;&lt;br /&gt;2. Akt&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-328221809957782840?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/328221809957782840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_27.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/328221809957782840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/328221809957782840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_27.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6022993211921542810</id><published>2011-05-26T09:51:00.001+02:00</published><updated>2011-05-26T11:03:05.981+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-wz-u2Xuinrs/TdmUVbycE7I/AAAAAAAAAa8/Yevy65haSUk/s1600/Foto-0229.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 262px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wz-u2Xuinrs/TdmUVbycE7I/AAAAAAAAAa8/Yevy65haSUk/s320/Foto-0229.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609677906824139698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html"&gt;1. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;2. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;3. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Szene&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Jonny in der Damentoilette, auf das Waschbecken aufgestützt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Chor &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unsichtbar, flüsternd&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;Es kam einmal einer, der sagte, er wär‘ glücklich. /&lt;br /&gt;Zu schnell zu hell zu grell. /&lt;br /&gt;Trägst du dein rotes Kleid, Liebste? /&lt;br /&gt;Trägst du ein Lächeln? /&lt;br /&gt;Ein Lächeln steht dir gut. /&lt;br /&gt;Es kam einmal einer, der sagte, er wär‘ glücklich. /&lt;br /&gt;Hat ihm jemand geglaubt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: Stimmen aus dem Spiegel? Wieso Stimmen? Wieso ein Chor? Was soll das hier?&lt;br /&gt;Der Chor: Eine Tragödie, meine Liebe, eine Tragödie.&lt;br /&gt;Jonny: Werd‘ ich verrückt?&lt;br /&gt;Der Chor:&lt;br /&gt;Du siehst klarer als je zuvor. /&lt;br /&gt;Stellt sie ab, die Stimmen, stellt sie ab. /&lt;br /&gt;Wir ergreifen das Wort, wenn man uns hört. /&lt;br /&gt;Man hört uns nicht oft, man will uns nicht hören. /&lt;br /&gt;Kein Ausweg für dich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: Aber Erkenntnis.&lt;br /&gt;Der Chor:&lt;br /&gt;Kennst du die Nächte, die nicht vergehen? /&lt;br /&gt;Du schmeckst das Salz und wünschst dich ans Meer. /&lt;br /&gt;Das Meer – mehr. /&lt;br /&gt;Es hört nicht auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: ‚Unter Wasser kann man nicht schreien‘. Ich kann nicht atmen, in diesen Momenten. Ich ersticke, ich schmecke das Salz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Chor:&lt;br /&gt;Wir holen dich ab, heute Nacht. /&lt;br /&gt;Zum letzten Mal die Zweifel. /&lt;br /&gt;Sei erleichtert, meine Liebe, alles ist absehbar. /&lt;br /&gt;Es kam einmal einer, der sagte, er wär‘ glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: Was ist mit ihm passiert?&lt;br /&gt;Der Chor: Das weißt du nicht?&lt;br /&gt;Jonny: Ich wusste es, wusste es immer und doch –&lt;br /&gt;Habe mich weggeworfen, als wäre ich nichts wert.&lt;br /&gt;Habe mich verloren und nicht wiedergefunden&lt;br /&gt;Der Dreck geht nicht mehr ab. Das Meer hilft mir nichts.&lt;br /&gt;Der Chor: Mehr.&lt;br /&gt;Jonny: Weiter, weiter.&lt;br /&gt;Der Chor:&lt;br /&gt;Die Ausweglosigkeit. /&lt;br /&gt;Ihr Körper windet sich, sie kann sich fühlen. /&lt;br /&gt;Erweiterte Sinne. /&lt;br /&gt;Ihre Lippen so feucht, so unverbraucht. /&lt;br /&gt;Und ihr Schritt könnte so federnd sein, wenn sie’s nicht besser  wüsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: Meint ihr mich?&lt;br /&gt;Der Chor: Es kam einmal einer, der sagte, er wär‘ glücklich.&lt;br /&gt;Jonny: Ich seh‘ so klar, wie nie zuvor.&lt;br /&gt;Der Chor: Unter Wasser kann man nicht schreien.&lt;br /&gt;Jonny: Weiter, weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6022993211921542810?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6022993211921542810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_26.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6022993211921542810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6022993211921542810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_26.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-wz-u2Xuinrs/TdmUVbycE7I/AAAAAAAAAa8/Yevy65haSUk/s72-c/Foto-0229.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-642509904854348414</id><published>2011-05-26T09:00:00.002+02:00</published><updated>2011-05-26T09:28:59.955+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Der Frosch</title><content type='html'>Der Frosch - Bartholt Hinrich Brockes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-bUlyfbG-2O4/Td1PLfaHB5I/AAAAAAAAAbU/G7b8n1IZUWc/s1600/Foto-0405.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 245px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bUlyfbG-2O4/Td1PLfaHB5I/AAAAAAAAAbU/G7b8n1IZUWc/s320/Foto-0405.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5610727769601673106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zählt das auch als Gedichtanalyse? Ja? Eine ... hm ... äh ... n ... niedliche Art der Interpretation?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-642509904854348414?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/642509904854348414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/die-frosche-brockes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/642509904854348414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/642509904854348414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/die-frosche-brockes.html' title='Der Frosch'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bUlyfbG-2O4/Td1PLfaHB5I/AAAAAAAAAbU/G7b8n1IZUWc/s72-c/Foto-0405.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3620348706915326265</id><published>2011-05-25T20:43:00.001+02:00</published><updated>2011-05-25T20:43:54.850+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Lernen und so III</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-CX9aAlQWQf4/Td1NzFO9mDI/AAAAAAAAAbM/BFMpozSYm3M/s1600/Foto-0404.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 228px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-CX9aAlQWQf4/Td1NzFO9mDI/AAAAAAAAAbM/BFMpozSYm3M/s320/Foto-0404.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5610726250747107378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Braindead ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3620348706915326265?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3620348706915326265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3620348706915326265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3620348706915326265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-iii.html' title='Lernen und so III'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-CX9aAlQWQf4/Td1NzFO9mDI/AAAAAAAAAbM/BFMpozSYm3M/s72-c/Foto-0404.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3092718078714622775</id><published>2011-05-25T09:46:00.003+02:00</published><updated>2011-05-26T11:02:00.226+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html"&gt;1. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;2. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;An der Wand steht mit Rot schlampig hingekleckst „Chippys Tattoostudio“. Die von vorher sitzen, trinken, sprechen kaum. Manchmal lacht jemand. Chippy neben Lionking.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vorne stehend zum Publikum&lt;/span&gt;: Den Laden haben sie ihm dichtgemacht wegen mangelnder Hygiene. Chippy ist immer betrunken, schon morgens. Deshalb sieht er viel älter aus, als er ist. Ich glaube, er ist so 45. Zusammengesoffen. Sagt man zusammengesoffen? Er hält uns den Spiegel vor. So werden wir auch einmal sein. Er hatte die ganze Nacht geöffnet. Wir sind zu ihm, wenn wir nicht schlafen konnten oder nicht wussten, was wir tun sollten. Auch jetzt gehen wir noch zu ihm. Chippy schläft nie. Chippy wird immer da sein. Daran glauben wir alle.&lt;br /&gt;Patricia &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tritt neben Jonny&lt;/span&gt;: Wir trinken hier und wir machen sinnlose Dinge. Ich kann mich an nichts mehr davon erinnern. Deshalb sind sie wohl sinnlos. Und manchmal, wenn wir genug getrunken haben, lassen wir uns von Chippy Sachen in die Haut stechen. Wenn sie ihn dabei erwischen, kriegt er richtig Ärger.&lt;br /&gt;Lion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von hinten&lt;/span&gt;: Auf meiner Wade ist ein Portrait von Willy Wonka mit einer Sprechblase: „Du hast das goldene Ticket“.  In der Nacht hatten wir zum ersten Mal LSD probiert. Ist schon länger her. Ich fand das witzig. Die Schokoladenfabrik ist sowieso ein einziger LSD-Trip, nicht wahr? Leider erkennt niemand, dass es Willy Wonka sein soll.&lt;br /&gt;Mo &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von hinten&lt;/span&gt;: Auf meinem linken Unterarm steht „Wir sterben jung“. Auf meinem rechten Unterarm steht „Wir leben ewig“. Da fand ich „Wir sterben jung“ nicht mehr passend. Ewig leben ist reizvoller. Ewig Party. Extremes, ewiges Leben.&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von hinten&lt;/span&gt;: Ich habe einen Pfeil an der Hüfte, der auf meine Muschi zeigt. Und dann noch so ein Tribal über dem Hintern.&lt;br /&gt;Chippy: Ein Arschgeweih.&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zu Chippy&lt;/span&gt;: Ich wollte dich sowieso bitten, ob du was anderes daraus machen kannst. Es ist so hässlich. Irgendwas anderes. Was dir halt einfällt.&lt;br /&gt;Patricia: Und der Pfeil gefällt dir noch? Kein Wunder, dass du nicht weißt, von wem du schwanger bist.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Der Pfeil ist irgendwie lustig.&lt;br /&gt;Patricia: Komischer Humor.&lt;br /&gt;Jonny: Zwischen meinen Schulterblättern steht „Daydream“. Hinter meinem Ohr ist eine Sternschnuppe.&lt;br /&gt;Patricia: Ich habe Engelsflügel auf den Schulterblättern.&lt;br /&gt;Jonny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zu Patricia&lt;/span&gt;: Wer bist du überhaupt? Kenn‘ ich dich? Seit wann bist du bei uns?&lt;br /&gt;Chippy: Ich steh‘ auf deine Engelsflügel. Hab ich dir die gestochen?&lt;br /&gt;Patricia: Erinnerst du dich nicht mehr?&lt;br /&gt;Jonny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zum Publikum&lt;/span&gt;: Manchmal reden wir hier von der Zeit danach. Über alles, was wir ändern werden. Über unsere Zukunft. Über Familie, Kinder. Darüber, was wir besser machen wollen. Darüber, was wir alles schaffen können.&lt;br /&gt;Lion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von hinten&lt;/span&gt;: Das tun wir?&lt;br /&gt;Jonny: Wir vergessen es nur jedesmal, sobald wir diesen Raum verlassen. Wir wissen, dass es hohles Gerede ist.&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;von hinten&lt;/span&gt;: Und Chippy lacht, weil er es auch weiß.&lt;br /&gt;Jonny: Kannst du mir ein Tattoo stechen, Chippy? Bevor wir gehen? „Unter Wasser kann man nicht schreien“ direkt unter „Daydream“.&lt;br /&gt;Mo: Deine Jacke ist cool, Patricia.&lt;br /&gt;Jonny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zum Publikum&lt;/span&gt;: Manchmal ziehen wir uns aus und berühren uns. Wir empfinden nichts. Es sind immer unterschiedlich viele hier. Manchmal dringen wir ineinander ein. Es ist nichts dabei. Chippy sieht uns zu. Er öffnet jede Nacht, in der wir anklopfen, die Tür. Wir wissen nicht, ob wir ihn mögen oder nicht, darüber machen wir uns keine Gedanken.&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;steht auf und geht ab. Man hört Würgegeräusche&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Jonny: Schon wieder? Die ist schwanger!&lt;br /&gt;Mo: Und jetzt Clubbing oder was?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_26.html"&gt;4. Szene&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3092718078714622775?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3092718078714622775/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3092718078714622775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3092718078714622775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_25.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2518910770025146653</id><published>2011-05-24T09:39:00.002+02:00</published><updated>2011-05-24T10:06:25.513+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html"&gt;1. Szene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorerst 4 Personen: Lionking; Jonny; Die, von der keiner den Namen weiß; Psychomo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lions Wohnung. Eine ausziehbare Couch, ein Couchtisch. Auf dem Tisch leere und volle Flaschen. Überall benutzte, klebrige Gläser.  Gegenüber der Couch ein Fernseher. Neben der Couch ein Hocker mit abnehmbarem Polster, der innen hohl ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo: Und heute? Was heute?&lt;br /&gt;Lion: Wie immer extrem!&lt;br /&gt;Jonny: Wollte mir ein Abendkleid kaufen. Mit der da! Zeigt auf die, von der keiner den Namen weiß. Aber die Fummel waren grässlich!&lt;br /&gt;DvdkdNw: Hingen an dir runter wie Säcke. Hat auch so Kleider mit eingearbeiteten Körbchen probiert, alles zu groß.&lt;br /&gt;Jonny: Die Verkäuferin hat gesagt, ich bin halt ein zierliches Mädchen. Der Körper jeder Frau ist einzigartig, hat sie gesagt. Essen widert mich an.&lt;br /&gt;Lion: Hey, was redet ihr da? Und wofür brauchst du ein Kleid, Jonny? Du hast doch das rote?&lt;br /&gt;Jonny laut: Der Träger ist gerissen. Leise: Hab‘ genug von extrem. Deshalb.&lt;br /&gt;Lion: Was?&lt;br /&gt;Jonny: Ach nichts. Zu der, von der keiner den Namen weiß Sag mal, haste zugenommen?&lt;br /&gt;DvdkdNw: Geht dich nichts an!&lt;br /&gt;Jonny: Biste schwanger?&lt;br /&gt;DvdkdNw: Geht dich nichts an.&lt;br /&gt;Jonny: Also biste schwanger!&lt;br /&gt;Lion: Oder verfressen.&lt;br /&gt;Jonny: Aber die isst doch nichts.&lt;br /&gt;Lion: Hey Mo, was geht?&lt;br /&gt;Mo: Extrem.&lt;br /&gt;Lion: Was ist der Plan?&lt;br /&gt;Mo: Extrem.&lt;br /&gt;Lion: Und was?&lt;br /&gt;Mo: Clubbing.&lt;br /&gt;Jonny: Clubbing? Ich hab keine Lust mehr auf Clubbing! Können wir nicht einfach mal ... einfach mal ... Keine Ahnung. Ich will so nicht mehr leben! Das ist doch nicht gesund auf Dauer, das kann doch nicht gesund sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die, von der keiner den Namen weiß, geht ab. Man hört Würgegeräusche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lion: Die ist schwanger.&lt;br /&gt;Jonny: Aber von wem?&lt;br /&gt;Lion schreit: Von wem biste schwanger?&lt;br /&gt;Von hinten: Von niemandem! Oder doch? Weiß nicht, kann mich nicht erinnern.&lt;br /&gt;Lion zu Jonny: Schlafen und nicht feiern oder feiern und nicht schlafen, was klingt reizvoller? Wir schlafen nicht, wir essen nicht, wir lieben nicht, wir leiden nicht.&lt;br /&gt;DvdkdNw zurückkommend: Wir leben nicht.&lt;br /&gt;Mo: Wir leben extrem.&lt;br /&gt;Lion: Immer, immer.&lt;br /&gt;Jonny: Wir lieben nicht?&lt;br /&gt;Mo: Unser Leben ist eine riesige, nie enden wollende Party. Ist doch gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;An der Tür das Klopfzeichen. Lion steht auf und öffnet die Tür. Patricia, eine Kunstfelljacke mit Leopardenprint tragend, kommt herein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patricia zu Lion: Gibt’s was Neues?&lt;br /&gt;Lion: Was du willst. Mo, geh von dem Hocker runter. Ich spiele Weihnachtsmann. Weil ihr so verdammt fertig seid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er lacht, nimmt das Polster weg und greift in den Hohlraum. Das Licht geht aus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lion: Fuck Stromrechnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Man hört ihn im Dunkeln herumtasten. Flaschen fallen klirrend um. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DvdkdNw: Das macht mir Angst! Als wär‘ ich blind!&lt;br /&gt;Jonny: Wir sind alle blind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lacht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Lion&lt;span style="font-style: italic;"&gt;  zündet ein Teelicht an. Dann noch eines&lt;/span&gt;: Besser als nichts.&lt;br /&gt;Patricia: Und jetzt? Bleibt das jetzt so?&lt;br /&gt;Lion: Wir gehen dahin, wo Strom ist.&lt;br /&gt;Mo: Clubbing. Extrem.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Kannst du auch noch was anderes sagen?&lt;br /&gt;Jonny: Bist du von dem schwanger?&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schweigt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Mo: Habt ihr das von Agnes gehört? 40 Schnitte in die Arme, einer für jedes Jahr, das der Kerl alt war, der sie verletzt hat.&lt;br /&gt;Lion: Krass.&lt;br /&gt;Jonny: Und jetzt?&lt;br /&gt;Mo: Was jetzt?&lt;br /&gt;Jonny: Was ist jetzt mit ihr?&lt;br /&gt;Mo: Nervenzusammenbruch. Keine Ahnung. Weiß nicht. Hab gehört, sie hat nur noch geheult und geschrien und gestammelt: Ich brauch‘ Hilfe, ich brauch‘ Hilfe, sonst verreck‘ ich. Die haben sie dann weggebracht.&lt;br /&gt;Patricia: Wer? Wohin?&lt;br /&gt;Mo: Keine Ahnung.&lt;br /&gt;DvdkdNw &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lacht hysterisch&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Patricia: Wir brauchen alle Hilfe. Wieso verletzt, Mo?&lt;br /&gt;Mo: Was?&lt;br /&gt;Patricia: „Ein Schnitt für jedes Jahr, das der Kerl alt ist, der sie verletzt hat.“&lt;br /&gt;Mo: Sie hat ihn geliebt, hat sie gesagt. Und er hat sie fallen lassen.&lt;br /&gt;Lion lachend: So ein Quatsch! Agnes? Die hat sich aushalten lassen! Liebe! Liebe! Wir sind nicht fähig zu lieben! Wir sind die Jugend ohne Zukunft!&lt;br /&gt;Jonny: War das ein Zitat? Nee, ‚Generation ohne Abschied‘, das ist Borchert. War das ein Zitat?&lt;br /&gt;Lion: Tu nicht so gebildet!&lt;br /&gt;Patricia: Sie hat ihn wirklich geliebt?&lt;br /&gt;Mo: Wirklich.&lt;br /&gt;DvdkdNw hoffnungsvoll: Du glaubst daran, dass sie ihn geliebt hat?&lt;br /&gt;Mo: Sie hat es eben gesagt. Keine Ahnung. Warum guckst du mich mit Kuhaugen an?&lt;br /&gt;Lion ruft: Was hat sie davon? Was hat sie nun davon? Was hat sie davon! 40 Schnitte im Arm und ‘nen Klinikaufenthalt!&lt;br /&gt;Jonny: Bewegt dich das?&lt;br /&gt;Lion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schreit&lt;/span&gt;: Es regt mich auf!&lt;br /&gt;Jonny: Weil sie lieben kann und du nicht?&lt;br /&gt;Lion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schreit&lt;/span&gt;: Das ist alles Schwachsinn! Was ist los mit dir Jonny? Was zum Teufel ist los mit dir?&lt;br /&gt;Mo: Was geht denn bei euch ab? Ist da was?&lt;br /&gt;Lion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;schreit&lt;/span&gt;: Quatsch, wir ficken halt!&lt;br /&gt;Jonny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mit dem Gesicht zur Wand&lt;/span&gt;: Das ist kein Leben. Ich kann so nicht mehr leben.&lt;br /&gt;Patricia: Aber wir haben doch Spaß! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zu Der, von der Keiner den Namen kennt&lt;/span&gt; Haben wir nicht Spaß?&lt;br /&gt;DvdkdNk &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lacht so heftig, dass es wie Schluchzen klingt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Lion: Wollen wir zu Chippy gehen? Es wird langsam ungemütlich. Alles so dunkel.&lt;br /&gt;DvdkdNw: Als wär‘ ich blind.&lt;br /&gt;Patricia: Das hast du schon gesagt.&lt;br /&gt;Mo: Extrem, extrem. Was machen wir bei Chippy?&lt;br /&gt;Lion: Das, was wir immer machen.&lt;br /&gt;Jonny: Chippy, Clubbing, alles egal. Egal egal egal. Was für ein Wort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2518910770025146653?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2518910770025146653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2518910770025146653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2518910770025146653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2216023080473579642</id><published>2011-05-23T08:36:00.003+02:00</published><updated>2011-05-24T10:05:28.697+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Extrem - ein Tragödie in fünf Akten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-fFtVipZDTok/TdmQVGt4IrI/AAAAAAAAAa0/dpkMQxgvPno/s1600/Weltschmerz.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 222px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-fFtVipZDTok/TdmQVGt4IrI/AAAAAAAAAa0/dpkMQxgvPno/s320/Weltschmerz.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609673503121351346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Ein Experiment von 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Akt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Szene&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist völlig dunkel.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lionking, Jonny&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonny: Sag mal, sind wir die nihilistische Jugend?&lt;br /&gt;Lion: Was? Nee, Quatsch.&lt;br /&gt;Jonny: Ich hab mir Gedanken gemacht. Keine Ahnung, – was bringt uns das denn alles? Ich weiß nicht, irgendwie ...&lt;br /&gt;Lion: Siehste! Deshalb mache ich mir gar nicht erst Gedanken. Hat keinen Sinn. Macht dich nur fertig. Lass uns ficken.&lt;br /&gt;Jonny: Jetzt?&lt;br /&gt;Lion: Jetzt, später, völlig egal. Wieso sagst du eigentlich, du heißt Jonny? Du bist doch ein Mädchen.&lt;br /&gt;Jonny: Ich wünschte, ich wäre es nicht.&lt;br /&gt;Lion: Ist dein Kleid eigentlich rot?&lt;br /&gt;Jonny: Obwohl – eigentlich wünschte ich nur, ich wäre jemand anderes. Nicht dieses Mädchen, das ...&lt;br /&gt;Lion: Ich kann die Farbe nicht erkennen. Ist es rot, dein Kleid?&lt;br /&gt;Jonny: ... so leer. Alles, was wir leben, was wir sind – das kommt mir so ...&lt;br /&gt;Lion: Wieso ist dein Gesicht so nass? Deine Lippen sind feucht. Lass uns ...&lt;br /&gt;Jonny: Warum unterbrichst du mich? Warum willst du mich? Warum gerade jetzt?&lt;br /&gt;Lion: Keine Ahnung. Was sollen wir denn sonst tun? Hat ja längst alles seinen Reiz verloren. Dieses philosophische Gequatsche ist total wertlos. Sowas will ich nicht hören.&lt;br /&gt;Jonny: Ich heiße Janina. Aus Janina wurde Janni und dann Jonny. Einfach so. Das hat keinen besonderen Hintergrund.&lt;br /&gt;Lion: Ach so. Ficken wir jetzt?&lt;br /&gt;Jonny: Ein Ticket zum Glücklichsein bräuchte man.&lt;br /&gt;Lion: Haben wir doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten_24.html"&gt;2. Szene&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2216023080473579642?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2216023080473579642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2216023080473579642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2216023080473579642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/extrem-ein-tragodie-in-funf-akten.html' title='Extrem - ein Tragödie in fünf Akten'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-fFtVipZDTok/TdmQVGt4IrI/AAAAAAAAAa0/dpkMQxgvPno/s72-c/Weltschmerz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-251150316056261864</id><published>2011-05-17T09:42:00.010+02:00</published><updated>2011-05-21T22:36:26.396+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Der Ablauf des Staatsexamens - ein Protest</title><content type='html'>Gestern ist ein Stück Welt zusammengebrochen. Aber das kennt man als Lehramtsstudent, vor allem an der LMU. Das passiert oft, das ist Routine. Man lebt irgendwann damit, nimmt es mit einem Achselzucken hin und lässt ein abfälliges "Tz" die einzige Reaktion bleiben, die man von sich gibt. Alles andere ist verlorene Liebesmüh. Deshalb beginne ich besser anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich meine schriftlichen Prüfungstermine erfahren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.08.11&lt;br /&gt;17.08.11&lt;br /&gt;19.08.11&lt;br /&gt;22.08.11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um vorwegzunehmen, worauf ich hinaus will: Das ist nicht machbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich studiere Deutsch und Geschichte auf Lehramt Gymnasium. So wie viele, ach, so wie die meisten. Das ist also kein Studienfach, das so exotisch ist, dass man keine anderen Termine findet. &lt;br /&gt;Nur als Beispiel: Der letzte Schwung Staatsexamenskandidaten hatte drei Wochen zwischen Deutsch und Geschichte Zeit. Das geht also auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf meine Fächerkombination und Auswahlmöglichkeiten bedeutet das Staatsexamen für mich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Zulassungsarbeit (6 Monate Aufwand, 60-90 Seiten, variierend nach Dozent, zählt stolze 12 Prozent - also nichts)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erziehungswissenschaften:&lt;br /&gt;1 schriftliche und 2 mündliche Prüfungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsch:&lt;br /&gt;1 Neuere deutsche Literatur schriftlich&lt;br /&gt;1 Mediävistik schriftlich&lt;br /&gt;1 Mediävistik mündlich&lt;br /&gt;1 Neuere deutsche Literatur mündlich&lt;br /&gt;1 Linguistik mündlich &lt;br /&gt;1 Deutsch Didaktik mündlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichte&lt;br /&gt;1 Neueste Geschichte schriftlich&lt;br /&gt;1 Alte Geschichte schriftlich&lt;br /&gt;1 mittelalterliche Geschichte mündlich&lt;br /&gt;1 Neuere Geschichte mündlich&lt;br /&gt;1 Bayerische Geschichte mündlich&lt;br /&gt;1 Geschichts Didaktik mündlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene vier aufeinanderfolgenden schriftlichen Prüfungen lassen sich bezüglich Lernstoff folgendermaßen definieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NDL: &lt;br /&gt;Etwa 10 Epochen; mindestens 50 Dramen, mindestens genau so viele Autoren und Lyrik bis zum Umfallen (da kommt ohnehin etwas dran, was man noch nie gesehen hat)&lt;br /&gt;Das heißt also, mehrere 1000 Seiten an Minimum zu erfüllen - und es ist nicht garantiert, dass man das, was die Frage tatsächlich verlangt, auch nur im Entferntesten abgedeckt hat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mediävistik:&lt;br /&gt;höfischer Roman: Iwein, Erec, Tristan, Parzival (den Inhalt bis ins kleinste Detail beherrschen + übersetzen können) + massig Sekundärliteratur. Es wird empfohlen, auch noch Heldenepik oder Minnesang vorzubereiten um im Zweifelsfall auch ein anderes Gebiet bearbeiten zu können. Mehr als ein Gebiet schafft aber niemand.&lt;br /&gt;Diese Prüfung, das sei gesagt um nichts zu verfälschen, ist in der Regel wirklich machbar. Wenn man Zeit hat, sich darauf vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neuere und Neueste Geschichte:&lt;br /&gt;Mit Schwerpunkt Neuste &lt;br /&gt;Das Gesamte 20. Jahrhundert bis ins Detail (+ zumindest noch Kaiserreich zum besseren Verständnis)&lt;br /&gt;oder &lt;br /&gt;Das gesamte 19. Jahrhundert bis ins Detail&lt;br /&gt;Ereignisgeschichte reicht nicht aus, Schwerpunkte liegen auf Forschungskontroversen, Forschungstendenzen usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alte Geschichte:&lt;br /&gt;Die gesamte griechische Antike &lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;Die gesamte römische Antike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt ebenfalls, dass mehrere 1000 Seiten an Minimum zu erfüllen sind, was nicht garantiert, dass eine Frage gestellt wird, die man beantworten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Resultat monatelanger Vorbereitung (Zusammen mit der Zulassungsarbeit bin ich jetzt bereits seit über einem Jahr mit der Vorbereitung meiner Abschlüsse beschäftigt. Da ich die Prüfungen in Erziehungswissenschaften und die Linguistikprüfung vorgezogen habe, noch länger) wird in 6 Tagen gefunden werden. Selbst Leute, die nicht wie ich jetzt im Juni/Juli ihren Magister machen, können den Stoff nicht in dieser Zeit bewältigen. &lt;br /&gt;Warum macht man denn dann zusätzlich den Magister, mag sich der ein oder andere fragen. Den machen viele. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil man beim Magister begrenzte Stoffgebiete, die man selbst auswählt, behandelt und die Chance auf eine gute oder sehr gute Abschlussnote sehr viel größer ist. Warum aber braucht man so eine Note, wenn man ohnehin an die Schule geht?&lt;br /&gt;Das wird man eben vermutlich nicht. Weil der Notendurchschnitt, um derzeit mit der Kombination Deutsch/Geschichte eine Anstellung zu bekommen, bei 1,4 liegt.&lt;br /&gt;Und wenn man sich auf dem freien Markt bewirbt heißt es zudem für den Staatsexamenskandidaten ganz schnell: "Sie haben doch Staatsexamen! Gehen Sie also lieber an die Schule und nehmen anderen nicht die Jobs weg."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht man nun mit einer solchen Situation um?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man resigniert. Und funktioniert. Natürlich darf man es nicht wagen, auch nur in die Nähe eines Burn Outs zu kommen oder in irgendeiner Art und Weise psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. In diesem Falle wird man nicht verbeamtet. Ein verrückter Lehrer ist doch für die Schule nicht zumutbar.&lt;br /&gt;Ein verrückter aber nicht diagnostizierter oder behandelter Lehrer offensichtlich schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man darf es nicht wagen, den Druck, unter dem man steht, mit Süßigkeiten oder einem Magengeschwür zu kompensieren. Keinerlei Gewichtsschwankungen sind erlaubt. Bei Über- oder Untergewicht wird man nicht verbeamtet. Das einzige, was man machen darf/soll: Schleunigst nebenbei das Gewicht in Ordnung bringen. Andernfalls war ohnehin alles umsonst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war nun nicht mehr ganz neutral, und wieso habe ich eigentich die letzte halbe Stunde nicht damit verbracht, zu exzerpieren und meine wertvolle (Lern)Zeit mit diesem Blogeintrag vergeudet? &lt;br /&gt;Ganz einfach - weil eine halbe Stunde Zeit ca. 5 Buchseiten und 1 Seite Exzerpt sind und damit das Kraut auch nicht mehr fett machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, die sich mir stellt, ist ganz einfach die:&lt;br /&gt;Wer hat sich das ausgedacht und warum? Vor allem, da gerade die zuständigen Leute am besten wissen, welche Anforderungen sie stellen und was für ein immenses Paket an Leistung und Druck dahinter steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann doch nicht im Sinne des hochverehrten Kultusministeriums sein, völlig ausgepowerte und desillusionierte junge Leute, die physisch und psychisch reichlich angeschlagen sind, ins noch stärker belastende Referendariat zu entlassen? Die noch dazu ihren Abschluss mit Mühe und Not und mit einem zum Bersten mit stur auswendiggelerntem Stoff vollgestopften Hirn und einem dürftigen Schnitt (der zudem NICHTS über die eigentlichen Fähigkeiten aussagt) hinter sich gebracht haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei - eigentlich ja doch, ich vergaß: Wir haben Lehrerüberfluss und brauchen niemanden. Und Deustch/Geschichte, das sind sowieso die Fächer, die als erste eingespart werden. &lt;br /&gt;Auch eine Möglichkeit, dieses Problem elegant zu lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und herzlichen Glückwunsch zu den frisch gebackenen Lehrern, werte Zuständige, die es dann doch in den Schuldienst schaffen. Sie werden die besten Voraussetzungen und Kompetenzen mitbringen, unsere Jugend zu mündigen, selbstständigen, offenen und zufriedenen Menschen zu erziehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-251150316056261864?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/251150316056261864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/der-ablauf-des-staatsexamens-ein.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/251150316056261864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/251150316056261864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/der-ablauf-des-staatsexamens-ein.html' title='Der Ablauf des Staatsexamens - ein Protest'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4805221760805951748</id><published>2011-05-16T10:49:00.000+02:00</published><updated>2011-05-16T10:49:00.282+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Lernen und so II</title><content type='html'>Aber an manchen Tagen funktioniert Lernen einfach wie im Schlaf ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-GAQjknucejc/Tc_2S0QmC3I/AAAAAAAAAaU/EqemlBZRR-Q/s1600/Foto-0397.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 229px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-GAQjknucejc/Tc_2S0QmC3I/AAAAAAAAAaU/EqemlBZRR-Q/s320/Foto-0397.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5606970864225880946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4805221760805951748?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4805221760805951748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4805221760805951748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4805221760805951748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so-ii.html' title='Lernen und so II'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GAQjknucejc/Tc_2S0QmC3I/AAAAAAAAAaU/EqemlBZRR-Q/s72-c/Foto-0397.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1646258234804185503</id><published>2011-05-15T17:48:00.000+02:00</published><updated>2011-05-15T17:49:31.300+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Lernen und so</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-tvVs2KniwaE/Tc_1-yFfwWI/AAAAAAAAAaM/wCc1XBmH8kM/s1600/Foto-0401.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 258px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-tvVs2KniwaE/Tc_1-yFfwWI/AAAAAAAAAaM/wCc1XBmH8kM/s320/Foto-0401.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5606970520045076834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;An manchen Tagen ist Lernen ... hm ... weniger leicht&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1646258234804185503?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1646258234804185503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1646258234804185503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1646258234804185503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/05/lernen-und-so.html' title='Lernen und so'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-tvVs2KniwaE/Tc_1-yFfwWI/AAAAAAAAAaM/wCc1XBmH8kM/s72-c/Foto-0401.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8202573098343270953</id><published>2011-04-22T14:29:00.003+02:00</published><updated>2012-01-04T13:15:31.772+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories XI</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fbFnzYlqaQ8/TbF5HOi6_jI/AAAAAAAAAZ0/vGoyiR9DU2o/s1600/Scannen0001.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5598388976868851250" src="http://2.bp.blogspot.com/-fbFnzYlqaQ8/TbF5HOi6_jI/AAAAAAAAAZ0/vGoyiR9DU2o/s320/Scannen0001.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 233px;" /&gt;&lt;/a&gt;... Die Stimmung ist gedrückt, nicht wirklich. Eher ein zwischen Erschöpfung und Anspannung schwankender Zustand.&lt;br /&gt;Gestern, das Wasser eine völlig glatte stumme Oberfläche, vom Mondlicht durchsetzt.&lt;br /&gt;Er kommt nicht wieder.&lt;br /&gt;Schließlich zerschmettern Regentropfen die spiegelnde Oberfläche, erst sanft und vereinzelt, kleine Krater hinterlassend, dann aber ein durchgehendes, ach, keine Ahnung, ich weiß nicht, wo dieser Satz hinführt, nur nicht zu Michael, das weiß ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollte ihn umarmen, so fest, dass seine Knochen knacken, "Ich möchte hierbleiben, mit dir hierbleiben, bei dir bleiben, hier gehörst du mir, siehst du mich nicht?" als ich aufwache, die Wahnsinnige ist weg und Michael auch. Der Regen und der Mond.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brücke im Dunkeln und ich auf den Stufen kauernd, "Bist du froh, dass es vorbei ist?" fragt irgendjemand, frage ich selbst, während ich auf meineFingerknöchel beiße, bis ich Blut schmecke ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8202573098343270953?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8202573098343270953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-xi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8202573098343270953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8202573098343270953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-xi.html' title='Venezia Stories XI'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-fbFnzYlqaQ8/TbF5HOi6_jI/AAAAAAAAAZ0/vGoyiR9DU2o/s72-c/Scannen0001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7145434171752572279</id><published>2011-04-17T07:00:00.000+02:00</published><updated>2012-01-04T13:15:54.004+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories X</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6rol0LhvuOg/Talf7CRVONI/AAAAAAAAAZk/ABRu9Ak6QXU/s1600/P1000754.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596109479811037394" src="http://1.bp.blogspot.com/-6rol0LhvuOg/Talf7CRVONI/AAAAAAAAAZk/ABRu9Ak6QXU/s320/P1000754.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 240px;" /&gt;&lt;/a&gt;In dieser Nacht sehe ich sie zum ersten Mal. Sie steht am Fuße der Brücke, einige Meter entfernt. Sie steht mit dem Rücken zu uns, doch irgendetwas zieht mich zu ihr hin. Ich weiß, dass sie uns beobachtet, obwohl ihr Gesicht abgewandt ist. Seltsam verzerrt wirkt ihre Gestalt, verschoben an der Hüfte, so dass der ganze Körper schräg steht. Ihr langes, dunkles Haar fällt ihr über den Rücken und sie trägt ein langes, weißes Kleid.&lt;br /&gt;„He!“, rufe ich. „Warum stehst du da?“&lt;br /&gt;Zuerst denke ich, sie hört mich nicht. Meine Arme sind um etwas Regungsloses geschlungen – Michael. Michael schläft. Sie darf ihn nicht wecken.&lt;br /&gt;„Verschwinde!“, rufe ich. Und dann, endlich, kommt Bewegung in den seltsamen Körper und er dreht sich, dreht sich langsam und grotesk anmutend in unsere Richtung – Micael schläft – Die Haare fallen der Gestalt ins Gesicht - eine Frau ist es, so viel kann ich sehen -  so dass ich sie nicht erkennen kann.&lt;br /&gt;„Komm“, sagt sie, sagt sie nicht richtig, „komm“ und streckt dabei langsam ihre Hand aus, mit der geöffneten Handfläche nach oben, lockend. Micael schläft und ich klammere mich fest an ihn. Die Aufforderung gilt nicht mir und ich presse zwischen den Zähnen hervor: „Verschwinde!“&lt;br /&gt;„Komm!“ Die schmalen Finger winken. „Komm her.“&lt;br /&gt;Micael stöhnt und bewegt sich unruhig. Mein Kopf löst sich ruckartig aus dem Bann der Gestalt und ich starre ihn an. Er schläft, aber im Traum verzieht sich sein Gesicht angestrengt und seine Zähne graben sich in seine Unterlippe, perlmuttfarben schimmernd. Ich will nicht, dass sie es ist, die ihn dazu bringt, sein Gesicht so zu verziehen. Ihr Gesicht kann ich nicht erkennen.&lt;br /&gt;„Verschwinde“, sage ich ihr, „verschinde.“&lt;br /&gt;„Komm“, Michael bewegt sich stöhnend in meinen Armen.&lt;br /&gt;„Verschwinde! Verschwinde!“ ich schreie laut, erschrecke vor meiner eigenen Stimme. Mein Schreien hallt über die Brücke hinweg, versinkt im Wasser, erstickt in den Häuserfassaden. “Verschwinde! Verschwinde!“ und Michael rüttelt mich, „Julia!“ Er schüttelt so fest, dass mein Kopf gegen das Brückengeländer schlägt und ich reiße die Augen auf, nach Luft schnappend, sehe ihn an und er spiegelt meine Furcht wieder, sehe ihn an und will mich erklären,&lt;br /&gt;„Vorsicht“, will ich sagen, „Sie möchte dich holen“, und dann übermannt mich der Schlaf,obwohl ich ihn nicht zurücklassen möchte, weil ich Angst habe, dass er nicht mehr mit mir aufwacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7145434171752572279?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7145434171752572279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-x.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7145434171752572279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7145434171752572279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-x.html' title='Venezia Stories X'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-6rol0LhvuOg/Talf7CRVONI/AAAAAAAAAZk/ABRu9Ak6QXU/s72-c/P1000754.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7898540114826384673</id><published>2011-04-16T10:53:00.005+02:00</published><updated>2012-01-04T13:16:12.979+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories IX</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tatsächlich noch einen Teil der Venezia-Stories ausgegraben&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Diese Gondel vergleich ich der sanft einschaukelnden Wiege,&lt;br /&gt;Und das Kästchen darauf scheint ein geräumiger Sarg ...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sagt das? Sagst du das, Michael? Der Himmel ist cremeweiß, vanilleweiß, ein Eis wolltest du mir kaufen, siehst du das? Draußen schneit es. Vanilleeis. Das hätte ich nicht gedacht, irgendwie hatte ich geglaubt es würde nicht mehr schneien, habe es nebenbei mit leisem Bedauern registriert und mich abgewendet und dann – das neue Jahr präsentiert sich im frischen, weißen Kleid und der Himmel ganz fahl. Die Umrisse der Stadt wie im Nebel, seltsam unscharf, grober, körniger Nebel. Es schneit so stark, dass ich mir vorstelle, ich müsste drin versinken, wenn ich nach draußen gehe. Kalte Küsse, kalt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„... wir tanzten im Schnee vergangnes Jahr&lt;br /&gt;der Mond funkelte sanft in deinem Haar.&lt;br /&gt;Und es tut auch kaum mehr weh ...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum dieses Lied?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Julia! Wach auf! Komm wieder her!“&lt;br /&gt;Michaels Stimme von irgendwoher – von draußen? Nach draußen gehen, der Schnee schmilzt, teilt sich in schmale Kanäle.&lt;br /&gt;„Wie?“&lt;br /&gt;„Wo bist du nur gewesen?“ Michaels Gesicht ganz dicht vor mir, besorgt. Er sieht bleich aus, so bleich.&lt;br /&gt;„Warum bist du so bleich Michael?“, frage ich.&lt;br /&gt;„Es wird dunkel.“&lt;br /&gt;Ich stehe an eine Hauswand gelehnt und es kommt mir vor, als wäre viel Zeit vergangen.&lt;br /&gt;„Ich glaube, ich war in Gedanken. Oder? Gib mir einen Moment ...?“&lt;br /&gt;„Es dämmert Julia“, sagt Michael und ich frage mich, weshalb er das ständig wiederholt.&lt;br /&gt;„Du musst aufpassen, hörst du? Versink nicht zu tief in deinen Gedanken. Irgendwann kommst du vielleicht nicht mehr zurück und dann wirst du von der Dämmerung verschluckt!“&lt;br /&gt;Mein Lachen klingt unsicher und schallt vom Gemäuer zurück. „Hör doch auf!“, rufe ich und schlage ihm meine Handfläche an die Brust. „Machst du dich lustig über mich wegen gestern? Da hast du gesagt, ich wäre kindisch!“&lt;br /&gt;Er schüttelt den Kopf, blickt zu Boden. „Gestern, das war etwas anderes. Da warst du von der langen Fahrt überdreht. Aber das gerade? Was war los mit dir?“&lt;br /&gt;Ich zucke mit den Schultern. „Das kann ich dir nicht sagen. Ich erinnere mich nicht richtig. Da war plötzlich Schnee und irgendjemand hat etwas zitiert, Verse. ‚Diese Gondel vergleich ich der sanft einschaukelnden Wiege, und das Kästchen darauf scheint ein geräumiger Sarg. Und dann kam der Schnee. Warst du das? Hast du das gesagt?“&lt;br /&gt;„Nee, das war Goethe.“&lt;br /&gt;Natürlich, Goethe. Jetzt, wo Michael es sagt, fällt es mir auch wieder ein. Aber was war das mit dem Schnee?&lt;br /&gt;„Was war das mit dem Schnee?“, frage ich. „Wir tanzten ...“ Ich unterbreche mich. Das will ich nicht wissen.&lt;br /&gt;Michaels Augen ruhen auf mir, so blau, so fragend: „Schnee?“&lt;br /&gt;Ich will es nicht wissen.&lt;br /&gt;„Nein, gar nichts. Wir haben uns schon wieder nicht um eine Unterkunft gekümmert, nicht wahr? Ach, und jetzt habe ich keine Lust mehr!“ Ich spreche hastig. „Was machen wir da bloß?“&lt;br /&gt;In der Nähe der Accademia eine große, hölzerne Brücke. Es ist Nacht. Wir setzen uns auf die Stufen und blicken auf das Wasser. Hier werden wir bleiben, das wissen wir, obwohl keiner von und es ausspricht. Michaels Gesicht wirkt ausdruckslos. Wir waren tagsüber schon einmal hier, haben den Gondeln beim an und ablegen zugesehen von oben, davor an einem Süßigkeiten-Geschäft vorbeigelaufen, in einer winzigen Gasse, gestoppt und zurück. Wir haben uns so viel gekauft, so viele kleine Leckereien und alles doppelt, weil wir zu gierig sind um zu teilen, so viel, aber nicht eingepackt sondern zum gleich essen, dass die Verkäuferin uns verwundert angeschaut hat.&lt;br /&gt;Jetzt, auf der Brücke, im Wasser spiegeln sich die Lichter, lehne ich meinen Kopf an Michaels Schulter, schließe die Augen und: „Meine Seele, ein Saitenspiel...“&lt;br /&gt;Er schweigt.&lt;br /&gt;Das Gedicht, so satirisch es sein mag, vielleicht, oder nicht, wir lieben es. Ich glaube, Michael sagt nichts, weil er so gerührt ist bei dem Gedanken an das Gedicht.  Hier, auf den Stufen der Brücke, schwere Müdigkeit. Wenn ich einschlafe, an ihn gelehnt und seinen Körper mit den Armen umfassend, dann kann er nicht wieder verschwinden, nicht jetzt, nicht hier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7898540114826384673?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7898540114826384673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-ix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7898540114826384673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7898540114826384673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/04/venezia-stories-ix.html' title='Venezia Stories IX'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4415301517592630836</id><published>2011-03-23T09:59:00.003+01:00</published><updated>2012-01-04T14:00:14.546+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Nadaville: Die Büchse der Pandora</title><content type='html'>Als Pandora einst die Büchse öffnete, kam unvorstellbares Übel über die Welt und sie wurde zu einem trostlosen, düsteren Ort. Pandora, von Aphrodite mit Liebreiz und von Hermes mit bezaubernder Sprache beschenkt, sorgte für das Ende der goldenen Zeit. Erst das zweite Büchsen-Öffnen brachte der Erde die Hoffnung.&lt;br /&gt;Nun ist es heutzutage nicht mehr so weit her mit der Hoffnung. Deshalb wurden drei mit den gleichen Gaben ausgestattete Damen auserkoren, das ganze Schlamassel wieder gerade zu rücken. Ganz schlechte Wahl, denn die Berufenen sind sich nicht so recht über den Ernst der Lage bewusst und haben außerdem keine Ahnung, wie man die Büchse richtig bedient.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-eTJSaszHlxI/TYm218aI3TI/AAAAAAAAAZc/W27zPfDO2ws/s1600/B%25C3%25BCchse13.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587197850594893106" src="http://3.bp.blogspot.com/-eTJSaszHlxI/TYm218aI3TI/AAAAAAAAAZc/W27zPfDO2ws/s320/B%25C3%25BCchse13.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 178px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt; So tragen die Autorinnen Jessica Riccò, Katrin Baumer und Monika Schuster unbeschwert das Böse in die Welt und amüsieren sich dabei auch noch prächtig.&lt;br /&gt;Folgt ihrer Spur und seht, was passiert, wenn sie den Deckel aufreißen und literarische Ergüsse freilassen.&lt;br /&gt;Wann? 08.04.11&lt;br /&gt;20.00 Uhr&lt;br /&gt;Wo? &lt;a href="http://harrykleinclub.de/"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Harry Klein&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;Sonnenstr. 8.&lt;br /&gt;80331 München&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Gasteig im Rahmen der Aktion “25 werden 25″ statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4415301517592630836?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4415301517592630836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/03/nadaville-die-buchse-der-pandora.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4415301517592630836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4415301517592630836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/03/nadaville-die-buchse-der-pandora.html' title='Nadaville: Die Büchse der Pandora'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-eTJSaszHlxI/TYm218aI3TI/AAAAAAAAAZc/W27zPfDO2ws/s72-c/B%25C3%25BCchse13.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3634639698095873157</id><published>2011-03-02T16:26:00.003+01:00</published><updated>2011-03-02T16:32:51.747+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Ist denn die Welt ein Tal, und diese Zeiten Nacht!</title><content type='html'>Neulich auf einem Tisch in der Germanisten-Bib:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-M2k57eRRThk/TW5h9U3-cmI/AAAAAAAAAZU/c_uNOG1Pb14/s1600/Foto-0318.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-M2k57eRRThk/TW5h9U3-cmI/AAAAAAAAAZU/c_uNOG1Pb14/s320/Foto-0318.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5579504694562026082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3634639698095873157?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3634639698095873157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/03/ist-denn-die-welt-ein-tal-und-diese.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3634639698095873157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3634639698095873157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/03/ist-denn-die-welt-ein-tal-und-diese.html' title='Ist denn die Welt ein Tal, und diese Zeiten Nacht!'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-M2k57eRRThk/TW5h9U3-cmI/AAAAAAAAAZU/c_uNOG1Pb14/s72-c/Foto-0318.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8301445212642183539</id><published>2011-02-28T18:35:00.007+01:00</published><updated>2011-03-13T10:58:19.320+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Streetview Literatur</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bGQBrndIKIM/TWvf2ICYbjI/AAAAAAAAAZM/57wOqu-zWw4/s1600/Bild%2B1.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bGQBrndIKIM/TWvf2ICYbjI/AAAAAAAAAZM/57wOqu-zWw4/s320/Bild%2B1.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578798684391894578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie ist das, wenn man sich vorstellt, dass sie die gleichen Wege gehen, wie man selbst, dass man vielleicht an ihnen vorbeiläuft, im Moment, ohne sie wahrzunehmen. Sie sitzen im Cafè neben dir oder auf dem Balkon gegenüber. Wenn du ganz still bist, kannst du sie vielleicht sprechen hören, denkst du dir.&lt;br /&gt;Kannst du nicht, sie sind fiktiv. Gedanken- und Wortgebilde, die mit uns die Stadt teilen, ihre Straßen, ihren Zauber.&lt;br /&gt;Aber du kannst von ihnen lesen oder schreiben, neue Figuren dazukommen lassen, neue Wege bestreiten oder aber Wege sich kreuzen lassen. Ein Wiedersehn mit alten Bekannten oder die&lt;br /&gt;Möglichkeit, neue Figuren kennenzulernen - mit dem Ziel, ein dichtes Adergeflecht aus Personen, Wegen und Geschichten zu erstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles ist möglich in einem sehr schönen Projekt für Schreibende, ins Leben gerufen von Marion Schwehr. Die genaue Idee und die Teilnahmebedingungen finden sich &lt;a href="http://blog.euryclia.de/"&gt;hier&lt;/a&gt;, mein eigener Beitrag ("Marissa und Tobias") zum Ganzen &lt;a href="http://blog.euryclia.de/?p=205"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder kann mitmachen! Handlungsort: Jede Stadt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;((Bild: Marion Schwehr, http://blog.euryclia.de))&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8301445212642183539?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8301445212642183539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/02/streetview-literatur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8301445212642183539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8301445212642183539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/02/streetview-literatur.html' title='Streetview Literatur'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-bGQBrndIKIM/TWvf2ICYbjI/AAAAAAAAAZM/57wOqu-zWw4/s72-c/Bild%2B1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4215928372833714479</id><published>2011-02-20T11:55:00.002+01:00</published><updated>2011-02-20T12:00:14.442+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Wenn ich nicht hier bin ...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-i8uvUtfE_v8/TWD0DlXf5gI/AAAAAAAAAZE/Q9Jdjli7BM8/s1600/maybe%2Blala.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 87px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-i8uvUtfE_v8/TWD0DlXf5gI/AAAAAAAAAZE/Q9Jdjli7BM8/s320/maybe%2Blala.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575724681092130306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... bin ich in&lt;a href="http://rememberlalaland.blogspot.com/"&gt; Lalaland&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4215928372833714479?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4215928372833714479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/02/wenn-ich-nicht-hier-bin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4215928372833714479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4215928372833714479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/02/wenn-ich-nicht-hier-bin.html' title='Wenn ich nicht hier bin ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-i8uvUtfE_v8/TWD0DlXf5gI/AAAAAAAAAZE/Q9Jdjli7BM8/s72-c/maybe%2Blala.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1100713420720741595</id><published>2011-01-18T15:51:00.007+01:00</published><updated>2012-01-04T14:01:41.362+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Reiß mich hinab, Dionysos ...</title><content type='html'>Black Swan&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TTW2Tjz91tI/AAAAAAAAAYY/CUT1jxk8op8/s1600/black-swan-movie-poster.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563553361833088722" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TTW2Tjz91tI/AAAAAAAAAYY/CUT1jxk8op8/s320/black-swan-movie-poster.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 216px;" /&gt;&lt;/a&gt;Ich wollte ein passendes Foto aus dem Film für diesen Eintrag suchen, oder ein offizielles Plakat, aber das geht nicht. Kein einziges würde dem Inhalt auch nur annähernd gerecht werden."Black Swan" kann nicht in Bilder gefasst werden, statisches Material - ist es doch die Bewegung, von der der Film lebt, die Muskeln, die unter den Hautfalten der alternden, ausgezehrten Tanzlehrerin arbeiten, wenn sie ihre dünnen Arme grazil und mit höchster Körperanspannung streckt - oder der Fuß mit dem ausgeprägten Spann im rosa Spitzenschuh - Drehung, Drehung ... es knackt und mit einem leisen Schmerzenslaut bricht Natalie Portman zusammen, sitzt da, der eingerissene Nagel blutet, sie zieht die Luft ein, "Nichts passiert" ruft sie ihrer Mutter im Nebenzimmer zu.&lt;br /&gt;Die Leinwand scheint den Zuschauer einzusaugen wie Nina die Luft um den Schmerz zu unterdrücken, sämtliche Sinne gefesselt, Hören und Sehen, Hören und Sehen und hören, wie die strapazierten Gelenke wieder zurechtgerückt werden und sehen, wie hinter der Leichtigkeit, dem Schwebezustand auf der Bühne, wie unter dem makellos dünnen Körper die Anstrengung regiert, die Disziplin und die Furcht.&lt;br /&gt;"Black Swan" ist kein Tanzfilm, wie man ihn kennt, ein Film über ehrgeizige junge Leute, die alles dafür tun um ihren Traum zu verwirklichen und für die Aufnahme an einer namhaften Ballettschule kämpfen um am Ende vom unscheinbaren Entlein zum strahlend weißen Schwan zu werden. Diesen Punkt hat Nina, so scheint es, bereits lange überschritten, Nina, die Perfektionistin. Den weißen Schwan verkörpert sie tadellos, "beautiful, fearful, fragile", aber sie muss beides sein, weiß und schwarz, wolllüstig, leidenschaftlich, um schließlich im Finale zur absoluten Perfektion zu gelangen. So kehrt der Film den Weg zu strahlender Reinheit um in einen Weg in die Dunkelheit, hinein in den düster schillernden Strudel der Destruktion, die aus einer Passion heraus entsteht.&lt;br /&gt;103 Minuten einer Ode an die Selbstzerstörung, keine Abhandlung, dazu ist der Film viel zu ästhetisch aufgebaut, lädt viel zu sehr ein sich in der beunruhigenden Faszination über eine zarte Frauengestalt, die sich psychisch und physisch zugrunde richtet, zu verlieren.&lt;br /&gt;Schockmomente finden sich zahlreich, nicht plump allerdings sondern äußerst subtil, mit sensiblem Gespür für das unterschwellige, an sich alltägliche Grauen und immer genau den Punkt treffend, wo es richtig weh tut.&lt;br /&gt;Vieles bleibt offen, will jedoch auch gar nicht aufgelöst sein - ein zutiefst beunruhigender Thriller, der bis ins Innerste dringt.&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HHTfDcP0APw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/HHTfDcP0APw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="340" width="560"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1100713420720741595?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1100713420720741595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/rei-mich-hinab-dionysos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1100713420720741595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1100713420720741595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/rei-mich-hinab-dionysos.html' title='Reiß mich hinab, Dionysos ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TTW2Tjz91tI/AAAAAAAAAYY/CUT1jxk8op8/s72-c/black-swan-movie-poster.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6542124351170014227</id><published>2011-01-10T07:00:00.000+01:00</published><updated>2011-01-10T07:00:07.973+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Die Macht mit uns - Yoda in der StaBi</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexF8bPhOI/AAAAAAAAAYI/XIw2aVm4IB4/s1600/Joda.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 246px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexF8bPhOI/AAAAAAAAAYI/XIw2aVm4IB4/s320/Joda.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559606980690019554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Reservieren von Arbeitsplätzen in den Lesesälen nicht gestattet ist"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6542124351170014227?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6542124351170014227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/die-macht-mit-uns-yoda-in-der-stabi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6542124351170014227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6542124351170014227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/die-macht-mit-uns-yoda-in-der-stabi.html' title='Die Macht mit uns - Yoda in der StaBi'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexF8bPhOI/AAAAAAAAAYI/XIw2aVm4IB4/s72-c/Joda.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4245441480502623363</id><published>2011-01-09T07:00:00.000+01:00</published><updated>2011-01-09T07:00:03.145+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Gotthold und Theophilus oder ...</title><content type='html'>... neulich in einem Werk über das Bürgerliche Trauerspiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexT_A2qDI/AAAAAAAAAYQ/YqIrRwlNjsQ/s1600/Foto-0343.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 250px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559607221902813234" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexT_A2qDI/AAAAAAAAAYQ/YqIrRwlNjsQ/s320/Foto-0343.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Gotthold Ephraim Lessing (rechts) mit seinem Bruder Theophilus als Sechsjähriger&lt;br /&gt;Gemälde von Christian Gottlieb Haberkorn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Sechsjähriger? Als SECHSJÄHRIGER??? Irgendwie sind Kinder heutzutage niedlicher ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4245441480502623363?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4245441480502623363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/gotthold-und-theophilus-oder.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4245441480502623363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4245441480502623363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/gotthold-und-theophilus-oder.html' title='Gotthold und Theophilus oder ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSexT_A2qDI/AAAAAAAAAYQ/YqIrRwlNjsQ/s72-c/Foto-0343.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-228981841201874432</id><published>2011-01-08T07:00:00.000+01:00</published><updated>2011-01-08T07:00:02.979+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Wenn Schneeschnabeltiere weinen ...</title><content type='html'>Neues aus der Staatsexamens-Ecke. Und eigentlich etwas sehr Dramatisches:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begab sich am Mittwoch, als Freundin S und ich uns wie jeden Tag in die Bibliothek schleppten, so halb zwischen Aufbegehren und tiefer Verzweiflung, da sahen wir es auf der Tischtennisplatte stehen - Snowy, das herzallerliebste Schneeschnabeltier.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSeuKIf8pyI/AAAAAAAAAXw/yW9Ov2lHYYo/s1600/snowy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 205px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSeuKIf8pyI/AAAAAAAAAXw/yW9Ov2lHYYo/s320/snowy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559603754115573538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wir wankten strahlend auf das putzige Tierchen zu und stellten erschrocken fest, dass ihm ein Auge fehlte. Natürlich leisteten wir sofort erste Hilfe und stopften es wieder in sein knuffiges kaltes Gesichtchen. Ein bisschen haben wir es dabei zermatscht, das Auge - man verzeihe die stressbedingten Schwierigkeiten mit der Feinmotorik - aber wie herzallerliebst sah das aus, als Snowy uns wieder mit zwei schwarzen Knopfaugen anschabelte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam der Donnerstag, Heilige drei Könige, Feiertag - und damit: Bibliothek geschlossen. Doch wir versprachen Snowy ganz fest, am Freitag wiederzukommen. Das taten wir auch, nur was für ein schreckliches Bild erwartete uns?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSeuQJjRn_I/AAAAAAAAAX4/U_KOq6P23v0/s1600/snowy%2B2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSeuQJjRn_I/AAAAAAAAAX4/U_KOq6P23v0/s320/snowy%2B2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559603857477181426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der gute Snowy hatte dem plötzlichen Wetterumschwung nicht standhalten können und war heimlich still und leise von uns geflossen. Naja, noch nicht ganz aber viel war nicht mehr von ihm übrig ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Snowy, wir werden dich nie vergessen! Die Zeit mit dir war wunderschön!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-228981841201874432?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/228981841201874432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/wenn-schneeschnabeltiere-weinen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/228981841201874432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/228981841201874432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/wenn-schneeschnabeltiere-weinen.html' title='Wenn Schneeschnabeltiere weinen ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TSeuKIf8pyI/AAAAAAAAAXw/yW9Ov2lHYYo/s72-c/snowy.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2340057146081798811</id><published>2011-01-01T11:25:00.002+01:00</published><updated>2011-01-01T11:29:34.163+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Lesung: Wir sind die Nachtschicht</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nadaville präsentiert:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Lesung - Wir sind die Nachtschicht&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Tagsüber schlafen wir. Wenn es dämmert, gehen wir raus - und trinken und leben und tanzen und suchen. Und schreiben drüber. Wir sind die Nachtschicht. Und als solche am 10. Januar zu Gast bei der Lesereihe Speak&amp;amp;Spin.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wo: Café Gap, Goethestraße 34&lt;br /&gt;Wann: 20.00 Uhr&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TR8Bg1wx4tI/AAAAAAAAAXo/WxFezYwF9bA/s1600/Nadaville.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TR8Bg1wx4tI/AAAAAAAAAXo/WxFezYwF9bA/s320/Nadaville.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5557162128897598162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Lesen geht weiter. Dieses Mal dabei: Fräulein Baumer und Fräulein Riccò. Und als Gast: Ben Everding. Sechs Texte und ein paar zerquetschte. Ein Klavier, ein Klavier! Folglich auch: Musik. Wer mag: Warmes Essen und kalte Getränke. Oder andersrum. Bitte weitersagen, hingehen und gut finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2340057146081798811?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2340057146081798811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/lesung-wir-sind-die-nachtschicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2340057146081798811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2340057146081798811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2011/01/lesung-wir-sind-die-nachtschicht.html' title='Lesung: Wir sind die Nachtschicht'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TR8Bg1wx4tI/AAAAAAAAAXo/WxFezYwF9bA/s72-c/Nadaville.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7138107903866798857</id><published>2010-12-29T15:13:00.002+01:00</published><updated>2010-12-29T15:15:58.635+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Heute: Parzival</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRtCPxpeV9I/AAAAAAAAAXg/HyZhA_dM_G8/s1600/Bild%2B3.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 230px; height: 90px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRtCPxpeV9I/AAAAAAAAAXg/HyZhA_dM_G8/s320/Bild%2B3.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556107404084402130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie befreiend das war, als ein riesiges "HÄH???" sich seinen Weg über meine Lippen erkämpfte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7138107903866798857?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7138107903866798857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/heute-parzival.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7138107903866798857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7138107903866798857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/heute-parzival.html' title='Heute: Parzival'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRtCPxpeV9I/AAAAAAAAAXg/HyZhA_dM_G8/s72-c/Bild%2B3.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-426189981163305363</id><published>2010-12-27T08:02:00.005+01:00</published><updated>2010-12-27T08:21:05.814+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Wie vertragen sich eigentlich Weihnachten und Staatsexamen?</title><content type='html'>... gar nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Weihnachtsfeiertage sind nur so verflogen, natürlich hat man viel weniger Lernzeug bewältigt, als man sich vorgenommen hat - dafür Plätzchen und Gans und Bauernwürste und Sauerkraut und Spaghetti mit Meeresfrüchten und Antipasti gegessen, ferngesehen, Familie getroffen, Freunde getroffen und hunde mit Weihnachtsmannmützen dekoriert.&lt;br /&gt;Jetzt wieder zurück in good old Munich denk ich mir, hm, ist eigentlich gar nicht so good old sondern derzeit eher ein Ort des Schreckens und Leidens, oder wie der liebe Herr Gottsched sagen würde "delectare et docere".&lt;br /&gt;Dumm nur, dass ich den Herrn Gottsched leider nicht recht mag und die anderen eigentlich auch nicht. Wobei mir noch nie aufgefallen ist, wie viele der Dichterfreunde durch die Epochen eigentlich drogenabhängig, depressiv, verrückt oder selbstermordet waren um ihren Schmerz auszuhalten - eigentlich schon wieder ziemlich sexy. ( Der Nachteil: Anstatt zu lernen, schaltet sich mein Kopfkino ein und ich stell mir vor, wie ich mit Haller Opium genieße, mit Hölderlin vor mich hinvegetiere oder mich händchenhaltend mit Kleist aus diesem Leben stürze)&lt;br /&gt;Trotzdem, heute wird losgezogen und das schöne Weihnachtsgeld für weniger schöne Bücher ausgegeben, deshalb schwelge ich eigentlich nicht in Dichterfaszination sondern denke mir eher:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRg7e4HJcTI/AAAAAAAAAXY/hoJTvBcXf7w/s1600/Foto-0332.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRg7e4HJcTI/AAAAAAAAAXY/hoJTvBcXf7w/s320/Foto-0332.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5555255542005985586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"OH SHIT!" (Und der Besitzer dieses Gefährtes wird sich auch freuen, wenn er nach Hause kommt gnihihi)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-426189981163305363?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/426189981163305363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/wie-vertragen-sich-eigentlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/426189981163305363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/426189981163305363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/wie-vertragen-sich-eigentlich.html' title='Wie vertragen sich eigentlich Weihnachten und Staatsexamen?'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TRg7e4HJcTI/AAAAAAAAAXY/hoJTvBcXf7w/s72-c/Foto-0332.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-340741400005968503</id><published>2010-12-23T20:18:00.004+01:00</published><updated>2010-12-23T21:02:26.260+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Staatsexamen und ich'/><title type='text'>Mein Staatsexamen und ich</title><content type='html'>Das soziale Leben lässt nach. Die Überforderung nimmt zu. Eine nach Tanne duftende ... ja ... Tanne kann einem die Tränen in die Augen treiben, einfach weil sie nach Tanne riecht, aber gefällt wurde und jetzt in der Uni rumsteht und eigentlich tot ist aber trotzdem noch so heimelig duftet - Das Staatsexamen steht vor der Tür.&lt;br /&gt;Und weil man da ja nichts mehr anderes im Kopf hat als "Staatsexamen", wird es für diese schwere Zeit ein neues Label bei den "schreibenden Mädchen" geben. "Mein Staatsexamen und ich". Damit ihr alle mit mir leiden und euch freuen könnt. Man freut sich nämlich plötzlich über die seltsamsten Dinge. Und findet alles irgendwie lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute zum Beispiel im Aufzug:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TROicnzUIhI/AAAAAAAAAXM/IR3LYabh94o/s1600/Kunst.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TROicnzUIhI/AAAAAAAAAXM/IR3LYabh94o/s320/Kunst.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5553961378082202130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Minuten herzhaft gekichert ... kchkchkch&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-340741400005968503?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/340741400005968503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/mein-staatsexamen-und-ich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/340741400005968503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/340741400005968503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/mein-staatsexamen-und-ich.html' title='Mein Staatsexamen und ich'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TROicnzUIhI/AAAAAAAAAXM/IR3LYabh94o/s72-c/Kunst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4484729909420092068</id><published>2010-12-10T00:31:00.004+01:00</published><updated>2010-12-12T10:17:17.030+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Nadaville: Stille Nächte im Weihnachtswald</title><content type='html'>Am Sonntag gibt's mal wieder eine Nadaville-Lesung! Yeah! Zur Weihnachtszeit ganz weihnachtlichung und wer's nicht weihnachtlich findet kann sich mit Glühwein betrinken und singend durch die Gegend taumeln. Singend taumelndes Publikum finden wir nämlich echt gut. Genug der Vorrede, so wird's:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das kleine, flauschige Kaninchen putzt sich mit der linken Pfote possierlich sein Schnäuzchen inmitten des still-besinnlichen Weihnachtswaldes. Schneebedeckte Tannen wiegen sich sachte im Abendrot. Wir schreiben den dritten Advent. Frisch dampfend ruhen des Kaninchens Köttel im Schnee. Von irgendwo klingt ein Glöcklein daher und verkündet Freund Puschelschwänzchen die frohe Botschaft: &lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auf auf, nach Nadaville, treuer Gesell!&lt;br /&gt;Drei Damen erwarten dich, hoppel nur schnell! &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am 12. Dezember liefern Nadaville besinnungslose, pardon, besinnliche Texte zur Weihnachtszeit. Als Schmankerl gibt es Lebkuchen und Musik. Alle sind eingeladen!&lt;/p&gt; Ort: Gasteig, Glashalle&lt;br /&gt;Zeit: 18.00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TQFn5WcdurI/AAAAAAAAAXE/GCKoswF2tB0/s1600/NadavilleImGasteig.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TQFn5WcdurI/AAAAAAAAAXE/GCKoswF2tB0/s320/NadavilleImGasteig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5548830450872335026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Und der kleine Rammler machte sich freudig auf den Weg.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4484729909420092068?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4484729909420092068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/nadville-stille-nachte-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4484729909420092068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4484729909420092068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/12/nadville-stille-nachte-im.html' title='Nadaville: Stille Nächte im Weihnachtswald'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TQFn5WcdurI/AAAAAAAAAXE/GCKoswF2tB0/s72-c/NadavilleImGasteig.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-464805012230559291</id><published>2010-11-27T10:14:00.011+01:00</published><updated>2010-11-27T21:50:13.533+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>25 werden 25 - Das 25 jährige Gasteig Jubiläum</title><content type='html'>"Ich werde 25 -  der Gasteig auch." Das ist der Slogan, mit dem der Gasteig vor einem Jahr anfing, mit Plakaten ud Bannern für sein 25 hjähriges Jubiläum zu werben. Auf den Plakaten zu sehen: 25 junge Künstler, die, wie der Gasteig, 1985 geboren sind und über einen Wettbewerb ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sah das aus:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TPDVdAOJg4I/AAAAAAAAAW0/wRvzwScl-IM/s1600/Gasteig%2Bs%25C3%25A4ule%2B1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TPDVdAOJg4I/AAAAAAAAAW0/wRvzwScl-IM/s320/Gasteig%2Bs%25C3%25A4ule%2B1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5544165835545346946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Längere Zeit wurde es dann still um uns, ein paar Brainstormings, "25 werden 25" Stammtische ... und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auf den wir gewartet haben: Die Jubiläumssaison beginnt und der Slogan hat sich geändert in "Wir sehn uns im Gasteig".&lt;br /&gt;Denn 25 Veranstaltungen werden von uns 25 beigesteuert, drei von der Lesereihe "Nadaville", die Jessica Riccò und ich betreiben .&lt;br /&gt;Zwar gingen im Laufe des Jahres ein paar Leute und es kamen neue dazu, Jahrgang 85 sind wohl auch nicht mehr 100%ig alle (oder mittlerweile schon wieder) - aber was macht das schon? Es geht schließlich um die Idee dahinter: Der Gasteig präsentiert sich offen für Neues, Frisches und Kreatives.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wurde gestern abend um 21 Uhr in der Blackbox deutlich, als die Reihe "25 werden 25" mit der Premiere des Tanzfilms "&lt;a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2010/11/young-gasteig-dance-around-munich.html"&gt;Dance around Munich&lt;/a&gt;" startete, wunderschön dargestellt von Marie Preußler und Amanda Billberg, Eva Svaneblom, Mariella Aranda und Johannes Härtl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weitere Programm im Dezember:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JB's First:&lt;br /&gt;Konzert mit Benny Kottmair, Kathi Bestler u.a.&lt;br /&gt;Sa., 04.12. in der Blackbox, Beginn: 20 Uhr&lt;br /&gt;Preis: 8,00 €&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachtskonzert im Weihnachtswald:&lt;br /&gt;Zsofia Csirske (Trompeterin)&lt;br /&gt;So., 05.12. auf der "Gast"-Terrasse, Beginn: 18.00 Uhr&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nadaville im Weihnachtswald:&lt;br /&gt;"Stille Nächte"&lt;br /&gt;Lesung von Katrin Baumer, Jessica Riccò, Monika Schuster&lt;br /&gt;So., 12.12. auf der "Gast"-Terrasse, Beginn: 18.00 Uhr&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dance around Munich:&lt;br /&gt;Ausstellung von Tamara Müller (Modedesignerin) , Marie Preußler und Amanda Billberg (Tänzerinnen) und Andreea Varga (Fotografin)&lt;br /&gt;Mo., 13.12. - Do., 20.01.2011 im Foyer Kleiner Konzertsaal&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geheimnisvollste Stück Materie auf Erden:&lt;br /&gt;Zeitung und Ausstellung von Marinette Fischer, Caroline von Eichhorn, Günter Götzer&lt;br /&gt;Mo., 13.12. - Do., 20.01.2011 im Foyer Kleiner Konzertsaal&lt;br /&gt;Eintritt frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gasteig.de/veranstaltungen-und-tickets/25-jahre-gasteig/25-werden-25.html"&gt;Hier&lt;/a&gt; das gesamte Programm.&lt;br /&gt;&lt;h1&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;&lt;h2&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-464805012230559291?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/464805012230559291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/11/25-werden-25-das-25-jahrige-gasteig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/464805012230559291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/464805012230559291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/11/25-werden-25-das-25-jahrige-gasteig.html' title='25 werden 25 - Das 25 jährige Gasteig Jubiläum'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TPDVdAOJg4I/AAAAAAAAAW0/wRvzwScl-IM/s72-c/Gasteig%2Bs%25C3%25A4ule%2B1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7098841315192474510</id><published>2010-10-23T13:45:00.005+02:00</published><updated>2012-01-06T18:59:51.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veröffentlichungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Gedrucktes</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMH8jeby9KI/AAAAAAAAAVs/lM3KS9Ur5Rg/s1600/Men_Anth_10.gif"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5530979503782950050" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMH8jeby9KI/AAAAAAAAAVs/lM3KS9Ur5Rg/s320/Men_Anth_10.gif" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 197px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="italic"&gt;Juchu, es ist so weit!&lt;br /&gt;Frisch aus der Druckerei ab nächste Woche erhältlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lob der Jadeflöte, hg. von Jens-Fietje Dwars mit Zeichnungen von Gerd Mackensen, quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2010&lt;br /&gt;ISBN 978-3-936455-87-8&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Anthologie sind 35 Beiträge des 'Menantes Preises' veröffentlicht, der 2010 zum dritten Mal (an den Schriftsteller und Kulturreferent der Stadt Esslingen Peter Kastner) vergeben wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;span class="italic"&gt;Mit dabei: Meine Kurzgeschichte "Plüschzunge" (S. 30 - 35)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7098841315192474510?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7098841315192474510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/lob-der-jadeflote.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7098841315192474510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7098841315192474510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/lob-der-jadeflote.html' title='Gedrucktes'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMH8jeby9KI/AAAAAAAAAVs/lM3KS9Ur5Rg/s72-c/Men_Anth_10.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2066594505212285132</id><published>2010-10-22T21:36:00.007+02:00</published><updated>2010-10-22T21:52:33.412+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><title type='text'>"Wer in unserer Branche nicht permanent die Ego-Bongo-Trommel rührt, geht unter"</title><content type='html'>Mercedes Riederer, Chefredakteurin des BR-Hörfunks und als erste Frau Leiterin der Deutschen Journalistenschule, bekam am Mittwoch im Literaturhaus den Publizistikpreis der Landeshauptstadt München verliehen. &lt;a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2010/10/mercedes-riederer-beharrlich-inmitten.html"&gt;Hier&lt;/a&gt; kann die wunderbare und, wie sie selbst auch in den ersten Worten ankündigt, "etwas unübliche" Laudatio von Dagmar Reims nachgelesen werden, die die beeindruckende Preisträgerin wohl sehr treffend beschreibt. Beeindruckend, weil sie die Ego-Bongo-Trommel nicht nötig hat, um zu strahlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2066594505212285132?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2066594505212285132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/wer-in-unserer-branche-nicht-permanent.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2066594505212285132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2066594505212285132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/wer-in-unserer-branche-nicht-permanent.html' title='&quot;Wer in unserer Branche nicht permanent die Ego-Bongo-Trommel rührt, geht unter&quot;'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8347775400886556690</id><published>2010-10-09T09:14:00.001+02:00</published><updated>2012-01-04T13:17:41.165+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories VIII</title><content type='html'>(...) Wieder fährt eine Gondel unter der Brücke hindurch, ebenfalls von einem Pärchen besetzt, diesmal deutlich jünger, Händchen haltend.&lt;br /&gt;„Nicht streiten!“, ruft die Frau zu uns hoch, seltsamer Dialekt, „Wir sind in Venedig! Das ist so romantisch! Hier liebt man!“ und drückt zum Beweis dem dümmlich grinsenden Kerl neben sich einen Kuss auf die Wange. Flitterwochen vermutlich. Michael und ich sind nicht in die Flitterwochen gefahren, als wir geheiratet haben, weil wir zu der Zeit beide pleite waren. Er hatte sein BWL-Studium abbrechen und Kunst studieren wollen, weshalb sein Vater ihm den Geldhahn zudrehte. Ich hatte sowieso nie Geld. „Meine Flitterwochen sind jeder Tag mit dir! Ich muss nirgendwo hinfahren“, sagte Michael bei unserer Hochzeit im kleinsten Kreis zu mir und daran muss ich jetzt denken, als ich dieses peinliche Pärchen engumschlungen auf abgewetztem rotem Samt unter uns durchgondeln sehe. Der Mann mault: „He, Gondoliere, sing doch mal ‚O sole mio’! Da kommt ja gar keine Stimmung auf!“ „Vaffanculo!“, entgegnet der Gondoliere zuckersüß, das Pärchen versteht kein Wort, ich lache laut los und der Gondoliere fügt mit einem Augenzwinkern in meine Richtung hinzu: „Eh ... meine Stimme nix gut!“&lt;br /&gt;Kurz habe ich vergessen, dass ich wütend bin, wende mich kichernd Michael zu. „Ich mach’s nicht wieder“, sagt er leise, die Gunst des Augenblicks nutzend. „Bitte entschuldige, ich habe einfach nicht nachgedacht! Möchtest du ein Eis, so als Entschuldigung?“&lt;br /&gt;Noch während er spricht fällt mir auf, dass die Schatten bereits länger werden.&lt;br /&gt;(...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8347775400886556690?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8347775400886556690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-viii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8347775400886556690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8347775400886556690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-viii.html' title='Venezia Stories VIII'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3712693622526916514</id><published>2010-10-07T17:08:00.002+02:00</published><updated>2012-01-04T13:17:25.350+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories VII</title><content type='html'>(...) Jemand packt mich an der Schulter und ich starre einem wütenden Kellner ins Gesicht. „Pagare, zahlen!“, schnauzt er mich an. &lt;br /&gt;„Was?“, frage ich verdutzt, bevor die Erkenntnis mir blutrot in die Wangen schießt. &lt;br /&gt;„Ah, scusi, I thought ... äh ..ich dachte, der ... mio amico ...“, stammle ich und drücke dem Kellner einen Geldschein in die Hand. &lt;br /&gt;„Questo per lei. Äh ... dov’è ...in quale direzione ... äh ... mio amico?“  &lt;br /&gt;Welche Qualität mein Italienisch hat, weiß ich selbst, aber er muss doch zumindest verstehen, was ich meine! Stattdessen sieht er mich verständnislos an und schüttelt den Kopf. &lt;br /&gt;„Chi?“, fragt er. „Mio ... ach ...“, ich gebe auf, winke ab und versuche, mich zu orientieren. Wohin könnte er gegangen sein? Eine schmale Gasse zieht mich an, weg von dem Pfeil, der in Richtung San Marco zeigt – zur Piazza, denke ich, wird er nicht zurück gewollt haben.&lt;br /&gt;„Dies Labyrinth von Brücken und von Gassen,&lt;br /&gt;Die tausendfach sich ineinanderschlingen“, schlüpft mir über die Lippen, ich beiße mir auf die Zunge und fluche in Gedanken. Hat man einmal damit angefangen, die Parallelen zu denen zu ziehen, die ihre Lobeshymnen auf Venedig sangen, kann man nicht mehr damit aufhören. Und da sehe ich ihn. Er steht auf einer kleinen Holzbrücke, gedankenverloren, und blickt auf den Kanal unter sich. Eine Gondel fährt durch, mit winkenden, fotografierenden alten Leuten, die Armani-Sonnenbrillen tragen. &lt;br /&gt;„Michael!“, rufe ich laut, er dreht sich nur halb zu mir um. „An der Brücke stand jüngst ich in brauner Nacht. Fernher kam Gesang ...“&lt;br /&gt;„Von wegen Gesang, du Idiot!“ Ich packe ihn an der Schulter, was ihn zusammenzucken lässt. „Wieso tust du das? Was denkst du dir dabei? Was, wenn ich dich nicht mehr gefunden hätte! Und wie ich mich vor diesem Kellner blamiert habe! Ich ...“ &lt;br /&gt;„Aber du hast mich gefunden“, unterbricht er mich und das ist alles, was er sagt. &lt;br /&gt;„Und wenn ich jetzt nicht da wäre? Wenn ich nicht hier neben dir stünde? Hast du eine Vorstellung davon, wie ich mich gefühlt habe?“ (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3712693622526916514?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3712693622526916514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-vii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3712693622526916514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3712693622526916514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-vii.html' title='Venezia Stories VII'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5277990051236533145</id><published>2010-10-05T19:46:00.003+02:00</published><updated>2010-10-05T19:50:28.932+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories VI</title><content type='html'>(...) „Was?“ &lt;br /&gt;„Ich frag‘ mich – hätten wir vielleicht wo anders hinfahren sollen? Ist das der richtige Ort, um ...“&lt;br /&gt;„Sprich nicht weiter!“, sage ich. „Es ist ein guter Ort! Die Basilika war einfach unglücklich gewählt! Ist doch klar, dass man da nur auf Klischees stößt, auf Trugbilder, auf Touristen Wir sind ja eigentlich selbst nur Touristen! Erinner‘ dich an gestern. Da hast du ...“&lt;br /&gt;Michael senkt den Kopf. „Da habe ich das Empfinden anderer imitiert. Hast du selbst gesagt.“&lt;br /&gt;„Vielleicht müssen wir nur tiefer eindringen! Sicher gibt es sie noch, die Stellen, die niemand sonst wahrnimmt, die Kleinigkeiten.“&lt;br /&gt;Er kommt mir weit weg vor, auf einmal, deshalb möchte ich nach seiner Hand greifen.&lt;br /&gt;Meine Bewegung ist wohl zu hektisch, auf jeden Fall verfehle ich ihn und stoße dabei meine Tasse um. Die braune Soße schwappt über den Tisch auf meine Hose. &lt;br /&gt;„Scheiße!“ Ich springe auf und der Tisch wackelt heftig, „Schau dir das an! Wie das aussieht!“, fange an, mit meiner Serviette an dem Fleck herumzureiben. Je mehr ich reibe, desto schlimmer wird es.&lt;br /&gt;Michael trinkt einen Schluck und mustert mich amüsiert. „Geh auf die Toilette und zieh dir was anderes an. Wofür schleppen wir denn unser Gepäck schon die ganze Zeit mit uns rum! Ich zahle in der Zeit.“&lt;br /&gt;Als ich an den Tisch zurückkomme – die Toilette war verdammt eng und der ganze Boden nass (ich möchte nicht wissen wovon) - ist er nicht mehr da. Sein Gepäck auch nicht. Was soll das? So kenne ich ihn nicht und es nervt, echt! Es nervt. Ziellos blicke ich um mich und versuche abzuwägen, in welche Richtung er ist. Weit kann er noch nicht gekommen sein und irgendwo wird er ja warten. Wahrscheinlich hat er sich von etwas begeistern lassen und gar nicht daran gedacht, dass ich ihn unter Umständen nicht finden könnte. &lt;br /&gt;„Signorina, Signorina!“, brüllt es hinter mir. (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5277990051236533145?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5277990051236533145/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-vi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5277990051236533145'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5277990051236533145'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-vi.html' title='Venezia Stories VI'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2747048179192461350</id><published>2010-10-04T10:35:00.003+02:00</published><updated>2010-10-04T10:44:44.957+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories V</title><content type='html'>(...) „Sag mal“, ich beginne diesen Satz zögernd, „du wolltest die Basilika zeichnen. Ich hab‘ in deinen Block geschaut, vorhin, ob du mir eine Nachricht hinterlassen hast oder so und da hab‘ ich bemerkt, dass du es nicht gemacht hast.“&lt;br /&gt;„Ja ...“ Er blickt zur Seite.&lt;br /&gt;„Wieso? Wir sind extra hier geblieben!“ &lt;br /&gt;Er steht neben mir, fast betreten. „Manchmal geht es eben nicht“, erklärt er, „das weißt du selbst, Julia! Weißt du, ich habe mir das alles anders vorgestellt. Venedig – ich glaubte, das wär’ so was wie eine Heilung. Ich glaubte, da könnte ich durchatmen.“&lt;br /&gt;„War das nicht schon wieder Nietzsche? Oder Thomas Mann? Jemand anderes? Ich hab‘ dir das gestern schon gesagt! Zitier nicht andauernd!“ &lt;br /&gt;„Genau das ist es! Was willst du zu Venedig sagen, das noch nicht ausgesprochen oder ausgeschrieben worden ist! Was will ich zeichnen, das nicht schon bis ins letzte Detail ausgeschöpft wurde? Wenn ich die Basilika zeichnen würde, wäre das lediglich eine Kopie von unendlich vielen Bildern! Ich möchte etwas Neues schaffen!“&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, was ich sagen soll und sage deshalb: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ehrlich. Ich dachte, du ...“&lt;br /&gt;„Das dachte ich auch!“ Er spricht so laut, dass die Leute sich nach uns umdrehen. „Ich dachte, es wäre alles wie in meiner Erinnerung! Verstehst du, so märchenhaft! Ein bezauberndes Bühnenbild! Aber ich bin einfach älter geworden. Ich habe einen anderen Blick auf die Dinge. Das hier ist tatsächlich ein Bühnenbild, eine Kulisse der übelsten Sorte! Die Basilika – beeindruckend, ja wirklich, nur dann wird dir plötzlich bewusst, dass du dich die Gänge entlang durch Menschenmassen schiebst, dass der Boden von unzähligen Schuhpaaren durchgelaufen ist, dass die goldenen Mosaikstücke auf eine Horde Touristen niederfunkeln, die lediglich von der Frage besessen sind, weshalb zum Teufel man nicht fotografieren darf!“ &lt;br /&gt;Er reißt seinen Rucksack hoch, so dass die Tauben, die bisher träge über den Boden getrippelt sind, erschrocken in die Luft flattern. &lt;br /&gt;„Und vor allem“, ruft Michael, „vor allem hasse ich diese idiotischen Tauben!"&lt;br /&gt;'Venedig nenn ich mit doppeltem Recht heute Sankt Markus im Kot!'&lt;br /&gt;Sein Stimmungsumschwung überrascht mich. Trotzdem – über die Tauben muss ich lachen. &lt;br /&gt;„Keine Sorge, die Tauben bist du vielleicht bald los“, erkläre ich ihm. „Ich habe gelesen, auf der Piazza darf kein Taubenfutter mehr verkauft werden. Damit das nicht ausartet, mit den Tauben. Damit die Zahl langsam zurückgeht.“&lt;br /&gt;Wie um meinen Worten zu spotten, laufen zwei Tauben zwischen unseren Beinen hindurch. Die hintere dick aufgeplustert, tief gurrend, die vordere mit einem fehlenden Auge. &lt;br /&gt;„Damit die Zahl zurückgeht? Sieht ja nicht wirklich so aus, als hätten die Tauben das kapiert“, bemerkt Michael trocken.  &lt;br /&gt;„Ich frag‘ mich, ob wir hier richtig sind“, sagt er später, als in einem kleinen Café sitzen und Cappuccino trinken (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2747048179192461350?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2747048179192461350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-v.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2747048179192461350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2747048179192461350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/10/venezia-stories-v.html' title='Venezia Stories V'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-858524351038206349</id><published>2010-09-30T09:22:00.000+02:00</published><updated>2010-09-30T09:23:46.132+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories IV</title><content type='html'>(...) Die Pisse bildet ein Rinnsal, läuft in eine Ritze zwischen zwei Pflastersteinen, weiter in einer scharfen Kurve zum nächsten Stein um dort einen kleinen See zu bilden, der sich Millimeter für Millimeter ausbreitet. Ich stelle mir vor, dass sich San Marcos Viergespann in dieser Pfütze spiegelt, doch dafür ist sie zu klein. Ein Schuhpaar schlurft durch die Pfütze, flache, bequeme Sandalen, zerstört meinen See. Der Schuhträger, ein älterer Herr, hat wohl etwas gespürt, feuchte Spritzer auf seinen nackten Füßen vielleicht, und blickt angewidert nach unten. Er sieht mich, wie ich ihn ansehe.&lt;br /&gt;„Sie hocken da übrigens in Urin!“, sagt er auf Deutsch und ich schüttle den Kopf: „Nee, ich sitze daneben.“&lt;br /&gt;„Julia!“&lt;br /&gt;Michael ist so plötzlich neben mir aufgetaucht, dass ich zusammenzucke. „Michael“, stammle ich und starre ihn an. Schaue noch einmal zu der zerstörten Hundepisse-Pfütze, doch das Schuhpaar ist fort.&lt;br /&gt;Michael redet weiter: „Die Mosaike! Unfassbar, dass Menschen so etwas geschaffen haben! Ich hab‘ gezahlt, um auf die Balustrade zu kommen und konnte den ganzen Markusplatz überblicken! Dich hab ich auch gesehen, ganz klein bist du da gesessen, mit dem Rücken zu mir. Da war noch so’n Labrador! Ich hab‘ gerufen und dir gewunken, aber du hast mich nicht gehört!“&lt;br /&gt;„Wieso hast du mich einfach hier gelassen!“, schreie ich los, ich kann nicht anders, hysterisch komme ich mir vor und ‚hysterisch’ lese ich in seinem Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;Er stockt verwirrt. „Ich hab‘ mir die Basilika angeschaut. Du wolltest nicht mit, als ich dich fragte!“&lt;br /&gt;„Was?“&lt;br /&gt;„Du warst schon so oft dort, hast du gesagt.“ Michael schüttelt verständnislos den Kopf. „Was ist los mit dir?“&lt;br /&gt;Ich kann nichts erwidern, setze ein paar Mal hilflos zu sprechen an und breche wieder ab.&lt;br /&gt;„Ich war nicht ... ich bin gar nicht ... ich ...“&lt;br /&gt;Auf einmal fängt er an zu lachen. Es ist ein gelöstes, erleichtertes Lachen. „Sag bloß, du warst nicht richtig wach! Willst du mir das sagen? Und ich habe nichts gemerkt! Wahnsinn!“&lt;br /&gt;Ich lache jetzt auch, ein wenig gezwungen. Natürlich, sowas passiert. Man unterhält sich mit jemandem, obwohl man eigentlich noch schläft und dann vergisst man alles sofort wieder. Das passiert sogar oft. (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-858524351038206349?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/858524351038206349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/858524351038206349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/858524351038206349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-iv.html' title='Venezia Stories IV'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5153419501931104076</id><published>2010-09-28T09:35:00.001+02:00</published><updated>2010-09-30T09:24:20.642+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia Stories III</title><content type='html'>(...) Als ich aufwache, ist es hell. Ich bin allein. Die Piazza voller Menschen und ich habe so tief geschlafen, dass ich den Morgen verpasste, dass ich verpasste, wie sich der Platz füllte. Ich habe das Stimmendurcheinander aus sämtlichen Teilen der Welt nicht gehört, habe nichts von den Schritten auf dem Pflaster mitbekommen. Als mir bewusst wird, dass Michael nicht bei mir ist, erschrecke ich. Da liegt nur sein Gepäck und meines und der Zeichenblock. Ich greife nach dem Block, nichts, leere Seiten. Keine Basilika, kein menschenleerer Raum, leere Seiten. Habe ich nicht gesehen, wie er angefangen hat zu zeichnen? Habe ich zu diesem Zeitpunkt schon geschlafen? Was mache ich dann hier? Plötzlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich nicht schon viel länger geschlafen habe und es mir nur nicht bewusst war. Vielleicht bereits auf dem Vaporetto? Hätte ich das gemerkt? Merkt man nicht, wenn man die Grenze zwischen Traum- und Wachzustand überschreitet? Mir fällt nicht mehr ein, woran man erkennen soll, ob man schläft oder nicht. Und jetzt? Bin ich wach? Wenn ich mich kneife, kann ich den Schmerz theoretisch auch träumen, deshalb bringt das gar nichts. Aber die Sonne ist so hell, dass sie blendet und das Stimmengewirr, all die Bewegung um mich herum – es wirkt heiter und lebendig. Auf der Piazza Reizüberflutung als ich um mich blicke, ich stehe auf, laufe ein wenig herum, suchend, bis ich mich wieder auf den Boden kauere, unweit von unseren Rucksäcken. Mitten im Geschehen ein junger Labrador, der auf das Pflaster pinkelt, einfach im Gehen, als würde er es möglichst unauffällig hinter sich bringen wollen. Ich konzentriere mich ganz und gar auf den Hund, weil ich die Unruhe in mir kaum unterdrücken kann. Wo verdammt nochmal ist ...?&lt;br /&gt;(...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5153419501931104076?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5153419501931104076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5153419501931104076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5153419501931104076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-iii.html' title='Venezia Stories III'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5767824420843452359</id><published>2010-09-26T08:30:00.001+02:00</published><updated>2010-09-27T14:17:10.460+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia-Stories II</title><content type='html'>(...) Wann es angefangen hat, dass ich ununterbrochen blinzeln muss, wenn es dämmert, weiß ich nicht. Früher war es nie so, nie. Ich habe das Gefühl, es liegt an meinen Augen und ich müsse den Schleier wegblinzeln, hinter dem alle Umrisse unscharf werden.&lt;br /&gt;„Ich mag es nicht, wenn du was zitierst und so tust, als käm’s von dir. Wenn du das machst, bist du irgendwann eine Collage aus Zitaten und ich vergesse den Menschen dahinter. Es wirkt dann so, als wärst du nicht mehr da und das macht mir Angst“, sage ich zu Michael.&lt;br /&gt;Er erwidert nichts.&lt;br /&gt;Als wir die Haltestelle „San Marco“ erreichen, ist es völlig dunkel und das beklemmende Gefühl hat sich gelöst. Michael ist aufgeregt. Sein Kopf ruckt hektisch hin und her, während wir über das Pflaster in Richtung Basilika hasten, als hätte er Angst, nicht genügend Eindrücke in sich aufsaugen zu können. Ich rufe ihm nach, etwas langsamer zu gehen, doch er scheint mich nicht zu hören. Unsichtbare Hände, die ihn zur Piazza zerren und ich immer hinten nach, mühsam mit ihm Schritt haltend.&lt;br /&gt;Und dann, der Himmel bildet einen satten, dunkelblauen Hintergrund, erhebt sich vor uns goldfunkelnd die Basilika San Marco. Es sieht aus wie eine Kitschpostkarte. „Mensch, das sieht aus wie eine Kitschpostkarte“, keuche ich außer Atem. Michael reagiert noch immer nicht. Ganz kurz fühle ich mich allein, doch dann höre ich ihn murmeln: „Überwältigend, findest du nicht?“&lt;br /&gt;„Wie gesagt“, entgegne ich, „wie eine Postkarte. Ich kann mich erinnern, dass ich vor Jahren eine gekauft habe, die sah genau so aus und dazu in bunter Glitzerschrift ‚Venezia’. Ich hab’ sie gekauft, weil ich sie so scheußlich fand und ...“ An dieser Stelle breche ich ab. Michael ist völlig versunken in den Anblick des Platzes. Vor den Cafes sitzen Leute, trinken, reden. Ein surrender Mehrklang aus zahlreichen Stimmen liegt in der Luft.&lt;br /&gt;„Ich will hier sein, wenn niemand mehr da ist“, höre ich die von Michael durch den Klangteppich brechen, „genau so brauche ich den Platz. Stumm, leer, mit der hell erleuchteten Basilika. Bitte Julia – können wir hierbleiben heute Nacht? Morgen suchen wir uns ein hübsches Hotel, ich versprech’s dir! Was ist schon eine Nacht!“&lt;br /&gt;Ja, was ist schon eine Nacht. Natürlich stört es mich, das weiß er auch, doch was ist schon eine Nacht. Würde ich sagen, dass ich nicht will, würde er mich spöttisch ansehen und fragen: „Wirst du etwa alt? Früher warst du nicht so!“ Wir setzen uns also in eine Bar und warten. Wir warten so lang, bis die Bar zumacht, bis die letzten Personengrüppchen sich langsam auflösen. Wir warten so lang, bis nur noch wir da sind. Dann polstern wir den Boden so gut es geht mit unseren Jacken und Rucksäcken und Michael holt Karton und Kreide aus dem seinen.&lt;br /&gt;„Wieso denn eigentlich erst jetzt?“, will ich ihn fragen. „Du hättest dir die Leute einfach wegdenken können“, aber ich bin zu müde und schließe die Augen. Ich weiß, Michael wird aufpassen in diesen letzten Stunden der Nacht. (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5767824420843452359?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5767824420843452359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5767824420843452359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5767824420843452359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-ii.html' title='Venezia-Stories II'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2508069237244392844</id><published>2010-09-24T18:21:00.003+02:00</published><updated>2010-09-24T18:27:14.377+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Venezia Stories'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Venezia-Stories I</title><content type='html'>&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "Courier New"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }p.MsoBodyText, li.MsoBodyText, div.MsoBodyText { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; line-height: 150%; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }span.TextkrperZeichen { font-family: "Courier New"; }div.Section1 { page: Section1; &lt;/style&gt;Abends kommen wir an, mit sieben Stunden Verspätung. In Innsbruck waren wir zum Ausstieg aufgefordert worden, Bahnstreik, hieß es, der Zug fährt nicht mehr, hieß es. Der, mit dem wir schließlich weiter konnten, schlängelte sich zunächst stundenlang im Zickzack durch halb Österreich, bevor wir erneut umsteigen mussten. Der letzte Zug war völlig überheizt, Michael und ich hingen in den Sitzen, fühlten uns schwach und komplett ausgehungert. Auf dem Boden des Abteils hatte wohl jemand sein Getränk verschüttet, es klebte unter unseren Füßen und jedes Mal, wenn wir die Beine anhoben, lösten sich die Schuhsohlen nur zäh mit einem knatschigen Geräusch. Auf den letzten Metern zum Bahnhof hin leuchteten die Schienen. Aus irgendeinem Grund hatte man sie weiß getüncht. Michael beugte sich ganz nah zu mir und flüsterte grinsend: „Wenn das mal keine Todesboten sind! Julia, ich sag’ dir, wir verlassen Venedig nicht mehr! Wenn wir an einem Obststand vorbeikommen, dann kauf’ ich dir überreife Cholera-Erdbeeren!“ Ich boxte ihn in die Seite, kichernd, weil seine Haare mich kitzelten: „Und ich vergifte dich mit Granatapfelsaft!“ Der Zug bremste quietschend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, endlich, breitet der Canale Grande seine schmutzig-braune Fläche vor uns aus, von zahlreichen Booten durchschnitten. Das Wasser verschluckt die tiefen Kerben sofort. Ich hüpfe die Bahnhofstreppe hinab, „Ciao Ciao Venezia“, möchte ich rufen, wie es auf den Touristen–T-Shirts steht. Stattdessen drehe ich mich zu Michael um. „Wie schön, wie schön!“, sage ich, „Sieh nur, das rosa Glas der Laternen, siehst du?“ Er nickt, sagt, ja, er sieht es, und dann: „Meine Güte ist das lange her.“ Gedankenverloren blickt er um sich, atmet tief den ureigenen Geruch Venedigs ein, die Mischung aus fauligem Gestank und dem Duft eines vergessenen, einst geliebten Menschen, den man manchmal in der Luft wahrzunehmen glaubt. „Mein Auge ließ das hohe Meer zurücke, als aus der Flut Palladios Tempel stiegen ...“&lt;br /&gt;Auf dem Vaporetto stehend schließlich die Palazzi. Zahlreiche Häuserfassaden sind zerfallen und morsch. In vielen aber dringt Licht durch die hohen Fenster und entblößt Räume, die so gar nicht zu der zerstörten Hülle passen wollen. Es sind riesige Zimmer mit schweren, funkelnden Kronleuchtern und roten Samtvorhängen.&lt;br /&gt;„Wenn ich alt bin, möchte ich sein wie einer dieser Palazzi“, sagt Michael, „gelebt, gezeichnet. Ich seh’ die Geister vergangener Generationen vor mir, sie laufen durch die Straßen und scherzen und weinen wie wir. Die Palazzi aber finden zu ihrer Herrlichkeit zurück, sie erstrahlen von Neuem, eine Art Wiedergeburt und von überall her kommt leise Musik.“&lt;br /&gt;„Das am Schluss war jetzt aber Nietzsche, mit der Musik. Und das Palladio-Zeug von vorhin hast du von Platen, oder? Platen mag ich gar nicht. Ätzend.“ Ich entgegne das so harsch, weil es mir unangenehm ist, über das älter werden zu sprechen. Vor allem in jenem Stadium der Dämmerung, in dem wir uns gerade befinden. Da bleibt die Zeit stehen, bis sie schließlich einen Sprung in die Nacht macht. Was ist dazwischen passiert? Die Toten kriechen aus ihren Löchern, weil die Dämmerung die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen lässt (...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2508069237244392844?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2508069237244392844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2508069237244392844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2508069237244392844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/venezia-stories-i.html' title='Venezia-Stories I'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8683812801467388359</id><published>2010-09-14T09:00:00.002+02:00</published><updated>2010-09-14T09:00:06.149+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Aber warum Venedig?</title><content type='html'>Über Venedig wurde schon so viel erzählt, dass es gewissermaßen totgeredet ist. Oder auch nicht. Dass es eine verwunschene Traumwelt sein kann, wissen wir, auch, dass es eine plumpe Touristenfalle ist oder ein Todesengel, der dich nicht mehr gehen lässt. Diese Mischung aus Faszination versuchten schon viele zu begreifen, zu entlarven, aufzudecken, Platen, Thomas Mann oder Ruth Landshoff Yorck. Nietzsche, der ein Venedig Gedicht schrieb, über das ich dann wiederum eine wissenschaftliche Arbeit schrieb.&lt;br /&gt;Auch Judith Hermann versuchte sich an einer recht halbherzig wirkenden Kurzgeschichte, die Motive aufgreift, ohne mit ihnen zu spielen, die Klischees aufdeckt, an denen es längst nichts mehr zu entdecken gibt. Jaja, denkt man sich. Kenn ich schon. Ist mir über.&lt;br /&gt;Aber Venedig selbst, das kann einem nicht über sein und so fährt man wieder und wieder, ich vielleicht alle zwei Jahre und man entdeckt sie, die Gassen, die man noch nicht kennt, man entdeckt sie jedes Mal. Die, in denen sich die verbergen, die dort wirklich leben, leben und nicht lustwandeln, die man nie sieht.&lt;br /&gt;Über Venedig gibt es viel zu erzählen, vieles, das schon erzählt ist oder auch nicht, denn was ist nicht schon einmal erzählt worden und wartet trotzdem darauf, noch einmal, wieder und wieder in anderen Stimmen zu leben.&lt;br /&gt;Auch ich könnte viel erzählen, angefangen bei den struppigen Katzen, die das einzige sind, was mir als Dreijährige im Gedächtnis blieb und irgendetwas Riesiges, Goldglitzerndes, das sich dann als Basilika San Marco herausstellte, als ich Jahre später zurück kehrte. Ich könnte davon erzählen, wie ich irgendwann aus dem Bahnhof heraustrat und plötzlich einen braungebrannten hageren Mann mit vielen Ohrringen grauem Pferdeschwanz und giftgrünen Schlangenprint-Stiefeln bemerkte, "Dino!", rief ich "Dino!", er drehte sich um und es war tatsächlich der Hafenarbeiter aus Caorle, der mich mit vier Jahren dort durch das versiffte Wasser gondelte. Er wohne hier, sagte er, und er wolle eigentlich Gondolieri sein, aber er bekomme keine Lizenz. Ob er sich an mich erinnere? Natürlich, Bella!&lt;br /&gt;Ich könnte erzählen, wie mein Dozent vor zwei Jahren ganz schwarze Lippen hatte von diesen Tintenfischtinte-Spaghetti und dass er mit diesen Lippen geredet und gelacht hatte, den ganzen Abend lang.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TI6iSGaFrwI/AAAAAAAAAVE/lXgYzEhWEpQ/s1600/Venezia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 169px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TI6iSGaFrwI/AAAAAAAAAVE/lXgYzEhWEpQ/s320/Venezia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516525025416818434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Deshalb sollen die folgenden Beiträge ganz der bis zum Erbrechen durchgekauten und doch noch nicht zu Ende geschriebenen Stadt gewidmet sein. Lassen wir Nane und Lea eine Weile im Cafe zurück und über ihren Rezepten tüfteln. Die nächsten Geschichten lang reisen wir, mit Julia, mit Michael (der trat hier noch nicht auf) - zu Meer, Nebel und Vaporettos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8683812801467388359?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8683812801467388359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/aber-warum-venedig.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8683812801467388359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8683812801467388359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/aber-warum-venedig.html' title='Aber warum Venedig?'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TI6iSGaFrwI/AAAAAAAAAVE/lXgYzEhWEpQ/s72-c/Venezia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7487719100008861961</id><published>2010-09-11T13:58:00.007+02:00</published><updated>2010-09-11T22:11:06.790+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Leas Café - Nane lüftet das Küchengeheimnis II</title><content type='html'>Nachdem Nane Leas &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/07/leas-cafe-nane-luftet-das.html"&gt;Küchengeheimnis&lt;/a&gt; gelüftet hat, ist diese wider Erwarten nicht wütend sondern vielmehr erleichtert. Aufatmend lässt sie sich auf einen geblümten Sessel fallen, der Kater springt erschrocken auf den Boden.&lt;br /&gt;"Ach Nane, was meinst du, wie anstrengend es für mich war, das alles geheim zu halten!"&lt;br /&gt;"Wieso hast du es denn geheimgehalten? War doch klar, dass ich dir helfe!"&lt;br /&gt;So hat Lea nicht nur eine Mitwisserin sondern auch eine Komplizin für ihren perfiden &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-der-plan-reift-heran.html"&gt;Plan&lt;/a&gt; gefunden.&lt;br /&gt;"Tussis mästen wollt' ich schon immer!", sagt Nane. Dennoch hat sie Bedenken: "Aber sag mal - meinst du nicht, sie kriegen es irgendwann raus? Das merkt man doch!"&lt;br /&gt;Lea schüttelt fröhlich den Kopf: "Nie! Die hören nur 'kalorienarm', dann ist ihnen alles andere egal! Keiner wird jemals nachforschen, ob das, was wir sagen, auch tatsächlich stimmt!"&lt;br /&gt;Sie springt auf und bindet sich eine Schürze um. "Und jetzt lass uns backen!"&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bjNiIvUEtIw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/bjNiIvUEtIw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7487719100008861961?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7487719100008861961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/leas-cafe-nane-luftet-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7487719100008861961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7487719100008861961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/leas-cafe-nane-luftet-das.html' title='Leas Café - Nane lüftet das Küchengeheimnis II'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-452518111179861304</id><published>2010-09-03T14:44:00.004+02:00</published><updated>2012-01-20T00:49:40.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Ein bisserl Eigenwerbung - Lesung: 'dem Schorsch seine Kneipe</title><content type='html'>Am Dienstag ist es soweit, Nadaville lassen bitten und bauen ihre Zelte in Puerto Giesing auf. Damit auch ja niemand auf den Gedanken kommt, fernzubleiben oder die Veranstaltung gar zu übersehen auch hier ein liebevoller (nicht etwa drängender oder gar zwingender) Hinweis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nadaville.de/wp-content/uploads/IMG_2635_klein1.jpg"&gt;&lt;img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-360" height="200" src="http://www.nadaville.de/wp-content/uploads/IMG_2635_klein1-300x200.jpg" title="Tief ins Glas geschaut" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nadaville präsentiert:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;'Dem Schorsch seine Kneipe'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was euch erwartet: Wenn jemand fragt, wie die Kneipe wirklich heißt, weiß das keiner so richtig. Zum Schorsch geht man halt. Da ist man schon immer hingegangen, nach der Schicht. Beim Schorsch sollte jeder mal gewesen sein. Darum laden die drei Damen von Nadaville heute zu einem geselligen Abend ein. Mit Texten rund um die Kneipe und Kneipenbewohner oder auch solche, die gar nicht wissen, wie sie da reingeraten sind. (Wo dem Schorsch sei Kneipn is? Mei, in Giesing oder irgendwo. So a &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/das-gastro-geheimnis-was-ist-eine-boazn-1.738565" target="_blank"&gt;Boazn&lt;/a&gt; gibt’s überall.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die richtige Kneipenstimmung sorgt neben den Nadavilleusen die special Gästin Saskia Kalis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann? 07. September 2010, 20.00 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo? Puerto Giesing, Tegernseer Landstr. 64, im Ex-Hertie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo genau? Kantine, 1. OG.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eintritt: 4€&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ermäßigt: 2€&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ermäßigung gibt es für alle, die mit TSV 1860 München Trikot, Schal oder Flagge aufgehübscht zur Lesung kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-452518111179861304?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/452518111179861304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/ein-bisserl-eigenwerbung-lesung-dem.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/452518111179861304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/452518111179861304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/09/ein-bisserl-eigenwerbung-lesung-dem.html' title='Ein bisserl Eigenwerbung - Lesung: &apos;dem Schorsch seine Kneipe'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1298604023560611430</id><published>2010-08-20T13:04:00.005+02:00</published><updated>2012-01-04T13:57:22.287+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Fokk ya fokken Digicams ...</title><content type='html'>... oder die Antwoord aller Fragen.&lt;br /&gt;München, Crux, 23 Uhr -&lt;br /&gt;Ich hab' keinen Fotoapparat dabei, nichts. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man mittlerweile auf Konzerten sowieso nicht mehr direkt auf die Bühne, sondern meist nur durch die in Scharen hochgereckten kleinen Kamera-Bildschirme auf die Bühne gucken kann.&lt;br /&gt;Eine ganze Zeit lang hatte ich aber gar nichts zu gucken, sondern ein schwitzendes, wippendes Pferdeschwänzchen im Gesicht. Dem Pferdeschwänzchen konnte man auch nicht ausweichen, weil wir, eng zusammengepresst wie die Ölsardinen standen und darauf warteten, dass es losginge, das Konzert, die Antwoord, während der wabbernde Dampf unendlicher Hitze und austretender Menschendünste uns umwallte..&lt;br /&gt;Plötzlich lautes Gekreische, das Pferdeschwänzchen hüpft aufgeregt auf und nieder - kurzzeitig war es von einem Dutt abgelöst worden, doch dann in unverminderter Wuscheligkeit wieder da - und die Kameras in die Luft gereckt. Es scheint loszugehn. Ich seh nix. Doch, Yo-Landi wie ein Derwisch auf der Bühne hopsend und hinter zwei Macs der kleine Typ mit der Monstermaske, der sich wild gebärdet. Später wird er sich mit einem Hndtuch das Gesicht unter der Maske trockenwischen, gar nicht monstermäßig, aber es ist heiß, es dampft unter der Gummimaske. Die Menge dampft und zwischen zwei schweißigen T-Shirts eingeklemmt ist das Pferdeschwänzchen auf einmal verschwunden, dafür klebt ein klatschnasser, speckiger, nackter Oberkörper an meiner Seite, kurz schüttelt's mich vor Ekel als eine salzige Speckschulter meine Wange streift. Die Körperausdünstungen anderer Menschen widerlich zu finden, ist natürlich besonders vorteilhaft in einer riesigen Masse von ihnen "I'm a rich bitch! A mothafuckin rich bitch!" - Und die Kameras in die Luft gereckt. Die auf der Bühne einfach nur geil, wie soll man's anders sagen, das Publikum eine bunte Mischung aus abgehn und lahm, Studenten, Styler, Hopper, Schüler, Trasher - Sauerstoff atmen wir  schon lang nicht mehr.&lt;br /&gt;Ninja stürzt in die Menge, jolende Leute, Stagediving, Crowdsurfing - die unvermeidlichen Kameras. Auch bei den Künstlern fließt der Schweiß in Strömen, "What means: Shut the fuck up in German? Halt die Fresse, halt die Fresse!", Ninja, wieder auf der Bühne, und weiter. Jubel.&lt;br /&gt;Eine Zugabe im Piccachu-Kostüm, ein Riesenpiccachu ist das, die Öhrchen und das freundliche Gesicht auf der Kapuze über dem ausgemergelten mit der Hakennase von Ninja. Yo-Landi in etwas rosanem, ein Schwein? "Party, Party!" und neben mir in breitestem Bayerisch "Paddee, Paddee!", dann ist es vorbei. Vor der Tür wringt ein Junge sein T-Shirt aus, klatschend schlägt eine Schweißpfütze auf dem Boden auf.&lt;br /&gt;Ich habe nicht fotografiert, nicht gefilmt, ich glaubte, das muss nicht sein und hatte recht, denn prompt heute bei Youtube schon die ersten Videos, grauenhafte Qualität größtenteils, also, wozu das ganze, fragt man sich, eines davon trifft allerdings den Abend, die Nacht im Kern:  Kunsttrash und das filmende I-Phone plötzlich von Ninja entwendet, um es Bekanntschaft mit seinen Eiern machen zu lassen:&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xk8b3d55TjI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xk8b3d55TjI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="340" width="560"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;"Eure fucking Kameras", bedeutet das, zumindest wenn ich Ninja die Worte in den Mund legen könnte, "gehen mir sowas von aufn Sack!"&lt;br /&gt;Alles in Allem: Die fokken Antwoord auf sämtliche Fragen hab ich nicht gekriegt, aber die Erkenntnis, dass tatsächlich WAT KYK JY auf Ninjas Schwanz steht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1298604023560611430?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1298604023560611430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/fokk-ya-fokken-digicams.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1298604023560611430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1298604023560611430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/fokk-ya-fokken-digicams.html' title='Fokk ya fokken Digicams ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2382360761582300234</id><published>2010-08-13T00:15:00.007+02:00</published><updated>2012-01-06T19:04:53.110+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Was, wenn du schläfst?</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TGxNeyntFNI/AAAAAAAAAUM/c6Z_8avIQD8/s1600/Laura.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506861635746993362" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TGxNeyntFNI/AAAAAAAAAUM/c6Z_8avIQD8/s320/Laura.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 162px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;„Eine Puppe möcht' ich sein, manchmal, das sag' ich auch laut, dass ich gern eine Puppe wär, manchmal eben, denn dann müsst' ich nichts denken, nur starren mit meinen dummen, toten Puppenaugen und lächeln, es würd' mich nicht anstrengen zu lächeln, das wär' aufgemalt, das Lächeln. Ich könnt' also gar nicht anders und jeder, der es wollte, könnte mich benutzen und dann irgendwo beiseite legen. Ich würd' ja nichts fühlen, es würd' mich nicht stören, ich wär‘ aus Plastik oder vielleicht aus Porzellan, völlig egal im Grunde, ich wär' willenlos. Vielleicht, vielleicht wär‘ ich dann endlich da, wo ich hinwill, wobei das natürlich kein Ziel ist, so willenlos, wie ich‘s mir wünsche im Moment, nichts denken, nichts denken, nichts tun“,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sagt Laura ins Dunkel, sie hat sich aufgerichtet in Nicos Bett, die Laken riechen so sehr nach altem Rauch, haben ihn in sich eingesogen, aber das ist in Ordnung, das ist Nico, und sie, Laura, ist aufgewacht und jetzt strömt der Kitsch aus ihr und die Empfindsamkeit, da ist keine Chinesin schweigend in der Ecke und die Journalistin, Ava, schläft in ihrem eigenen Zimmer, da ist alles pur und einsam, Nico schläft nicht mehr, er ist aufgewacht, weil Laura so laut gesprochen hat, aber so pur und einsam ist alles, dass die Furcht durch alle Wände kriecht.&lt;br /&gt;"Mhhh?" Nico blinzelt schlaftrunken, was sagst du denn, Laura?" Er richtet sich auf, reibt sich mit der Hand über die Augen und Laura streicht ihm über die Wange. "Mein Huskyjunge, du - du kennst mich doch. Ist hier nicht der rechte Raum für den Pathos? Ist das Pathos? Ich weiß nicht ... was"&lt;br /&gt;"Du träumst doch!" Nico grinst müde, "du schläfst ja halb! Leg dich wieder hin Laura, leg dich hin!"&lt;br /&gt;Er trinkt einen Schluck Wasser aus der Flasche neben dem Bett, zieht Laura mit sich nach unten zurück auf die Matratze, "weißt du ich seh mich selbst vor mir, wie ich nicht atmen kann, manchmal und dann so elend nach Luft schnappen muss, so ...", wispert Laura und Nico: "Still jetzt, das träumst du. Morgen früh gehn wir zu Lea frühstücken, ja? Da wirst du dich an nichts mehr erinnern von dem, was du gerade gesagt hast."&lt;br /&gt;Laura ist still und Nico hört ihren ruhigen Atem.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2382360761582300234?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2382360761582300234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/was-wenn-du-schlafst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2382360761582300234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2382360761582300234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/was-wenn-du-schlafst.html' title='Was, wenn du schläfst?'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TGxNeyntFNI/AAAAAAAAAUM/c6Z_8avIQD8/s72-c/Laura.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7245327749766944369</id><published>2010-08-02T16:19:00.007+02:00</published><updated>2010-08-11T13:07:39.002+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Na...na...auf nach Nadaville</title><content type='html'>Es spricht die Autorin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Eintrag soll weniger Eigenwerbung als pure Vorfreude sein ... obwohl ... eigentlich doch Eigenwerbung (ist sowas nicht notgedrungen immer Eigenwerbung?). *hüstel* Aber Vorfreude sowieso. Ich habe mir nämlich endlich einen Traum erfüllt, der schon in mir geschlummert hat, als ich Erica ins Leben gerufen und diesen Blog gestartet habe zur Bekämpfung des Mädchenklischees schreibender Mädchen, bis sich dann die ganzen Figuren hereingedrängt und verselbstständigt und das Konzept ein bisschen konfusiert haben.&lt;br /&gt;Nun stehe ich nicht mehr allein da mit meinem Plan sondern habe zwei Mitstreiterinnen, die Damen Jessica Riccò und Monika Schuster, die mit mir folgendes Projekt ins Leben riefen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nadaville.de/"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;NADAVILLE (O-Ton von außerhalb: "Wie heißt ihr?" Wir: "Nadaville" v.a.: "Ach, Nada will, also? Komischer Name." Wir: "Nein, Nadaville, Naaaadaaaviiilleee, also V ... öh .... i ... ll ... ähm ... e ..." v.a.: "Häh, wie?" Ja genau)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nadaville, das ist ein schönes Plätzchen im Kopf wie Lalaland, nur nicht so vielbevölkert, weil's kaum jemand kennt. Und weniger verträumt, nein tausendmal verruchter, ganz sicher. Nadaville steht nämlich für "ecstasy" und, wenn im sexuellen Kontext verwendet "orgasm"(Nicht dass wir so welche wären). Die höchsten Höhen, die man sich also vorstellen kann.&lt;br /&gt;Hier nochmal auf den Punkt gebracht:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFbamtIb05I/AAAAAAAAATU/jtm0qmej0kQ/s1600/Bild+3.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 145px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFbamtIb05I/AAAAAAAAATU/jtm0qmej0kQ/s320/Bild+3.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500824353364497298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber was genau machen wir denn jetzt?&lt;br /&gt;Eigentlich wollen wir ja die Weltherrschaft an uns reißen und einen Staat aus Zuckerwatte, Hoppelhäschen und Vanilleregen erschaffen ... nee ... eine Welt aus Sex, Drugs und Rock ... nee, is auch langweilig ... eine Welt aus - vor allem das, was schreibende Frauen so machen:&lt;br /&gt;Schreiben&lt;br /&gt;und das dann&lt;br /&gt;lesen. Und so ganz viele verschiedene Welten eschaffen. Verschiedenen Locations, verschiedene Themen, mal in München, mal woanders, Nadaville für alle.&lt;br /&gt;Dabei werden wir in unserem Kampf gegen Klischees gnadenlos sein. Und uns ihrer gleichzeitig hemmungslos bedienen, wo es nötig scheint. Denn wozu gibt es sie sonst? Die Klischees, die Rebellen und die ferkeligen Gedanken. (Was die ferkeligen Gedanken hier zu suchen haben, weiß ich nicht, aber irgendwo mussten sie doch der Coolness halber stehen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr mehr wissen wollt, folget dem &lt;a href="http://www.nadaville.de/"&gt;Link&lt;/a&gt; (weiße Karnickel brauchen wir nicht mehr, so gehts viel einfacher) nach Nadaville.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal ausnahmsweise nicht Erica sondern Katrin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7245327749766944369?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7245327749766944369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/nanaauf-nach-nadaville.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7245327749766944369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7245327749766944369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/08/nanaauf-nach-nadaville.html' title='Na...na...auf nach Nadaville'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFbamtIb05I/AAAAAAAAATU/jtm0qmej0kQ/s72-c/Bild+3.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1506417949538729346</id><published>2010-07-29T22:24:00.013+02:00</published><updated>2012-01-04T14:03:31.017+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><title type='text'>Franco, der Bademeister oder ...</title><content type='html'>... wenn Bademeister weinen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erzähle sie immer wieder gern, die Geschichte, wie Franco, der fürsorgliche Bademeister mich in jenem Sommer vor zwei Jahren vor dem Schockherzstillstand durch erhitztes Springen in den Pool bewahren wollte, indem er liebvoll tadelnd hartnäckig rief "dusch, dusch!" ohne sonst kaum ein Wort Deutsch zu können. Es ist also gar nicht sicher, ob er tatsächlich "dusch" rief oder vielleicht doch eher "kusch" einfach aus dem Grund, weil ihm Menschen zuwider sind und er überhaupt gar niemandem in seinem Pool haben will. Und noch ein winziges Detail an dieser Geschichte stimmt nicht. Ich habe sie überhaupt nicht erlebt. Erlebt haben sie die Freundinnen V, K und W, während ich mit Z oben im Ferienhaus mein Bikinioberteil hinten zusammennähte, das, nagelneu, noch nicht einmal die ersten Sekunden seines Daseins überlebt hatte. Just als der Verschluss das Handtuch und damit den Boden berührte, hauchte er mit leisem Knacksen sein Leben aus und zersprang.&lt;br /&gt;Ich also oben im Haus und nähe vor mich hin, den grandiosen Gag im Kopfkino, ein fescher Italiener käme des Weges, würde mir geschickt den Verschluss öffen wollen und fände keinen (hrrrhrr), was ihn in tiefe Verwirrung stürzen sollte und - auf jeden Fall, in genau dieser Zeit ereignete sich jene Szene mit Franco, die wir - ich sehe sie nämlich ob der Fotos und ausführlichen Erzählungen der anderen bildlich vor mir, auch im Nachhinein königlich genossen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFHmzSdOpZI/AAAAAAAAAS0/luHnSdaDDfc/s1600/ALIM0767.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499430388798236050" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFHmzSdOpZI/AAAAAAAAAS0/luHnSdaDDfc/s320/ALIM0767.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 241px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Franco war uns vom ersten Moment an aufgefallen. Das lag nicht an seiner möglichen Bademeisterdurchtrainiertheit oder so, sondern eher an den tiefen Einblicken, die uns sein schlabbigres, rotes Baywatchhöschen (linkes Bein bitte anzoomen -&amp;gt; Sie werden nicht enttäuscht werden) bescherte. (O-Ton irgendwer von uns: "Iiiiiiiiiih")&lt;br /&gt;Jeden Morgen, wenn unser fröhliches Geplärre, das durch den ganzen Ort hallte, ihm anzeigte, dass wir bereits am Wasser waren, schwang sich Franco auf sein Moped. Wir hörten ihn, bevor wir ihn sahen, erst *pöttpöttpött* (Moped), dann *schlappschlappschlapp* (Badelatschen) und schließlich brach er mit seiner ganzen bademeisterlichen Pracht durch das Dickicht, setzte sich auf seinen Plastikstuhl und löste Kreuworträtsel. Die löste er aber nur alibimäßig, seinen Stift bewegte er nämlich nie und manchmal hielt er das Heft auch falsch herum. Auch Umblättern sah man ihn in der ganzen Zeit nicht. In Wirklichkeit nämlich war Franco extrem gewissenhaft und ließ uns, meist die einzigen fünf Badegäste, nicht aus den Augen. Auch wenn wir nur unauffällig in der Sonne lagen, was wir meistens taten. Manchmal aber, und an jenem Tag fand eine solche Ausnahme statt, überkam es einen von und und er stürzte sich , nah dem Sonnentod, meistens allerdings ziemlich vorsichtig (Erst an den Beckenrand setzen, "Wääääh, ist das kaaalt" und dann laaangsam, laaangsam eintauchen) in die Fluten. Weil Franco jedoch wusste, dass selbst vorsichtiges Hineintauchen uns in Schockstarre versetzen könnte, blickte er an jenem Nachmittag, den ich gar nicht mitbekam, geistesgegenwärtig auf, als V. aufstand, und rief schonmal vorsichtig: "Dusch!" V. stutzte und glaubte, sich verhört zu haben, lief weiter. "Dusch, dusch!" rief Franco da schon eindringlicher. V. ignorierte und setzte sich an den Beckenrand.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFKmJRftn8I/AAAAAAAAATM/qrDZnxBOLtY/s1600/ALIM0769.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499640773218246594" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFKmJRftn8I/AAAAAAAAATM/qrDZnxBOLtY/s320/ALIM0769.JPG" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: right; height: 294px; margin: 0 0 10px 10px; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Dusch, dusch!" Hartnäckig war er, der Franco, doch weiterhin wurde er von V. nicht wahrgenommen - W. und K. trommelten längt mit den Fäusten auf den Boden und kugelten lachend im Gras herum - und ein letztes Mal "Duuuuuuusch" während V sich ungerührt ins Wasser plumpsen ließ und, ohne den armen Fracno eines Blickes zu würdigen, von dannen schwamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag:&lt;br /&gt;Auch an jenem Tag, an dem Franco sich endlich ein Herz fasste und uns charmant ansprach "Ciiaaaaao, eh ... Ihr Ferien? Ja? Wie lang bleibt ihr? Wo kommt ihr her? ... ehhhh" war ich nicht da, weil mich eine Spinne im Bad gefangen hielt. Leider war das auch der Tag unserer Abreise, so dass wir den pflichtbewussten Franco allein mit seinen Kreuzworträtseln und einem gebrochenen Herzen zurücklassen mussten, während wir den Sommer mit nach Hause nahmen (Was macht ein Bademeister eigentlich im Winter?).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1506417949538729346?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1506417949538729346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/07/franco-der-bademeister-oder.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1506417949538729346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1506417949538729346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/07/franco-der-bademeister-oder.html' title='Franco, der Bademeister oder ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TFHmzSdOpZI/AAAAAAAAAS0/luHnSdaDDfc/s72-c/ALIM0767.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7156284812760940958</id><published>2010-07-09T12:12:00.005+02:00</published><updated>2010-07-09T14:04:42.447+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Leas Café - Nane lüftet das Küchengeheimnis</title><content type='html'>Längst hat Nane sich Leas Vertrauen so weit erschlich ... äh ... erarbeitet, dass Lea ihr erlaubt, das Café eigenständig abzusperren. Nane nutzt dieses Vertrauen nicht aus, also, grundsätzlich nicht oder zumindest normalerweise nicht, an diesem Abend aber kann sie sich nicht mehr zurückhalten, es reizt sie einfach zu sehr. Immer wieder wandert Nanes Blick zur verschlossenen Küchentür, da, wo Tag für Tag entzückende Tabletts voller süßer Köstlichkeiten herauswandern, die angeblich so gar keine Eigenschaft mit ihren süßen Kollegen nach anderen Rezepten gemein haben bis auf den Geschmack. Nane sieht die strahlenden Augen und leuchtenden Gesichter der ihrer Meinung nach halb verhungerten ...äh ... Gästinnen, die, mit Frauenzeitschriften auf dem Schoß, sehnsuchtsvoll die Hände einem Schokotörtchen entgegenstrecken, "Meine Güte Lea, seit ich bei Ihnen bin, bin ich süchtig nach dem Zeug, und man nimmt tatsächlich nicht zu davon? Ich habe nämlich, muss ich gestehen, ein wenig ..." "Nein", unterbricht Lea kopfschüttelnd, "natürlich nicht! Sehen Sie das nicht so eng, meine Liebe und greifen Sie zu! Hier kann Ihnen nichts passieren! Natürlich müssen Sie auf ihre Linie achten in Ihrem Beruf, das verstehe ich absolut!" Das Grinsen, mit dem sie in die Küche zurückkehrt, scheint Nane diabolisch und einmal glaubte sie unterdrücktes Kichern zu hören. Aber da war sie nicht sicher. Trotzdem wuchs ihre Unruhe stetig, verbotene Türen waren sowieso nie ihr Ding gewesen und heute, ja heute schien der Tag gekommen, an dem sie endlich Gewissheit erlangen sollte, was es für ein Geheimnis war, das Lea vor allen verbarg.&lt;br /&gt;Nane reinigt die Kaffeemaschine, wischt die Tische sauber und trägt die Stühle von draußen herein. Sie löscht das Licht und blickt verstohlen um sich. Niemand da, der sie beobachten könnte. Trotzdem zieht sie vorsichtshalber die Vorhänge zu. Dann geht sie langsam, langsam auf die Küchentür zu, das schlechte Gewissen lässt den Schlüssel schwer in ihrer Hand wiegen - plötzlich ein Geräusch. Klirrend fällt etwas um und zwei Lichter entzünden sich im Dunkeln. Nane schreit auf und springt zurück, presst sich an den Tresen. Die Lichter fixieren sie reglos.&lt;br /&gt;"Meeeeeeeeeew", schnurrt es schließlich von untern her, die Lichter bewegen sich auf Nane zu und weiches Fell streicht um ihre Beine. "Er ist nicht dick, er ist nur flauschig", hört sie Leas Stimme in ihrem Kopf, atmet erleichtert auf und streicht dem Professor flüchtig über das pelzige Köpfchen. &lt;br /&gt;"Jetzt aber fort mit dir, ich kann dich nicht brauchen, kschhhhh, kschhhh ..." flüstert sie und schiebt den Kater mit dem Fuß zur Seite. Nane dreht den Schlüssel im Schloss herum, legt die Hand an die Türklinke - langsam, langsam drückt sie sie herunter und schlüpft hinein, tastet nach dem Lichtschalter und - was sie sieht lässt ihr den Atem stocken. Mit offenem Mund fällt ihr Blick auf riesige Zuckerpäckchen Zuckergusstüten, Schokoglasur, Kakaopulver und Schokoblöcke. Päckchen mit Rosinen und kandierten Früchten, Weizenmehl und Nüsse, Schlagsahne, Sprühsahne, Sahnesteif und Milch, Quark, Eier, Puddingcreme, Butterpakete und Konfitüre. Auf dem Tisch Stapel von Kochrezepten mit rot eingekreisten Kalorienangaben, hinter die lachende Smileys gezeichnet sind. Nane setzt sich an den Tisch, fängt an zu lesen und keucht überrascht auf. &lt;br /&gt;"Was machst du hier!", tönt plötzlich eine schneidende Stimme von der Tür her, da steht Lea und auf ihrem Arm mit schadenfrohem Blick Professor Dr. Wuschl, der elende Verräter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7156284812760940958?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7156284812760940958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/07/leas-cafe-nane-luftet-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7156284812760940958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7156284812760940958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/07/leas-cafe-nane-luftet-das.html' title='Leas Café - Nane lüftet das Küchengeheimnis'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-5091019632615165552</id><published>2010-06-17T21:56:00.002+02:00</published><updated>2010-06-17T22:01:59.144+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>A Kiss, just a kiss</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TBp-i_K9YeI/AAAAAAAAAQE/rmQe5HcGnNE/s1600/lalahead.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="witztext" style="margin: 0.1pt 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12pt;"  &gt;                                            „Das schwächere Geschlecht ist das stärkere&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="witztext" style="margin: 0.1pt 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12pt;"  &gt;                            - wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="witztext" style="margin: 0.1pt 0cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12pt;"  &gt;                                                               (Greta Garbo)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-5091019632615165552?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/5091019632615165552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/06/kiss-just-kiss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5091019632615165552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/5091019632615165552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/06/kiss-just-kiss.html' title='A Kiss, just a kiss'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TBp-i_K9YeI/AAAAAAAAAQE/rmQe5HcGnNE/s72-c/lalahead.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2039515352436987613</id><published>2010-05-25T15:59:00.008+02:00</published><updated>2012-01-04T14:07:19.080+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Geht uns die Handlung aus, fahr'n wir nach Abu Dhabi oder ...</title><content type='html'>... schlimmer gehts immer!&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Djz0q-GeboM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Djz0q-GeboM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="340" width="560"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Schreibendes Lieblingsmädchen Numero Uno, Carrie Bradshaw  - Verzeihung, Carrie Preston stöckelt wieder über die Leinwand - mitsamt Mädelsanhang. Voller Vorfreude im Kino platziert und tatsächlich bis zum Ende durchgehalten bleibt mir das ernüchternde Fazit: &lt;a href="http://www.sexandthecitymovie.com/"&gt;SATC 2&lt;/a&gt; lässt die Damen ziemlich alt ausseh ... äh ... peinlich stöckeln ... und noch peinlicher. Um es kurz zu machen: Die Outfits sind schrecklich, die Witze sind schrecklich, die Dialoge waren schon mal stärker und von Handlung fehlt jede Spur. Natürlich ist "Sex and the City" nicht unbedingt das Format, von dem man sich eine komplexe und ausgeklügelte Inhaltspraline erhofft, wenn jedoch derartige Verzweiflung vorherrscht, dass eine alberne Karaokeeinlage Carrie's und Co. die Zeit in die Länge ziehen muss, dann fragt man sich schon, wohin das ganze noch führen soll. (Ja, die Gesangseinlage war mein persönliches Traumahighlight)&lt;br /&gt;Nun die längere Version:&lt;br /&gt;Aus NY-Societysingle Problemen sind stinknormale Hausfrauenprobleme geworden. Die eine ist mit der Ehe überfordert, die andere im Job, die dritte mit den Kindern und gerade die Sexbombe schlechthin, Samantha, hat mit den Wechseljahren zu kämpfen. Ausgeführt ist davon aber nichts richtig, alles nur solala angedeutet, keine großen Dramen mehr, vielleicht weil wir die ja alle schon kennen, schließlich fieberten wir 6 Staffeln und einen Kinofilm lang mit Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte mit, schluchzten und lachten uns durch Alltags-, Liebes-, Berufs-  und sonstige Sorgen und Desaster, schon klar, mag man da vielleicht nüchtern denken, wenn man im zweiten Kinofilm sitzt, dass den Machern irgendwann die Ideen ausgehen.&lt;br /&gt;Quälend langsam, scheint es, schleicht man von einer opulenten Schwulenhochzeit ins Wohnzimmer von Carrie und Big, wo Carrie mit 20cm Absätzen durch das behagliche Eheheim stakst, was, so gern man die Stilettos auch betrachtet, doch etwas irritierend wirkt, genau wie Charlotte, die in beigem Chanelrock (war es Chanel???? Na, irgendwas teueres beiges auf jeden Fall) rosa Cupcakes mit ihren Töchtern backt, während die sexy Nanny ohne BH ca. 1000 mal die Möpse hüpfen lassen muss um das Publikum bei Laune zu halten (Haha).&lt;br /&gt;Dann plötzlich: Samantha bekommt eine Einladung in ein Luxushotel in Abu Dhabi und darf ihre ganzen Freundinnen mitnehmen (Überraschung!) Wirkt einigermaßen zusammenhangslos. Den Mädels - wenn man sie überhaupt noch so nennen darf, sieht man doch allen mittlerweile das Alter deutlich an, was an sich kein Problem, nein, sogar durchaus positiv zu vermerken wäre, würde die Stylistin nicht einen Bock nach dem anderen schießen und selbst die zierliche, sehnige Sarah Jessica Parker oftmals in fürs Alter viel zu offenherzigen Outfits aussehen lassen wie eine Presswurst mit Preisboxerkreuz.&lt;br /&gt;Die Outfits in Abu Dhabi dann untragbar hässlich mit Orienttouch, trotz Orienttouch aber die unverzichtbaren Mörderhighheels mit denen stilecht sogar durch den Sand gewatschelt wird, was statt der angestrebten Lacher aber nur ein müdes Gähnen zu entlocken mochte - zumindest bei mir. Auf einer Wüstentour mit Kamelen wird sich insgesamt drei mal umgezogen - wie soll das funktionieren? Natürlich ist gerade die Vielzahl der Outfits im Grunde das Schöne an SATC, aber zumindest ein bisschen realistisch sollte es bleiben. Unabhängig davon, wo man sich denn bitte umgezogen hat, stellt sich die Frage, ob man sich denen überhaupt umziehen WILL, so mitten in der Wüste auf einem Kamel.&lt;br /&gt;Anschließend wird der Abend in einem Karaokeclub verbracht, was mit einer so richtig schön albernen und sinnlosen &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hokpakh3/4344181652/"&gt;Gesangseinlage&lt;/a&gt; der vier Damen endet.&lt;br /&gt;Danach bin ich kurz aufs Klo geflohen und kann nicht sagen, was die nächsten Minuten passierte ...&lt;br /&gt;... doch schließlich - der Schock: CARRIE KÜSST FREMD! Das ist so demraßen schrecklich und dramatisch, dass ich mich vor Aufregung ja gar nicht mehr halten konnte (und mich frage, ob wir denn im Kindergarten gelandet sind! Ein Kuss! Und auch noch sofort bereut! Oh mein Gott!)&lt;br /&gt;Und als die vier Freundinnen zu allem Überfluss das Hotel überstürzt verlassen müssen,weil die wechseljahrsbedingt schwitzende Samantha sich durch ihre ausgeprägte Sexsucht in die Bredouille bringt, scheint das Drama perfekt. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht mehr, denn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wird es wohl ausgehen? Werden sich Carrie und Mr Big trennen? Werden die vier jemals wieder nach Hause kommen? Oder müssen sie sich eine Burka überwerfen und für immer in Abu Dhabi bleiben? Und warum zum Teufel sitzt Charlotte in Highheels und Teetässchen kerzengerade und steif auf einem Sofa, wenn sie sich doch eigentlich entspannen möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antworten erfahrt ihr in SATC 2. Ein Film, dem hoffentlich kein dritter folgt. Als eingefleischter Fan müsste ich mir den nämlich, trotz allem, vermutlich ansehen. Allerdings wohl eher im Fernsehen. Denn abschließend bleibt mir nur, Carrie zu zitieren: "Sometimes you have to get away with the girls!" Yep, und zwar weit weit weg, raus aus dem Kino, weil sonst die Langeweile siegt. Naja, nehmt euch nen Kaffee mit, dann hält man's durch. Hab' ich auch gemacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2039515352436987613?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2039515352436987613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/geht-uns-die-handlung-aus-fahrn-wir.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2039515352436987613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2039515352436987613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/geht-uns-die-handlung-aus-fahrn-wir.html' title='Geht uns die Handlung aus, fahr&apos;n wir nach Abu Dhabi oder ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7766840717879022052</id><published>2010-05-19T12:57:00.009+02:00</published><updated>2010-05-20T14:51:24.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ava'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><title type='text'>Wir hören nicht auf zu feiern ...</title><content type='html'>Die Caféeröffnung war ein voller Erfolg. Nane, die frisch gebackene Bedienung,  machte ihre Sache gut. Sie sorgte dafür, dass die Gläser nie leer blieben und je mehr die Gäste tranken, desto mehr aßen sie und meine Güte war das Essen lecker.&lt;br /&gt;"Und man nimmt wirklich nicht zu, ja? Man nimmt wirklich nicht zu?", kicherte Soapsternchen Naomi leicht lallend, Lea legte ihr den Arm um die Schultern und meinte beruhigend "Neeeein".&lt;br /&gt;"Sauber! Dann gib mir noch ein Törtchen!"&lt;br /&gt;Ein wenig misstrauisch äugte Nane in Richtung Küchentür, die Lea sorgsam hinter sich schloss um Nachschub zu holen. Irgendetwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu, da war sie sich totsicher! Sie würde schon noch hinter das Geheimnis kommen.&lt;br /&gt;Der Professor lag beleidigt in seinem Körbchen, jemand hatte ihn festlich dekoriert und keiner dachte auch nur im entferntesten daran, ihn von seinem Kopfs&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S_PIIwX1LFI/AAAAAAAAANs/tw1K-34oT_s/s1600/PC220129.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S_PIIwX1LFI/AAAAAAAAANs/tw1K-34oT_s/s320/PC220129.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472938024934648914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;chmuck zu befreien.&lt;br /&gt;Christopher beanspruchte umgehend einen Stammplatz am Fenster für sich, dort wollte er sich in Zukunft ungestört seinen literarischen Ergüssen hingeben, sagte er, nur schade, sagte er auch, dass man nicht mehr rauchen dürfe, das sähe bestimmt absolut künstlerisch aus, das wär was. So müsse er sich einen extavaganten Drink überlegen, den nur er trinkt und der dann symbolisch für sein Künstlertum steht.&lt;br /&gt;"uuuuuh", zischte Julia in Richtung Ava, "da muss er aber aufpassen, dass er sich nicht an seiner eigenen Peinlichkeit verschluckt, der Herr Empfindsamkeit." Ava grinste. "Ich hab ihn mal auf einer Lesung gehört, über die ich einen Artikel schreiben musste. Da tat er gerade so, als sei er eine Frau. Mit Schminke und allem Drum und dran. Ich hab mich fast kaputt gelacht, so schlecht war das, was er fabriziert hat ..."&lt;br /&gt;"Und Nane findets toll! Nane spinnt! Die hat sich total verändert, seit sie ihn kennt ..."&lt;br /&gt;Ava zuckte mit den Schultern. "Freu dich doch! So haben wir wenigstens was zu lachen, wenn wir ins Café gehen und er affektiert herumhockt!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist spät, als die lezten gehen. "Den Feierabend haben wir uns ordentlich verdient!", ächzt Lea und lässt sich ein durchgesessenes Sofa plumpsen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7766840717879022052?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7766840717879022052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/wir-horen-nicht-auf-zu-feiern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7766840717879022052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7766840717879022052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/wir-horen-nicht-auf-zu-feiern.html' title='Wir hören nicht auf zu feiern ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S_PIIwX1LFI/AAAAAAAAANs/tw1K-34oT_s/s72-c/PC220129.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7279780453156676872</id><published>2010-05-13T13:20:00.005+02:00</published><updated>2010-05-16T14:53:09.228+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ava'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christopher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naomi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Die Caféeröffnung</title><content type='html'>Den ganzen Morgen ist Lea in der kleinen Küche Ihres Cafes gestanden, hat gebacken und gekocht, Zitronenctremetörtchen extralight, aber light ist daran auch nur das Wort Zitrone, Spargelschlanksuppe zur Spargelzeit, in Wirklichkeit stinknormale Spargelcremesuppe, Lachs auf Babyspinat mit Leas Spezialdressing und das Dressing - oh ja, das Dressing hat es sowas von ins sich! (Leas Kommentar dazu: "Muhahahahaha!") Am Tag zuvor hat Lea Nanes Kaugummizettel gefunden und angerufen, "ich mag diese komische Art von dir", hat sie gesagt, und dass Nane doch gleich am Eröfffnungstag anfangen solle. Jetzt wuselt Nane, die strengstes Küchenverbot erhalten hat, an den Fenstern entlang und entfernt die angeklebten Buchseiten Stück für Stück, genussvoll fast. Lea in ihrer Küche lächelt in sich hinein. Draußen warten bereits Ava, die Journalistin, Christopher/Kristin, von Nane eingeladen und Julia, von Nane eingeladen, Nico, von Ava eingeladen und Laura, von Nico eingeladen. Die schweigende Asiatin steht auch dabei, einfach, weil sie nichts anderes zu tun hat. Zuletzt trippelt noch Naomi heran, neben ihr trippelt Puppy und durch Naomi angelockt trippeln ganz viele Schaulustige, die sehen wollen, was denn da geschähe, da, wo die ganzen Leute und der Telenovelastar Naomi stehen.&lt;br /&gt;Nane entfernt seelenruhig Buchseiten. &lt;br /&gt;Schließlich wird die Tür aufgestoßen und Lea tritt heraus, strahlend und mit Mehl bestäubt, in zarter Chiffonbluse und Herzchenschürze, "Willkommen", ruft sie, "ich freue mich so sehr, dass ihr alle da seid!"&lt;br /&gt;Professer Dr. Wuschl trottet an ihr vorbei und nimmt seinen Platz als Türstopperkatze ein (freiwillig) um in der Sonne zu dösen und die Caféeinrichtung ist so anders geworden, als Lea es ursprünglich geplant hat, weil sie sich einfach nicht entscheiden konnte.  &lt;br /&gt;Anstelle von durchgestylt steht nun alles wild gemixt, farbige, abgeschlagene Holzstühle, königsblau, neben Plüschsesseln, neben schmiedeeisernen zierlichen Hockern, die Tische ebenso vielartig, darüber zahlreiche Lämpchen. Lämpchen auch an den Fenstern, sie wachsen wie leuchtende Blumen aus biegsamen metallstielen. An den Wänden kleben alte Fotos neben Tapetenstücken neben goldgerahmten Spiegeln, eine Wandseite ist weinrot, der Tresen aus dunklem Holz und das Glas der Snackvitrine glänzt. Auf silbernen verziertern Tabletts lagern Törtchen und Kuchenstücke und zur Toilette führt der Weg durch einen schweren, roten Samtvorhang. Das Café erinnert mich an eines in Karlsbad, in dem ich vor Jahren gewesen bin, ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, wie es hieß, nur noch, dass gar nicht weit weg eine köstliche Chocolaterie gewesen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7279780453156676872?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7279780453156676872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/die-cafeeroffnung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7279780453156676872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7279780453156676872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/die-cafeeroffnung.html' title='Die Caféeröffnung'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6694871624856389398</id><published>2010-05-09T12:33:00.004+02:00</published><updated>2012-01-04T14:04:31.706+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><title type='text'>Hommage an einen vergangenen Freund</title><content type='html'>Während Lea noch auf ihrer Fahrt ist beziehungsweise sich von den Strapazen erholt, lasse ich mich selbst mal wieder zu Wort kommen und zwar mit der Hommage an einen treuen kleinen Freund, Putto hieß er. Mittlerweile haben sich unsere Wege leider getrennt. Hier aber der Bericht unserer letzten gemeinsamen Reise: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/Sp1Ugcad3OI/AAAAAAAAADA/UDr0NOwlRoQ/s1600-h/Putto.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376546446509989090" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/Sp1Ugcad3OI/AAAAAAAAADA/UDr0NOwlRoQ/s320/Putto.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 320px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 141px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"So muss ein Auto sein, wenn man beim Theater ist: Klein, klapprig, französisch! Alles andere wäre stillos!" (Die Souffleuse)&lt;br /&gt;Na schön, dann bleibe ich eben stilvoll mitten auf der Kreuzung stehen und lasse meinen Franzosen mit letzter Kraft an den Straßenrand rollen. Weil man ja sonst nichts zu tun hat. Dann steige ich aus, lehne mich kleidsam an die Autotür, spiele Disko mit der Warnblinkanlage und warte auf Rettung. Die Polizei fährt mehrfach gemütlich vorbei, ohne mir (mit Auto auf Fahrradweg)auch nur einen müden Blick zu schenken. Danke, lieber Freund und Helfer!&lt;br /&gt;15min später: Abgeschleppt werden ist gar nicht so schwer. Bis auf die Tatsache, dass das Seil angespannt bleiben muss. Und man gleichzeitig aufs Bremsen und Lenken achten muss. Und alle anderen Autofahrer Idioten sind und hupen - trotz Warnblink-Disko. Und es anfängt, nach verbranntem Gummi zu riechen, wenn man zu viel auf die Bemse drückt. Und man die Handzeichen des Abschleppers nicht kapiert.&lt;br /&gt;Ganz wichtige Frage im Voraus also: "Papa, liebst du mich auch noch, wenn ich dir aus Versehen hinten aufs Auto fahre?" Gut, dann ist ja alles okay.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6694871624856389398?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6694871624856389398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/hommage-einen-vergangenen-freund.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6694871624856389398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6694871624856389398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/hommage-einen-vergangenen-freund.html' title='Hommage an einen vergangenen Freund'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/Sp1Ugcad3OI/AAAAAAAAADA/UDr0NOwlRoQ/s72-c/Putto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2817272161590023282</id><published>2010-05-08T15:39:00.006+02:00</published><updated>2010-05-08T16:02:00.828+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Na endlich</title><content type='html'>"Würde doch", denkt sich jemand in meinem Kopf, eine wohlbekannte doch lang nicht mehr vernommene Stimme, "würde doch dieser Kerl aufhören, so dermaßen laut zu atmen!"&lt;br /&gt;Zähneknirschend lehnt sie sich zurück und versucht, das Hämmern in ihrem Kopf zu&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S-VukWs_itI/AAAAAAAAAMQ/XULJyzO57XA/s1600/sunglasses.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 209px; height: 193px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S-VukWs_itI/AAAAAAAAAMQ/XULJyzO57XA/s320/sunglasses.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468898893359975122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; ignorieren, "selber schuld", gesteht sie sich kleinlaut ein, "wenn du es m letzten Abend nochmal so bunt treibst ..." Sie hat sich eine riesige dunkle Sonnenbrille aufgesetzt, die das unendlich grell scheinende Tageslicht von ihren schmerzenden Augen fernhalten soll.&lt;br /&gt;Als die Olle vom Bordbistro mit ihrem Wägelchen vorbeischeppert, jedem Bifi Würstchen oder Pulverkaffee vor der Nase herumwedelt und mit dem unerträglichen Krach das ebenso unerträglich laute Atmen des Sitznachbars übertönt, hält die junge Frau sie auf und fragt in leidendem Tonfalle: "Haben Sie auch Aspiriiin, hm?"&lt;br /&gt;Ihr Sitznachbar kauft sich ein Bier, lässt den Bügelverschluss mit lautem Plopp aufspringen und die Hopfenwolke, die ihr entgegenkommt, treibt die Übelkeit in ihr hoch. Die Bordbistrofrau hat keine Aspirin, verspricht aber, eine zu organisieren. Zu den Füßen der Reisenden steht eine Tiertransportbox, in der gemütlich zusammengerollt der geringelte Kater Professor Dr Wuschl liegt.  "Mit einem Kater bin ich losgefahren, mit zei komm' ich zurück", murmelt die junge Frau in Richtung Box, "nicht unbedingt empfehlenswert ..." Es ist Lea. Lea auf dem Weg nach Hause.&lt;br /&gt;Na endlich, denk' ich mir zufrieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2817272161590023282?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2817272161590023282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/na-endlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2817272161590023282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2817272161590023282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/na-endlich.html' title='Na endlich'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S-VukWs_itI/AAAAAAAAAMQ/XULJyzO57XA/s72-c/sunglasses.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1051717947317600798</id><published>2010-05-01T09:36:00.016+02:00</published><updated>2010-09-10T20:57:12.982+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><title type='text'>Baumblütenfest Werder (Havel)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9viXZAWe8I/AAAAAAAAALw/KCtMt5b6bD0/s1600/Baumbl%C3%BCte2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9viXZAWe8I/AAAAAAAAALw/KCtMt5b6bD0/s320/Baumbl%C3%BCte2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466211464221457346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun liegt es genau eine Woche zurück - das legendäre &lt;a href="http://www.baumbluete.de/viewpage.php?page_id=9"&gt;Baumblütenfest&lt;/a&gt; in Werder. Ich war mir sicher, ich würde dort Lea treffen, so war es aber nicht - vielleicht habe ich sie auch nur nicht gesehen. Vielleicht stand sie irgendwo in der Menge, amüsiert mit einer Flasche Kirschwein im einen und Prof. Dr. Wuschl im anderen Arm. Vielleicht.&lt;br /&gt;Wir alle warten nur noch darauf, dass sie zurückkommt, bald hoffentlich, und dann werden wir sie fragen, wo sie gewesen und was geschehen ist, wir werden alle im endlich eröffneten Café sitzen und ihren Geschichten lauschen.&lt;br /&gt;Letzten Samstag auf jeden Fall bin ich ihr nicht begegnet, dafür aber anderen.&lt;br /&gt;Das Baumblütenfest ist nicht etwa lustvolles Wandeln auf Blumenwiesen in Folklorekleidern, Tänze zu Harfenklängen, während zarte Blüten auf die dezent Feiernden hinabrieseln. Nein, das ist eine laute, betrunkene, schwitzende, stinkende Menge, ab gewissem Pegel nahezu animalisch, zumindest in der Artikulation undefinierbar. Das Wichtigste, so lernte ich, war es, auf gar keinen Fall nüchtern hinzugehen. So wurde ein liebevoll mit Strohhalmen bestückter Wodka-O Eimer in die WG gewuchtet, der noch vor dem Aufbruch zum Fest geleert werden musste, während eine Babyratte im Nebenzimmer Nüsse knusperte und möglicherweise ein paar Wohnungen weiter tote Fische seit zwei Wochen im Aquarium trieben. Aber das wussten wir nicht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9vkOyb_vyI/AAAAAAAAAL4/kmOxs6aLIiw/s1600/P1000665.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9vkOyb_vyI/AAAAAAAAAL4/kmOxs6aLIiw/s320/P1000665.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466213515452727074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für den Weg ein paar Kurze und andere waren wohl auf ähnliche Gedanken gekommen, weil der Zug vollgestopft mit grölenden, schwitzenden Fremden gewesen ist und was - ja was mag wohl die alte Dame im gepflegten Kostüm gedacht haben, als ihr ein doppelt so großer Kerl ins Gesicht grinste :"Sie fahren nicht nach Werder, hm?"&lt;br /&gt;Die einzigen Blüten dort allerdings die Stoffblumenketten, die haufenweise an Ständen verkauft wurden "Von der EM übrig geblieben" kommentierte einer spöttisch. Der Weg zur Bühne ewig, Pause mit Bratwurst, Securitys mampften leckere belegte Brote und Obst, wollten aber nichts abgeben.&lt;br /&gt;"Nee, da brauchste erst mal auch so ne Weste wie wir!&lt;br /&gt;"Ja dann gib mir doch deine!"&lt;br /&gt;Tat er natürlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9vfZ5ihxaI/AAAAAAAAALo/LgbunEMDyTU/s1600/Baumbl%C3%BCte1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9vfZ5ihxaI/AAAAAAAAALo/LgbunEMDyTU/s320/Baumbl%C3%BCte1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466208208779593122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Pause mit Kaffee, Kaffeejunkies wie ich tauschen Kirsch- Holunder - Johannisbeer- Himbeerwein (6 Euro die Flasche) gegen einen Pappbecher Americano ein, der umgehend auf meiner Bluse landete.&lt;br /&gt;Dann, endlich an der Bühne, auf dem Wasser  glitzerte die tief stehende Sonne. Es spielte die wohl shclechteste Coverband der Welt, hauptsächlicher Blickfang zwei üppige Tänzerinnen in Presswurstoutfit.&lt;br /&gt;Eine trinkende, tanzende Masse überall, Stimmung brodelnd vielleicht, Aggressionen hier und dort, mehr gibt es nicht zu berichten und irgendwann ist es genug - Heimweg ... wenn er denn möglich wäre.&lt;br /&gt;Die Menge vor dem abgesperrten Bahnhof scheint mindestens so groß wie die an der Bühne, dazwischen qäkende Lautsprecherdurchsagen "Hier spricht die Polizei: Aufgrund des hohen Gewaltpotenzials fahren keine Züge mehr"&lt;br /&gt;???&lt;br /&gt;Ja und jetzt? Nun standen wir da wie der Ochs vorm Berg, die Gruppe ohnehin merklich geschrumpft weil so nach und nach alle verloren gingen, das Baumblütenfest frisst also Menschen und das Handynetz völlig überlastet. Wie kommt man nun aus Werder weg? Wir auf jeden Fall gar nicht ohne Zug, das versuchten wir ca. eine Stunde erfolglos, also stellten wir uns am Ende schicksalsergeben zu der wartenden Meute, die uns sofort in sich aufnahm, absorbierte und zusammenquetschte - links von mir ein pöbelnder Besoffener mit riesigen Ohrlöchern und Tattoo am Hals, rechts C und ein Mädchen mit Platzangst, das hysterisch quiekte. Eine Zeit lang Todesangst und: Nein, man sieht die wichtigen Stationen seines Lebens nicht an sich vorbeiziehen, man kichert eher irritiert und ein wenig verzweifelt bis dann auf einmal ein Spalt in der Absperrung geöffnet wird, Entlastungszug eingefahren oder so, wie eine Welle schwappen Menschen durch den Eingang, über die Absperrungen hinüber, ich weiß bis jetzt noch nicht, ob ich überhaupt selbst einen Schritt vor den anderen setzen musste oder einfach mitgeschwemmt wurde. Einem Blick mit C gewechselt und, kaum frei geboxt, losgerannt und gerannt auf die Zugtüren zu.&lt;br /&gt;In unserem Abteil stand eine quäkende Sirene, eine Frau mit rot aufgequollenem Gesicht und struppigen Haaren, mit Kotze an T-Shirt und Hose, die schrie und plärrte und jammerte: "Ihr Arschlöcher, alle seid ihr asozial, ihr seid ja verrückt, ihr seid ja blöd im Hirn! Ja, lacht nur, lacht nur, ihr kranken Schweine!", krakeelte sie in die Umstehenden, die eigentlich sehr gesittet und vor allem bis auf ein paar amüsierte und mitleidvolle Lacher mehr als unbeteiligt wirkten.&lt;br /&gt;"Ey Alte, du hast da Kotze an deiner Hose, ist ja widerlich!", erklärte ein junges Mädchen mit stark geschminktem Gesicht ihr schließlich, was das Gebrüll noch gesteigert hat ...&lt;br /&gt;Wir kommen an. Ausstieg rechts, das wars und ich glaub', mehr als einmal muss man das ganze nicht erlebt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1051717947317600798?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1051717947317600798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/baumblutenfest-werder-havel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1051717947317600798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1051717947317600798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/05/baumblutenfest-werder-havel.html' title='Baumblütenfest Werder (Havel)'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9viXZAWe8I/AAAAAAAAALw/KCtMt5b6bD0/s72-c/Baumbl%C3%BCte2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-9049016055271589004</id><published>2010-04-29T15:26:00.006+02:00</published><updated>2012-01-06T19:17:52.367+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Wenn Lea auf Reisen geht, mach ich das eben auch!</title><content type='html'>Die Dozentin trägt Damenbart, aber darunter ist sie hübsch, denk ich mir obwohl ich eigentlich so dringend auf die Inhalte aufpassen müsste, das weiß ich, trotzdem treiben die Gedanken, wieder und wieder zurück zu ... und mein Hirn scheint zu weinen oder was ist das, wenn es so schmerzhaft zieht zwischen den Schläfen?&lt;br /&gt;Hör auf, hör auf möchte ich schreien und weiß überhaupt nicht, was ich meine. „Ja, das vor dem Fenster sind tatsächlich Hühner und Enten“, höre ich die Dozentin sagen, „keine Ahnung, wie die hierherkommen, ich dachte am Anfang, es wäre ein Handyklingelton!“ Und tatsächlich quakt und kräht und schnattert es vor dem Fenster und das ist irgendwie ...&lt;br /&gt;Es muss gar nicht Berlin sein, oder Potsdam, oder Werder, völlig egal wo die Geschichte spielt, nicht diese, mit der Dozentin und dem Geflügel, sondern die davor. Es ist Zufall, dass sie dann doch dort spielt. An meinem Handgelenk ein glitzerndes Plastikherz, es pocht an rosa Plastikperlen aufgereiht, das kommt mir so, als ich überlege, was ich denn zuerst erzählen will, weil mein Hirn überzuschwappen scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9mKLIpjPnI/AAAAAAAAALg/qtwnZCs5bZ8/s1600/heart.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465551546695761522" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9mKLIpjPnI/AAAAAAAAALg/qtwnZCs5bZ8/s320/heart.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 299px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;Es kam mir so vor, als würde Berlin mir freundlich zuwinken, als ich zum Bahngleis rannte, als würde es mir sagen „Was beeilst du dich denn so? Du musst den Zug nicht nehmen, gar keinen musst du nehmen, bleib einfach hier, bleib noch ein Weilchen, warum auch nicht?“&lt;br /&gt;„Weißt du, wenn ich in Berlin bin“, sagt C nur zwei Stunden zuvor, „dann habe ich so eine Sehnsucht in mir, ich weiß nicht, warum.“&lt;br /&gt;Aber Berlin oder wo anders, das interessiert nicht, genau so gut könnte ich in dem Zusammenhang von den Windrädern erzählen, die sich vor dem Leipziger Bahnhof drehten und so schön aussahen, dass ich sie am liebsten gefilmt hätte im Vorbeifahren, um sie dann immer wieder anzusehen, wie sie sich drehen und drehen.&lt;br /&gt;Wo soll ich nur anfangen, so viele Geschichten liegen in den letzten Tagen. Die zum Beispiel, in der der junge Mann, der sich selbst für einen Photokünstler hält, die Zigeunerin fotografiert. Die Zigeunerin mit den zwei Kindern, als sie zwischen denen, die vor dem Fernsehturm in der Sonne auf Bänken sitzen, herumläuft und jeden um Geld anbettelt; Diese Zigeunerin fotografiert der junge Mann also, weil er denkt, die schaut nicht hin – doch die Frau wirbelt herum, an ihrem Bauch baumelt ein Tuch mit einem Baby, sie brüllt: „Was soll das? Arschloch!  Häh? Was willst du! Wichser, Arschloch!“, rennt ihm hinterher, während sie auf einmal doch deutsch sprechen kann. Vorhin hielt sie noch allen einen Zettel vor die Nase, englisch und deutsch, auf dem stand, sie müsse ihre Kinder ernähren und ihr Mann sei tot und etwas in der Art. Sie selbst tat, als verstünde sie kein Wort und murmelte einfach penetrant „Bittä, bittä, danke, bittä, bittä, danke ...“ vor sich hin, auf eine nervtötende Art aufdringlich und untergeben.&lt;br /&gt;Die beiden Kinder trippeln ihr nun nach und brüllen mit ihren durchdringenden Kinderstimmorganen: „Arschloch, Wichser!“&lt;br /&gt;Zwei Mädchen mit millimeterkurzen dunklen Haaren, jeweils eine lange pink Strähne im Gesicht hängend und mit Piercings in den Wangen grinsen dazu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-9049016055271589004?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/9049016055271589004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/wenn-lea-auf-reisen-ist-mach-ich-das.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/9049016055271589004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/9049016055271589004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/wenn-lea-auf-reisen-ist-mach-ich-das.html' title='Wenn Lea auf Reisen geht, mach ich das eben auch!'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S9mKLIpjPnI/AAAAAAAAALg/qtwnZCs5bZ8/s72-c/heart.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4939059807956668820</id><published>2010-04-22T07:39:00.006+02:00</published><updated>2012-01-06T19:20:41.266+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ava'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>I do, oh oh oh</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/miss-bones-understands-your-pain.html"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fortsetzung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; von: Miss bones understands your pain&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Ecke des Raumes sitzt eine dürre Asiatin im Kimono, reglos und stumm, ihre Wangen sind eingefallen, das Gesicht steinern. Sie raucht eine Pfeife mit langem, dünnen Stiel und scheint das Geschehen zu beobachten, während sie selbst unbeobachtet bleibt. Nico sitzt auf dem Bett, hat einen schwarzen Rollkragenpullover an und eine schwarze Hose mit grauen Streifen. Kurz atmet Julia erleichtert&lt;/span&gt; auf, &lt;span style="font-family: arial;"&gt;dann aber dreht sie sich irritiert um zu dem nackten blonden Mädchen, das lächelnd die Tür hinter ihr zumacht&lt;/span&gt;.&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Hi!", sagt Nico fröhlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Äh ... wieso hat sie nichts an?", fragt Julia und deutet auf Laura.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nico wedelt mit einer Kamera. "Wir machen Fotos!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dann steht er auf um Julia zu begrüßen, "schön, dich zu sehn!" umarmt sie, Küsschen rechts und links, Julia erwidert das flüchtig und klopft ihm unbeholfen auf die Schulter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Mit der Asiatin?", fragt sie. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nico wirkt irritiert: "Welche Asiatin denn? Julia, du bist ja noch ganz verwirrt. Setz dich hin, nimm dir nen Drink - willst du die Fotos sehn?"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er zerrt Julia neben sich aufs Bett seine zweifarbigen Augen verwirrend - Julia weiß plötzlich nicht mehr, in welches sie blicken soll und fühlt sich fremd. Sie denkt an Nane. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das blonde Mädchen setzt sich nah zu ihr und macht keine Anstalten, sich wieder anzuziehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Ich spiele Elektra, erklärt sie selig lächelnd und wirkt ein wenig weggetreten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Verzeihung, aber seh nur ich die Asiatin oder was?" erwidert Julia und räuspert sich unbehaglich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"I'm seeing ghosts in everything, I do oh oh ..." haucht Laura ihr ins Ohr, kichernd, und ihre Haare streifen Julias Wange. "Du bist hüüübsch. Lass uns Freundinnen sein", fügt sie hinzu, während sie Julia aus halb geschlossenen Augen mustert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nico lacht: "Julia, was bist du denn so steif? Hat dich der Kinobesuch so sehr mitgenommen?"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Nein, aber ich glaube, das Weibsstück mit dem du mich betrogen hast, reibt gerade seine Brüste an mir, oder täusch ich mich da? ich muss sagen, das irritiert mich ein wenig! Außerdem ist Elektra 14. Laura, du bist zu alt!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"In unserer Inszenierung nicht ..." säuselt Laura.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nico: "Ach komm schon! Schnee von gestern! Ist das nicht Schnee von gestern? Wieso bist du denn dann hier?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das fragt sich Julia langsam auch. Sie denkt an Nane. An Kristin. Da waren die noch bei weitem angenehmer, scheint es ihr. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Wir haben gerade wieder ein gemeinsames Engagement. Elektra und Orest, ist das nicht verrückt?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Mhm ... super ..."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Laura spaziert durch den Raum zu der Asiatin hin, greift nach der Pfeife und nimmt einen genüsslichen Zug. Im Halbdunkel sieht sie schön aus, mit ihrer blonden Haarflut, das muss Julia ihr lassen. Sie fühlt sich mit einem Mal extrem deplatziert, überlegt, was sie sich überhaupt dabei gedacht hat. als ihr die Idee kam, hier könne sie von Nane und Kristin erzählen und davon, wie ausgeschlossen sie sich fühlte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Nun Julia", sagt Laura, die nun doch endlich ein loses türkises Kleidchen überwirft. "Du klangst so traurig am Telefon, hat Nico gesagt. Möchtest du nichts sagen, was los ist?"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Heftig schüttelt die Angesprochene den Kopf. Nico hat ihr mittlerweiel ein Glas irgendwas in die Hand gedrückt, das Glas hält sie so sehr umklammert, dass sie sich selbst wundert, warum es nicht zerpringt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nico legt eine Hand auf ihr Knie. " Dann lass dich fallen", murmelt er. "Sei ganz woanders, einen Moment. Hast du gesehen, wie Laura vorher die Tür zugemacht hat? Damit habe wir die Welt ausgesperrt. Jetzt ist alles möglich." &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Plötzlich wird eben diese Tür mit Wucht aufgerissen, eine Frau mit Brille und langen dunklen Haaren blickt herein, wütend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;"Okay. Erstens: Macht die Musik leiser! Zweitens: Gebt mir mein Modell zurück! Da ist man einmal Kippen holen und dann sowas!"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Asiatin steht auf, klopft ihren Kimono zurecht und murmelt: "Jaja, ich komm ja schon."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Nico grinst: "Hey Ava, bleib mal locker. Deinem Model gefällts eben hier besser" und zu Julia: "Das ist Ava, meine Mitbewohnerin. Journalistin. Die Asiatin hier ist ein Model, mit dem sie ein Interview machen soll."&lt;br /&gt;"Also ist hier doch ne Asiatin!", plärrt Julia los. "Und du erzählst mir irgendnen Kack von Welt aussperren und so nem Zeug??? Ich dachte mir schon, ich werde verrückt!"&lt;br /&gt;Sie holt aus und verpasst ihm eine schallende Ohrfeige, "er hat es nicht so ..." versucht Laura zu vermitteln, aber Julia schüttelt sie ab, stürmt zur Tür, dreht sich noch ein letztes Mal um und zischt: "Du bist echt ... ach ich weiß gar nicht, was du bist!" und weg ist sie.&lt;br /&gt;"Du hast es gut gemeint ... das wird sie auch noch verstehen", sagt Laura zu Nico.&lt;br /&gt;Ava blickt nachdenklich auf die Eingangstür. "Ich kenne sie. Sie war auch mal vor diesem Café mit den Bücherseiten. Hat das jetzt eigentlich schon mal geöffnet?"&lt;br /&gt;Da sie keine Antwort erwartet, schnappt sie sich die Asiatin und verschwindet in ihrem Zimmer.&lt;br /&gt;Die Welt ist wieder zurück in den Raum gedrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BOViuMTrZXc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/BOViuMTrZXc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4939059807956668820?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4939059807956668820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/i-do-oh-oh-oh.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4939059807956668820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4939059807956668820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/i-do-oh-oh-oh.html' title='I do, oh oh oh'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1231955425188580345</id><published>2010-04-17T17:27:00.000+02:00</published><updated>2010-04-17T17:28:08.981+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Geld? Wer redet denn von Geld?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8nS7wC15rI/AAAAAAAAALY/FCR1qNKaWAk/s1600/Foto-0173.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 288px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8nS7wC15rI/AAAAAAAAALY/FCR1qNKaWAk/s320/Foto-0173.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461127947114374834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;... Lass uns von Luft und Liebe leben ... oder so ähnlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta name="Titel" content=""&gt; &lt;meta name="Stichwörter" content=""&gt; &lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt; &lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt; &lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;link rel="File-List" href="file://localhost/Users/katrin/Library/Caches/TemporaryItems/msoclip/0clip_filelist.xml"&gt; &lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:officedocumentsettings&gt;   &lt;o:allowpng/&gt;  &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves&gt;false&lt;/w:TrackMoves&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:drawinggridhorizontalspacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridHorizontalSpacing&gt;   &lt;w:drawinggridverticalspacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridVerticalSpacing&gt;   &lt;w:displayhorizontaldrawinggridevery&gt;0&lt;/w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery&gt;   &lt;w:displayverticaldrawinggridevery&gt;0&lt;/w:DisplayVerticalDrawingGridEvery&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;    &lt;w:dontautofitconstrainedtables/&gt;    &lt;w:dontvertalignintxbx/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="276"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt; &lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:Arial; 	panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:Cambria; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-fareast-font-family:Cambria; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;} span.gf 	{mso-style-name:gf;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt;&lt;/style&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12pt;"  &gt;&lt;span class="gf"&gt;„&lt;/span&gt;Ein Mann mit einem dicken Bankkonto kann gar nicht hässlich sein.&lt;span class="gf"&gt;“ (ZsaZsa Gabor)&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;!--EndFragment--&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1231955425188580345?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1231955425188580345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/geld-wer-redet-denn-von-geld_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1231955425188580345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1231955425188580345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/geld-wer-redet-denn-von-geld_17.html' title='Geld? Wer redet denn von Geld?'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8nS7wC15rI/AAAAAAAAALY/FCR1qNKaWAk/s72-c/Foto-0173.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4897990095116665967</id><published>2010-04-16T00:23:00.004+02:00</published><updated>2012-01-06T19:21:26.814+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Miss Bones understands your pain</title><content type='html'>"singing in the &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/singing-in-shower.html"&gt;shower&lt;/a&gt;" - die Fortsetzung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Jaaaa, hat er gesagt, lang gezogen, völlig lässig, ein wenig liebevoll vielleicht, "Ja klaaar, komm vorbei, Julia!" Und wie sie es immer gemocht hat, wenn er sie mit ihrem Namen angesprochen hat, weil es niemanden gibt, der ihn so schön ausspricht, findet sie. Keine Ahnung, was es bei Julia für besondere Aussprachemöglichkeiten gibt.&lt;br /&gt;Lieb ist er, immer gewesen, ein lieber Kerl, Nico. Auch jetzt, so viel später, hörte er sich ihre Kinogeschichte an und gab ihr das Gefühl, zu verstehen. So, als wäre das alles gar nicht banal, sondern wirklich was, woran man leiden durfte. Sie hatte sich in ihn auf der Bühne verliebt, so viel Ausdruck hatte er, seine unterschiedlich farbigen Augen so extravagant und ach, diese Stimme zum ... Meine Güte, dann war er halt ein paar Jahre älter.&lt;br /&gt;Julias Freundinnen hatten hysterisch gekichert, als sie ihnen erzählt hatte, ihr Freund sei Ende zwanzig, aber auch nur so lang, bis sie festgestellt hatten, dass sie selbst keine 16 mehr waren sondern reife 18 und der Unterschied überhaupt nicht so wirklich groß. Da hatte sich ganz schnell hysterische Panik ausgebreitet über die so unglaublich schnell schwindende Jugend. "Eine schwere Erkenntnis", hatte Julia - durch ihren älteren Freund so viel reifer als die anderen - grinsend ergänzt, "eine schwere Erkenntnis, dass man langsam nicht mehr auf Milchbärte stehen darf sondern sich auf eine etwas höhere Altersklasse konzentrieren sollte, oder?"&lt;br /&gt;"Oh Gooooott, ich will nicht auf Ü30 Partys", rief eine entsetzt, doch die war es schließlich, die es ein paar Jahre später als erste ausprobierte, obwohl selbst noch keine Mitte zwanzig. "Die Uhr tickt, die Uhr tickt", kommentierte sie dazu, aber dann die Sms von jenem Abend:&lt;br /&gt;"XXX sagt TRINK! Trink um dein Leben, vielleicht werden sie dann schöner! Wir holen uns jetzt nen Trichter ... in diesem Sinne: ATZENPOWER!"&lt;br /&gt;Das tut allerdings gerade nichts zur Sache, zu der Zeit war Julia nicht mehr mit Nico zusammen. Damals aber hatte sie Nico gehabt und Nico war gut zu ihr und sie waren gut zusammen, bis, ja bis zu dem Tag, an dem Nico sie mit der Schlampe betrog, die die Julia in 'Romeo und Julia' spielte - was für eine Farce, gerade "Julia".&lt;br /&gt;Obwohl seitdem auch schon einige Male der Frühling ins Land gezogen war, versetzte es Julia einen Stich, wenn sie daran dachte.&lt;br /&gt;"Die Emotionen haben uns übermannt" hatte sich Nico dazu geäußert, mehr nicht. Da ging Julia. Ohne ein weiteres Wort.&lt;br /&gt;Und jetzt steht sie vor seiner Tür, nach dem Kinoflop, nach der Einsamkeit, und klingelt.&lt;br /&gt;Aber es ist nicht Nico, der öffnet. Zusammen mit dem lauten Ruf: "Miss Bones understands your paaaaaain" aus der Box ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uy5fiIbbnPU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Uy5fiIbbnPU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und einer dichten Rauchwolke gemischt mit würzigen Düften - die schienen wohl eine ganze Räucherstäbchenarmada angezündet zu haben - schwappte ihr ein Paar nackte Brüste entgegen, nur unzureichend von einer hellen Haarflut verdeckt - das flachsblonde Luder von damals war es, Laura, hieß sie, das ihr jetzt, als hätte es keine Zeit dazwischen gegeben, total entspannt lächelnd die Tür öffnete und flötete: "Julia! Wir haben schon gewartet!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Fortsetzung folgt-&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4897990095116665967?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4897990095116665967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/miss-bones-understands-your-pain.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4897990095116665967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4897990095116665967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/miss-bones-understands-your-pain.html' title='Miss Bones understands your pain'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2698527013702388836</id><published>2010-04-15T09:34:00.008+02:00</published><updated>2012-01-04T13:56:37.353+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Gaga deluxe</title><content type='html'>Geniale Videos. Vor allem von Paparazzi kann und kann ich nicht genug kriegen - egal wie oft ich es mir ansehe. Die ganze Geschichte untereinander als Start in den Tag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U8jONjwKq-w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/U8jONjwKq-w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="270" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/video/xcjp13"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.dailymotion.com/swf/video/xcjp13" width="480" height="270" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dailymotion.com/video/xcjp13_lady-gaga-ft-beyonce-telephone-offi_music"&gt;Lady Gaga Ft. Beyonce "Telephone" (Official Video)&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hochgeladen von &lt;a href="http://www.dailymotion.com/wonderful-life1989"&gt;wonderful-life1989&lt;/a&gt;. - &lt;a href="http://www.dailymotion.com/de/channel/music"&gt;Sieh mehr Musikvideos, in HD!&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr schöner Blogeintrag über das Styling übrigens &lt;a href="http://nicolaformichetti.blogspot.com/2010/03/fashion-credits-telephone-by-lady-gaga.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2698527013702388836?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2698527013702388836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/gagatime.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2698527013702388836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2698527013702388836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/gagatime.html' title='Gaga deluxe'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4486047950427491172</id><published>2010-04-12T16:42:00.003+02:00</published><updated>2010-04-12T16:56:43.595+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Das Mädchen auf dem Laufband</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8M0bYXIJvI/AAAAAAAAAJI/eL1ef3b1BTM/s1600/s640x480.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8M0bYXIJvI/AAAAAAAAAJI/eL1ef3b1BTM/s320/s640x480.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459264818303739634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gerade - irgendetwas vermisse ich. Das Leben, denk' ich mir, könnt' so schön sein, wenn man ganz darin aufgehen könnte. Wenn man die Momente des Glücks, stille oder lauthals lachend herausbrechende für immer empfinden könnte. Wenn nur nicht ständig diese Ruhelosigkeit da wäre und die dumpfe Verzweiflung in allem, was man tut, bewusst, unbewusst, wie auch immer. Da läuft dieser kleine Typ an mir vorbei, der Oberkörper viel zu breit für die schmalen Beine, auf seinem muskelbepackten Oberarm "Love" in die Haut gestochen, in geschwungenen Buchstaben. Auch an ihm klebt sie, die Verzweiflung, schleicht ihm nach wie ein Schatten, verstohlen und hartnäckig. Schleicht sich in seine Arme, während er die schweren Gewichte stämmt, um durch seine Kraft seiner geringen Größe zu trotzen.&lt;br /&gt;Oder das dünne große Mädchen auf dem Laufband, am ganzen Körper rot  vor Anstrengung und der Schweiß tropft von ihrem Kinn - sie läuft und läuft gegen unbekannte Mauern, läuft fort vor unbestimmten Feinden, läuft sich das Fleisch von den Knochen, bis sich nur noch die Muskeln spannen unter ihrer fahlen Haut.&lt;br /&gt;Aber wie das Laufbänder eben so an sich haben, bewegt sie sich keinen Zentimeter vom Fleck.&lt;br /&gt;So wie auf einem Laufband - so fühlt es sich an. Wenn wir uns ansehen und fröhlich sind  - unter der Oberfläche brodelt es, da wissen wir. Da ist diese tiefe Einsamkeit, die uns immer wieder dazu treibt, über unser Dasein herzuziehen wie über einen schlechten Scherz. Zerstört sie uns irgendwann?&lt;br /&gt;"Sind das Verlustängste, die mich immer zu dir zurücktreiben?", frage ich. "Obwohl ich keine Erwartungen mehr habe?"&lt;br /&gt;und du sagst: "Keine Sorge, das wird wieder."&lt;br /&gt;"Besser, meinst du?"&lt;br /&gt;"Nein, aber du wirst es aushalten können"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4486047950427491172?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4486047950427491172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/das-madchen-auf-dem-laufband.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4486047950427491172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4486047950427491172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/das-madchen-auf-dem-laufband.html' title='Das Mädchen auf dem Laufband'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8M0bYXIJvI/AAAAAAAAAJI/eL1ef3b1BTM/s72-c/s640x480.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6328849432722150273</id><published>2010-04-11T22:28:00.002+02:00</published><updated>2012-01-06T19:21:47.495+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christopher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Der perfekte Song</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8IxyysAUjI/AAAAAAAAAI4/sjXF72d9QYA/s1600/22135_1354395656801_1138735154_31116636_2290944_n.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458980446996025906" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8IxyysAUjI/AAAAAAAAAI4/sjXF72d9QYA/s320/22135_1354395656801_1138735154_31116636_2290944_n.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 306px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Wind scheint zu kalt. Kristin denkt sich, der Wind scheint zu kalt, während sie die Augen schließt und sich aus dem Fenster lehnt. Im Moment kann sie sich nicht entscheiden, ob sie Christopher oder Kristin sein will, weshalb sie noch ein wenig Kristin bleibt, auch länger vielleicht oder beides. Was mittlerweile rauskam: So ganz und gar Kristin ist sie doch nicht, das hat sie behauptet um authentischer zu wirken, passioniert, hingegeben, der Kunst geopfert. Den letzten Schritt tatsächlich zu machen, hat sie sich nicht getraut. (Zufrieden, Nane? Jetzt ist es raus!)&lt;br /&gt;„Schön bist du, wie du da am Fenster stehst. Das sieht irgendwie voll melancholisch aus“, brüllt Nane jetzt hinter ihr und zerstört die Stimmung. Nane ist schon sowas von betrunken! Kristin versucht, die Stimmung zurückzuholen.&lt;br /&gt;„Und wenn ich ...“ flüstern ihre Lippen leise ... Sie wollen einen Song schreiben, Nane und Kristin, einen Song, der Seelen berührt, den perfekten Song. Das hat sich Nane überlegt, als Kristin ihr Gedichte vorgelesen hat, so hin und weg ist sie gewesen. Und da Nane ein wenig Gitarre spielt, hatte sie sofort diese Bilder im Kopf, sie und Kristin und der Song, und die ganze Welt würde ihnen zuhören. „Bonnie und Clyde“, denkt sich Nane, „Wir sind dann die Bonnies und Clydes der Musik ...“&lt;br /&gt;„Nichts mehr zu sagen. Kein Leid mehr zu beklagen!“ Gerade arbeitet Nane nicht wirklich an Projekt Bonnie und Clyde sondern grölt die Helden mit. Sie springt auf und tanzt durch den Raum, die Arme nach oben gestreckt. Sie zerstört die Stimmung. Kristin beißt die Zähne zusammen.&lt;br /&gt;Und wenn ich einfach gehen würde?, flüstern ihre Lippen nicht mehr ganz so leise in den Wind. Danach sagt sie laut: „Was für ein Unsinn.“ Hirnverwirrung oder ausschalten. Gut so. Die Welt ist ... echt schlecht. Nane fällt von hinten gegen Kristin und deren Rippen knallen gegen den Fensterrahmen.&lt;br /&gt;„Ja! Unsinn! Ja!“, schreit sie in Kristins Ohr und fängt wieder an, durch den Raum zu wanken, wie ein tapsiger Bär. „Geil, die Welt ist so was von geil, das Leben!“&lt;br /&gt;„Mit deinem weißen Hemd siehst du sowieso aus wie dieser blöde Eisbär, Lars!“, ruft Kristin, ohne sich zu Nane umzudrehen, in den Hof. Es hallt laut vom Beton zurück.&lt;br /&gt;„Harmoni – i – i – e“, hört sie sie hinter sich singen. Sie trifft die Töne nicht. Dann murmelt sie kichernd „Ich heiß aber gar nicht Lars ...“&lt;br /&gt;Kristin versucht, die Stimmung zurückzuholen.&lt;br /&gt;Der Blick in den Hof irgendwie beruhigend, es geht weit nach unten, zu weit, um die Gedanken nicht zuzulassen.&lt;br /&gt;Dann aber geht einen Stock tiefer ein Fenster auf und eine Mädchenstimme schreit: „Könnt ihr nicht einfach die Schnauze halten ihr Irren! Ich hab‘ morgen Prüfung!“&lt;br /&gt;Wieder stürzt Nane zum Fenster und drängt Kristin zur Seite: „Locker! Was du jetzt nicht weißt kriegst du auch nicht mehr hin!“&lt;br /&gt;Die Frau schreit mit überschlagender Stimme zurück: „Ich will pennen du Wichskuh!“&lt;br /&gt;Kristin versucht, die Stimmung zurückzuholen.&lt;br /&gt;Vor dir stehen und sagen: Ich habe dich vermisst. Einfach nur sagen – ich habe dich vermisst. Ich vermisse dich...&lt;br /&gt;Ich vermisse dich. Jeder Tag ohne dich leerer.&lt;br /&gt;Die Straßen entlang in meiner Erinnerung mit dir, ich wandle in Träumen, du fehlst mir.&lt;br /&gt;Der Blick in den Hof vertraut, Kristins Hände am Fensterbrett festgeklammert, sie lehnt sich nach vorne, weiter, weiter. Der Wind zieht sie nach draußen.&lt;br /&gt;Fallen fallen fallen und kein Aufprall. Den Bodenkontakt längst verloren, einfach loslassen. Kein Aufprall, das geht nur im Film, das gibt es nicht in der Realität.&lt;br /&gt;Sie stellt sich vor zu fallen mit dem Ruf „Harmonie“ hinter sich, von Nane, in Harmonie steckt „harm“ und das ist scheißegal.&lt;br /&gt;Leider hat Nane schon wieder die CD gewechselt und hüpft grunzend zu einer Deathmetalband auf und ab. Kristin hasst Deathmetal, Nane hasst Deathmetal, trotzdem hat sie die CD und trotzdem ist sie total dabei. Sie tut das, um das Mädchen zu ärgern.&lt;br /&gt;„So kann ich echt nicht arbeiten!“ Kristin dreht sich um und erzählt Nane eine kleine Geschichte übers Ficken. Abrupt hält die inne. „Was?“&lt;br /&gt;Und Kristin lacht. Sie lacht so laut über das Gesicht, das Nane zieht, dass es ihr aus dem Hof entgegenhallt.&lt;br /&gt;„Du solltest dein Gesicht sehen! Echt, du solltest dein Gesicht sehen!“ Kristin muss sich hinsetzen und schlägt mit der Faust auf den Tisch, so sehr lacht sie. „Ich bin ein Kerl, irgendwie – also was erwartest du? Ich bin doch nicht Jesus!“&lt;br /&gt;Nane macht die Musik aus und das Fenster zu.&lt;br /&gt;„Können wir jetzt endlich ernsthaft weitermachen?“, fragt Kristin, als sie sich wieder beruhigt hat.&lt;br /&gt;„Fräulein rühr-mich-nicht-an zeigt ihr wahres Gesicht, was?“, murmelt Nane grinsend, aber irgendwas in ihrem Gesicht ist bitter. „Seltsam, ich ... irgendwie dachte ich, du wärst ... weil du doch ... das mit uns ...“ Kurz denkt sie an die zerstörten Männerstudien. Sie stockt, bläst sich die Haare aus den Augen und holt ihre Gitarre, setzt sich in Position.&lt;br /&gt;„Hast du schon was vorbereitet?“&lt;br /&gt;Kristin schüttelt den Kopf. „Wie denn, wenn du mir die Stimmung versaust? Echt, du hast mir komplett die Stimmung versaut!“&lt;br /&gt;Dann versucht sie es trotzdem.&lt;br /&gt;Sie versucht, die Stimmung zurückzuholen. Sie schließt die Augen, öffnet den Mund und fängt an zu singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Jeder Tag ohne dich ist wie ein Tag ohne Licht&lt;br /&gt;jeder Schritt, den ich geh ist wie ein Schritt ohne Gewicht&lt;br /&gt;Ich spür den Wind&lt;br /&gt;Ich spür den Wind der mir die letzte Kraft zum Atmen nimmt.“&lt;br /&gt;Nane setzt mit der Gitarre ein.&lt;br /&gt;„Jedes Wort, ungesagt&lt;br /&gt;Ich ...“&lt;br /&gt;Hänger. Scheiße. Hänger&lt;br /&gt;„... pepiss mich,&lt;br /&gt;vor Lachen weil dein Text so dämlich ist.&lt;br /&gt;Das da war hohles Gefühlsblabla. Das hatte keine Tiefe. Wir brauchen Tiefe.“&lt;br /&gt;Das war Nane. Sie singt mit Kristins Melodie weiter aber sie singt ihren eigenen Text. Damit macht sie alles kaputt. Vielleicht hat Kristin auch etwas kaputt gemacht, vorhin, aber sie war doch nur wütend. Das hier wird nicht der perfekte Song.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6328849432722150273?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6328849432722150273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/der-perfekte-song.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6328849432722150273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6328849432722150273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/der-perfekte-song.html' title='Der perfekte Song'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S8IxyysAUjI/AAAAAAAAAI4/sjXF72d9QYA/s72-c/22135_1354395656801_1138735154_31116636_2290944_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8028098567782354892</id><published>2010-04-05T13:10:00.007+02:00</published><updated>2012-01-04T14:05:50.189+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Deutsche Bahn, du guter Freund</title><content type='html'>Es liegt so in der Natur des Menschen, sich gerne aufzuregen. Das wissen die Freunde von der Deutschen Bahn und so versuchen sie stets aufs Neue unter Aufwendung von viel Kraft und Herzblut, uns solche Aufregung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;Jüngstes Beispiel: Das Osterspezial.&lt;br /&gt;Die  Deutsche Bahn, vom Geiste der Auferstehung Christi überwältigt wohl, will ihren Kunden ein großes Geschenk machen und bietet am 04.04. und 05.04. Onlinetickets für ganz Deutschland zu je 22 Euro an, sofern die Fahrt im Zeitraum zwischen 12. und 26. April stattfindet.&lt;br /&gt;Um online zu buchen, muss man sich natürlich bei denen auf der Seite anmelden, eh klar, versteh ich total. Ich tippe also brav meine Daten ein, oh - ein Fehler ist aufgetreten! Ich bin nicht angemeldet. Nö. Nochmal. Nö. Nochmal ... aaach leckt mich doch!&lt;br /&gt;Viel später: Es funktioniiiiert! Juchu! Nun bin ich offizielles Bahn-online-dings Mitglied! Cool! Zurück zur Buchung des Tickets. Schritt für Schritt arbeite ich mich vor, ein warmes Gefhl in der Brust, die Bahn ist so nett, echt! ... und lande hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7nKzZIzYoI/AAAAAAAAAIg/ClkkGy4bD5E/s1600/Bild+1.png"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456615407806014082" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7nKzZIzYoI/AAAAAAAAAIg/ClkkGy4bD5E/s320/Bild+1.png" style="cursor: pointer; display: block; height: 56px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"NEEEEEEEEIN!" möchte mein Pessimisten-Ich brüllen, doch da glimmt der Hoffnungsschimmer: Auch daran, dass nicht jeder eine Kreditkarte haben könnte (jaja, Schande über mich! Aus welchem Dschungel komm' ich denn???) hat die Deutsche Bahn, der gute Freund, gedacht:&lt;br /&gt;Ich kann ganz bequem mit Bahncard zahlen, wenn ich meine Bankdaten bei "Meine Bahn" hinterlasse. Ich hab' ne Bahncard, Glückspilz, der ich bin! Ich hab sie sogar, obwohl sie sich längst nicht mehr lohnt für mich! Das ist das Schicksal einer treuen Seele! Altgewohtes kann man einfach nicht loslassen und für seine Freunde tut man eh alles! Und nun wird diese Treue ja offensichtlich doch belohnt! "Meine Bahn!" Das klingt schon so lieb! Ich bin richtig gerührt und speichere zutraulich meine Bankdaten, während ich ein paar Tränchen wegblinzle.&lt;br /&gt;Häh???&lt;br /&gt;Anstatt, dass ich nun "bequem mit der Bahncard" zahlen kann, schwallen die doch nur irgendwas von Lastschriftverfahren! Und diese Anmeldung dauert ein paar Tage, blabla, nee, bringt mir nichts, das Spezial ist nur über die Feiertage.&lt;br /&gt;Ich geb' nicht auf! Ich glaube an das Gute im Menschen - der Mensch, aber ja! Weg von dem Elektronikkram und hin zum Schalter der Lieb ... äh Hilfsbereitschaft aus Fleisch und Blut.&lt;br /&gt;Da ist sogar so viel Hilfsbereitschaft, dass ich eine halbe Stunde warten darf. Doch dann, dann bin ich dran und eine nette Dame quäkt nur für mich ins Mikrophon, damit ich sie auch durch das Plastikfensterchen, das uns trennt, hören kann! Sie erinnert mich an eine Großmutter, nicht meine, sondern irgendeine, ach, ihr kann ich mich sicher anvertrauen.&lt;br /&gt;Ich: "Hallo, ich möchte gerne das Osterspezial nutzen!"&lt;br /&gt;Sie (total kompetent): "Hm? Was?" und gruscht am Computer rum. "Ah, da! Nee, kann man nur online buchen!"&lt;br /&gt;Ich (lächelnd, nickend): "Jaja, das wollte ich auch, aber wissen Sie, das funktioniert nicht! Obwohl ich eine Bahncard habe, was die Sache eigentlich ganz simpel machen ..."&lt;br /&gt;Sie:"Das kann man nur online buchen!"&lt;br /&gt;Ich: "Ja schon, aber genau hier liegt das Prob ..."&lt;br /&gt;Sie geht. Sicher erkundigt sie sich ganz genau, wie sie mir am besten helfen kann. So nett, wirklich! Ich will das nur immer wieder betonen, weil ich es gar nicht schaffe, meine Begeisterung in Grenzen ...&lt;br /&gt;Ein anderer kommt.&lt;br /&gt;Ich: "Hallo! Ich möchte das Osterspezial nutzen"&lt;br /&gt;Er: "Geht nur online!"&lt;br /&gt;Ich: "Nee, eben nicht. Zum einen besitze ich keine Kreditkarte und zum anderen geht das Lastschriftdings trotz Bahncard nicht (obwohl es funktionieren müsste)"&lt;br /&gt;Er: "Ja, weiß nicht. Bin nicht zuständig, guckense im Netz."&lt;br /&gt;Ich: "Da komm ich gerade her!"&lt;br /&gt;Er: "Da isn Impressum, da findense die Telefonnummern."&lt;br /&gt;Ich: "Ja sind die denn an Feiertagen besetzt, die Stellen?"&lt;br /&gt;Er: "Weiß ich doch nicht, aber ich verkauf hier nur Fahrkarten!"&lt;br /&gt;Ich: "Das trifft sich super, genau das will ich nämlich ..."&lt;br /&gt;Er: "Telefon!"&lt;br /&gt;Ich: "Die deutsche Bahn ist wunderbar!..."&lt;br /&gt;Er (vorwurfsvoll): "Ja, sie auch! Sie wollen doch nur billiger fahren!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja was denn sonst bitte??? Vielleicht, so denk ich mir plötzlich - vielleicht ist es wirklich unverschämt von mir, nach billigen Reisemöglichkeiten zu suchen. Ich darf doch nicht ernsthaft darauf hinarbeiten, dass mein Freund, die Bahn, am Hungertuch nagt! Unverschämtes Ding, ich!&lt;br /&gt;Trotzdem schau ich mir das Impressum an, einfach, weil ich wissen möchte, wie es sich mit den Leuten am anderen Ende der Leitung plaudert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kostenlose Fahrplanauskunft ist elektronisch und die Servicenummer eine 0180er, 14 ct, aus dem Mobilfunk maximal 42ct. Ich besitze nur ein Handy, aber das ist nicht die Schuld der armen Bahn. Wie sollen die denn ahnen, dass vor meinem Festnetzanschlussstecker ein Schrank steht, weshalb ich es nie für nötig hielt, mir ein Telefon zum Handy zuzulegen? Die anderen Sachen soll man alle per E-Mail erfragen. Das bringt mir aber nichts, wo doch mein Spezial heut Nacht ausläuft.&lt;br /&gt;Doch da! Das kostenlose Bahnbautelefon! Da muss doch ein Mensch am anderen Leitungsende hocken. Todesmutig wähle ich. Tatsächlich!&lt;br /&gt;Ich (heuchlerisch): "Hallo, oh, nee, zu ihnen wollt ich nicht, ich hätte eine Servicefrage!"&lt;br /&gt;Sie: "ja was wollnse denn?"&lt;br /&gt;Ich: Naja, nichts zum Bahnbau, sondern zum Osterspezial!"&lt;br /&gt;Sie: "Das muss man online buchen!"&lt;br /&gt;Ich ... möchte schreien: "Jaaaa, hm, weiß ich! (kicher!) Da gibts aber Komplikationen. Können Sie mich mit einer zuständigen Person verbinden?"&lt;br /&gt;Sie: "Nee, kann ich nicht! Ich geb Ihnen die Nummer! Hammse was zum Schreiben? Gut, also 01805 ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7nSBzUx5rI/AAAAAAAAAIo/uE7Sfee8XxM/s1600/zug.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456623351935133362" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7nSBzUx5rI/AAAAAAAAAIo/uE7Sfee8XxM/s320/zug.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 240px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8028098567782354892?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8028098567782354892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/deutsche-bahn-du-guter-freund.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8028098567782354892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8028098567782354892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/deutsche-bahn-du-guter-freund.html' title='Deutsche Bahn, du guter Freund'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7nKzZIzYoI/AAAAAAAAAIg/ClkkGy4bD5E/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7231675398778674625</id><published>2010-04-03T22:51:00.003+02:00</published><updated>2010-05-09T13:14:10.350+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><title type='text'>Paris, mon amour</title><content type='html'>Heute morgen fand ich einen Brief - rosa Briefpapier, auf das mit shwarzem Kugelschreiber verschnörkelte Herzen neben meine Adresse gemalt waren.&lt;br /&gt;Der Brief war von Lea. "Liebe Erica", satnd da "nun habe ich dich schmählich im Stich gelassen, nicht wahr? Aber ich denke, die anderen halten es noch eine Weile aus ohne mich, oder? Du hast ja genügend Geschichten zu erzählen. Ich habe nun über Ostern mit Dr. Wuschl nach Paris gefunden, ach, Paris, mon amour - wie schön es hier ist!"&lt;br /&gt;Dazu hat sie ein paar Fotos gelegt, typische Lea Fotos, die alles zeigen und nichts oder irgendwas.&lt;br /&gt;"Komm gefälligst zurück, Frollein!", befehle ich ihr telepathisch, weil ich weiß, dass sie mich theoretisch hören müsste, schließlich bin ich der Chef! Aber in meinem Kopf bleibt es still&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR6fc_w8I/AAAAAAAAACI/vnFZJkcc4aI/s1600-h/Paris+08+089.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR6fc_w8I/AAAAAAAAACI/vnFZJkcc4aI/s320/Paris+08+089.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370140039747453890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR6DA0ZAI/AAAAAAAAACA/hqiBro2kiQU/s1600-h/Paris+08+028.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR6DA0ZAI/AAAAAAAAACA/hqiBro2kiQU/s320/Paris+08+028.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370140032113075202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7en1kxpskI/AAAAAAAAAIY/uRSFCgEYCiY/s1600/Paris+08+091.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7en1kxpskI/AAAAAAAAAIY/uRSFCgEYCiY/s320/Paris+08+091.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456014012429480514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR5o_BViI/AAAAAAAAAB4/xGSvomWpgXU/s1600-h/Paris+08+024.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR5o_BViI/AAAAAAAAAB4/xGSvomWpgXU/s320/Paris+08+024.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370140025126213154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR5faW1JI/AAAAAAAAABw/XqST1BK8WMw/s1600-h/Paris+08+017.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR5faW1JI/AAAAAAAAABw/XqST1BK8WMw/s320/Paris+08+017.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370140022556513426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR4j0GbOI/AAAAAAAAABo/ZDAawlte4ZI/s1600-h/Paris+08+012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR4j0GbOI/AAAAAAAAABo/ZDAawlte4ZI/s320/Paris+08+012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370140006558362850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7enLp2TlVI/AAAAAAAAAIQ/rYUsIij9mfc/s1600/Paris+08+085.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7enLp2TlVI/AAAAAAAAAIQ/rYUsIij9mfc/s320/Paris+08+085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456013292236674386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7231675398778674625?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7231675398778674625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/paris-mon-amour.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7231675398778674625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7231675398778674625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/paris-mon-amour.html' title='Paris, mon amour'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoaR6fc_w8I/AAAAAAAAACI/vnFZJkcc4aI/s72-c/Paris+08+089.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4360582431341165797</id><published>2010-04-01T10:35:00.008+02:00</published><updated>2012-01-06T19:22:24.465+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naomi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Woher Puppy kam</title><content type='html'>Nun ist nämlich Naomi gar nicht eines dieser Sternchen, die ihr Hündchen überhaupt nicht als solches wahrnehmen, sondern als pelziges Accessoire betrachten, das es möglichst hübsch zu machen gilt. Das sind dann die, denen man genau so gut ein Stofftier in die Hand drücken könnte oder eine Puppe. Leider ist man ja doch irgendwann zu alt zum Puppenspielen, weshalb es nicht en vogue wäre, auch noch als Mensch, der weiß, wie man in High Heels läuft, mit Plüsch und Plastik durch die Gegend zu rennen (außer im Gesicht, in den Brüsten, am Körper) Deshalb ersatzweise das echte Tier, welches im besten Fall hübsch aussehen, jedoch nicht bellen oder riechen sollte. Keinerlei Ausscheidungen wären auch nicht schlecht.&lt;br /&gt;Aber, wie gesagt, Naomi ist keine dieser Frauen und die Geschichte von Puppy ist ziemlich tragisch. Als zitterndes, durchnässtes Fellbündel saß Puppy leise winselnd am Straßenrand von den meisten unbemerkt oder übergangen.&lt;br /&gt;Naomi, die vom Dreh kam, brachte es nicht übers Herz, weiter zu laufen. Vorsichtig ging sie in die Knie und streckte die Hand aus um das kleine, schmutzige Köpfchen zu tätscheln. Rasch wurde das Hündchen zutraulich, drängte sich an Naomis Strumpfhose und verschmierte diese mit Schlamm, und weil darum eh schon Hopfen und Malz verloren war, hob Naomi die Kleine ohne Rücksicht auf Klamotten auf und nahm sie mit zu sich. Dort wurde sie gebadet und parfümiert, danach durfte sie es sich in Naomis Bett gemütlich machen. Am nächsten Tag ging Naomi zum ersten Mal einkaufen mit Puppy - den Namen hatte sie sich noch in der Nacht überlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7RfORVA8EI/AAAAAAAAAH4/OfVrJQ5gCMc/s1600/Foto-0189.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455089747426865218" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7RfORVA8EI/AAAAAAAAAH4/OfVrJQ5gCMc/s320/Foto-0189.jpg" style="cursor: pointer; height: 320px; width: 240px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber kam Puppy in eine solch tragische Situation? Hier die Geschichte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rainer hatte seiner Frau Rebecca zu seinem Leidwesen ein Hündchen zu Weihnachten geschenkt hatte. Sie nannte es Lucy, er bezeichnete es irgendwann nur noch mit ‚Ratte‘. Sie liebkoste das Tier, trug es ständig auf dem Arm herum, wiegte und küsste es und trällerte dazu: „Mein Baby, mein kleines Baby.“ Er war schon froh, wenn er das Vieh ignorieren konnte. Deshalb malte er sich in seiner Fantasie zahlreiche Wege aus, Ratte einen grausamen und natürlich völlig zufälligen Tod sterben zu lassen, was ihn daran hinderte, ihr einen kräftigen Fußtritt mitzugeben, wenn sie hechelnd und mit eingekniffenem Schwänzchen an ihm vorbeitrippelte. Überhaupt – dieser Schwanz! Dieser widerwärtige dünne Schwanz mit dem kurzen Fell, bei dem man die Wirbel spürte, wenn man daran fühlte. Er stellte sich vor, Ratte einen richtig kräftigen Tritt zu verpassen, woraufhin sie in seiner Gedankenwelt weit durch die Luft segelte, um mit lautem Knall an die Wand zu klatschen, wo sie, platt wie eine Comic-Figur, eine Weile klebte, bis sie in Zeitlupe daran herunterrutschte und mit heraushängender Zunge auf dem Boden liegen blieb.&lt;br /&gt;Ratte schaffte es nie, ihr Geschäft draußen zu verrichten, sondern bevorzugte die Polster des alten Sofas im Wohn- oder den hellen Teppich im Schlafzimmer. Außerdem liebte sie es, mit ihrem kleinen, haarigen Hintern auf Rainers Kopfkissen zu sitzen oder sich unter seiner Bettdecke zu verstecken, was dazu führte, dass er schon einige Male mit einer glitschigen, stinkenden Überraschung konfrontiert worden war. Rainers Frau, Rebecca, kicherte albern dazu, packte die vorbeihuschende Ratte und drückte sie an ihre Brust. „Was hat denn mein Baby gemacht, hm? Was hat denn mein Baby da gemacht?“, zwitscherte sie in das zuckende Fledermausohr und Rattes Äuglein blinzelten, während sie ausah, als würde sie lächeln. Wie Rainer dieses Spottlächeln hasste! Er persönlich hätte die kleine Kanaille ja gepackt und mit der Schnauze in die Scheiße gedrückt um ihr ein für alle Mal klar zu machen, dass es so nicht weiterging. Rebecca war dagegen, fing an zu quietschen, wenn er das Thema ansprach und beschimpfte ihn als Tier- und Kinderschänder sowie als absoluten Unmenschen. Aus diesem Grund führte er seine Erziehungsmaßnahmen nicht aus, einzig und allein um den schrillen Anschuldigungen seiner Frau zu entgehen.&lt;br /&gt;Rebecca kaufte ‚ihrem Baby‘ zahlreiche winzige Halsbändchen mit Straßstein-Schmuck, ein kleines Mützchen für den Winter, ein mit Pelz besetztes, weißes Mäntelchen mit Taschen an den Seiten („Soll man ihr da auch noch Leckerlis reinstopfen?“, so Rainers Kommentar dazu) ein paar Schleifchen, ein paar mit Blumen und Herzen bedruckte T-Shirts und ein Körbchen mit Leopardenfell-Überzug. Trotz Körbchen und obwohl Rebecca sie auch recht oft Gassi trug, bevorzugte Ratte Rainers Bett zum Verrichten der großen und Sofa sowie Teppich zum Verrichten der kleinen Geschäfte.&lt;br /&gt;Aus diesem Grund und weil er zur Erziehung nichts beitragen durfte, packte Rainer Ratte eines Tages ins Auto – Rebecca hatte er einen Friseur-Besuch gezahlt, um sie zu besänftigen, wie er hoffte - fuhr in ein anderes Viertel und setzte Ratte am Straßenrand ab. Die triefenden, kleinen Augen schauten ihn verständnislos und treuherzig an, während er die Fahrertür zuschlug und mit quietschenden Reifen den Ort des Verbrechens verließ. Im Rückspiegel beobachtete er die immer kleiner werdende, regungslose Gestalt mit den großen Fledermausohren und empfand nichts.&lt;br /&gt;(Angepasster Ausschnitt des Textes "Ratte")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7RhHZL1TcI/AAAAAAAAAIA/8A9qQmEqwCY/s1600/15010_365562799803_706604803_4830039_7689780_n.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455091828300008898" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7RhHZL1TcI/AAAAAAAAAIA/8A9qQmEqwCY/s320/15010_365562799803_706604803_4830039_7689780_n.jpg" style="cursor: pointer; height: 203px; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Lesung "Wut Angst Chaos" am 04.03. in der Niederlassung. Hier wird gerade "Ratte" vorgetragen. Auf der Leinwand: Puppy. Foto von &lt;a href="http://nice-bastard.blogspot.com/"&gt;nicebastard&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4360582431341165797?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4360582431341165797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/woher-puppy-kam.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4360582431341165797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4360582431341165797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/woher-puppy-kam.html' title='Woher Puppy kam'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S7RfORVA8EI/AAAAAAAAAH4/OfVrJQ5gCMc/s72-c/Foto-0189.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-4914958612725764593</id><published>2010-03-25T15:16:00.001+01:00</published><updated>2010-03-25T15:16:31.220+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><title type='text'>Geburtstage, ach, Geburtstage</title><content type='html'>Eigentlich war ich für den 22.8. geplant - weil 22 die Lieblingszahl meiner Mutter ist und der August ein schöner Monat. Meine Eltern dachten sich, ich könne dann immer Grillpartys im Freien veranstalten, mit all meinen Freunden. Blöd nur, dass ich es hasse, meinen Geburtstag zu feiern. Zumal er nicht am 22. sondern am 14. ist. Meine Mutter war untröstlich, bis ihr mein Vater erklärte, 14 und 8 würde doch auch 22 ergeben und somit sei ja alles in bester Ordnung. War's auch. Bis auf die Ttasache, dass es am 14. so lang ich denken kann, immer regnet (außer dieses Jahr). Selbst wenn ich also gewollt hätte, hätte es keine rauschenden Grillfeste gegeben, weil wir alle im Matsch versunken wären.&lt;br /&gt;Es lief darauf hinaus, dass ich mit drei oder vier anderen kleinen Mädchen am Wohnzimmertisch saß, in unserer Mitte ein Kuchen und um uns herum ein paar rosa Herz-Luftballons. Dazu ließ ich Bibi Blocksberg Kassetten laufen, damit wir nicht irgendwelche Spiele spielen mussten, und als wir für Bibi Blocksberg zu alt waren, gab ich das Feiern endgültig auf. Die anderen leider nicht.&lt;br /&gt;Ich durchlebte die große-Verlosungs-Phase, bei der vom Geburtstagskind am Ende Lose verteilt wurden, die man dann entweder für irgendwelchen Schrott, den besagtes Geb.kind zur Verfügung stellte, weil es ihn selbst nicht mehr brauchte, oder für Süßigkeiten eintauschen konnte. Wer Süßigkeiten gewann, hatte meist eindeutig mehr Glück. Traurig war das mal bei den Zwillingen, als der eine seine Sachen nicht hergeben wollte und sie Rotz und Wasser heulend allen wieder aus der Hand riss und an seine Brust drückte. Das Ganze artete in einen riesen Streit aus, der darin mündete, dass alle mit ihrem Gewinn nach Hause gingen, während der Junge sich in seinem Zimmer eingesperrt hatte und laut schluchzte. Der andere Zwilling hatte sich derweil mitsamt Partyhütchen vor den Fernseher gesetzt und Darkwing Duck angeschaut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoYQHfabMNI/AAAAAAAAABA/SEKuhnpdA4c/s1600-h/Foto-0110.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 310px; height: 233px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoYQHfabMNI/AAAAAAAAABA/SEKuhnpdA4c/s320/Foto-0110.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369997326563356882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich durchlebte die Spiele-Phase, während der lustige Spiele wie Mehlschneiden, Schokolade-Essen (wobei ich nicht mehr weiß, wie das genau funktionierte) Schnitzeljagd oder Topfschlagen gespielt wurden. Mehlschneiden war das Schrecklichste von allem, weil man sichergehen konnte, dass es jeden einmal traf und man sein Gesicht in den weißen Haufen drücken durfte. Während man blind und hilflos war *knipsknips* diese suuuperwitzigen Schnappschüsse, für die man sich, wenn man sie vom freudestrahlenden Gastgeber oder der grinsenden Gastgeberin als schöne Erinnerung überreicht bekommt, zu Tode schämt, während die Mama, die schon mit dem Auto draußen wartet, hilfreich anmerkt: "Später wirst du dich drüber freuen! Die Photos kannst du deinen Kindern zeigen!" Da drängt sich doch die Frage auf, warum sie ihre nicht herzeigt! Oder gibt es da keine? Weiter im Text:&lt;br /&gt;Ich durchlebte die Otto-Phase, während der alle auf Otto Walkes standen, wir die ganze Zeit Otto-CDs liefen ließen und Ottifanten malten. Diese Phase war sehr entspannend.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoYQH9UYQgI/AAAAAAAAABI/8eld1MDYWTA/s1600-h/Foto-0111.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 307px; height: 231px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoYQH9UYQgI/AAAAAAAAABI/8eld1MDYWTA/s320/Foto-0111.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369997334591062530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Danach kamen die Miniplayback-Show-Partys, bei denen man sich aufbrezeln und irgendeinen Song performen musste. Je mehr man sich aufbrezelte, je wilder man gestikulierte, desto größere Chancen hatte man auf den Sieg. Einige hatten deshalb genau so wenig Chancen wie Lust. Vielleicht auch keine Lust weil keine Chancen. Da auf jeder Party die gleichen Leute waren, wusste man die Rangliste sowieso bald von vornherein und automatisch. Manchmal ersetzten deshalb hin und wieder Wahrheit oder Pflicht, Flaschendrehen oder extrem witzige Scherzanrufe die Playback.Shows. Diese Phase leitete das Ende der ich-feiere-meinen-Geburtstag-Party-Zeit ein, genau so, wie sich bereits immer deutlicher die verschiedenen Cliquen und Gruppierungen abzeichneten.&lt;br /&gt;Die folgenden Jahre verbrachte ich ruhig, im Kreise der engsten Freundinnen, kichernd, Video schauend und plaudernd. Hier entstanden zahlreiche Insider, von denen wir teilweise heute noch zehren. Von diesem Punkt aus zurückblickend war man eigentlich wieder sehr nah an die Bibi-Blocksberg und Herzluftballon-Phase herangekommen. So schließt sich der Geburtstagskreis auch ohne Grillpartys oder so.&lt;br /&gt;Mit der Zeit wird dann eh alles viel unkomplizierter, man macht halt irgendwas, wie an anderen Tagen oder Wochenenden auch, man trifft sich und hat Spaß zusammen und langsam aber sicher setzt sich die Meinung durch, die ich schon immer vertreten habe: Geburtstage werden überbewertet! Irgendwann wird wohl der Tag kommen, an dem man beginnt, Geburtstage zu verleugnen, zu hassen, rückwärts zu zählen etc. Ich hoffe aber nicht. Wenn schon, dann einfach in Würde darüber hinweggehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-4914958612725764593?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/4914958612725764593/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/08/geburtstage-ach-geburtstage.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4914958612725764593'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/4914958612725764593'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/08/geburtstage-ach-geburtstage.html' title='Geburtstage, ach, Geburtstage'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SoYQHfabMNI/AAAAAAAAABA/SEKuhnpdA4c/s72-c/Foto-0110.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-994037839165009325</id><published>2010-03-15T22:48:00.007+01:00</published><updated>2012-01-06T19:23:06.382+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Singing in the shower</title><content type='html'>Alleine ins Kino zu gehen ist eine richtige Scheißidee gewesen. Das wurde Julia klar, als die Kassiererin sie ansah und fragte: "Wieviele Karten?" und Julia sagt: "Eine", woraufhin sie einen entsetzten Kassiererinnenblick erntet, gefolgt von einem ungläubigen: "Eine?"&lt;br /&gt;Julia, jetzt schon ein bisschen verunsichert, murmelt: "Ja, eine."&lt;br /&gt;Sie kommt sich auf einmal ziemlich einsam vor, so zwischen den ganzen Menschen. Gerade ins Kino, hatte sie gedacht, könne man problemlos alleine gehn, da hockte man eh nur rum und glotzte auf die Leinwand. Nane hatte keine Zeit gehabt, seit sie diese bescheuerte Kristin kennengelernt hatte, hatte sie nie Zeit für Julia. Wie sie ihr immer an den Lippen hing, wenn sie ihre belanglose Psychoscheiße vortrug, was für ein Emogeschwalle, Julia könnte jedes Mal ausrasten! Für das, was sie selbst, Julia, schreibt, hatte sich Nane nie interessiert. Seit zwei Semestern belegte sie einen Creative Writing Kurs, seit sie ihr Germanistikstudium geschmissen und auf Lebensmittelchemie gewechselt hatte. Julia kannte niemanden, der bereits so viel gemacht hatte wie sie. Nach dem Schulabschluss machte sie ein freiwilliges soziales Jahr, in dem sie einen gehörlosen Jungen jeden Tag im Zug zur Schule begleitete. Vorher hatte sie unbedingt mit Gehörlosen zusammenarbeiten wollen, danach nicht mehr. Sie begann eine Schneiderlehre und reichte anschließend eine Mappe für Modedesign ein. Sie wurde abgelehnt, fing eine Ausbildung zur Kosmetikerin an, um Maskenbildnerin zu werden, brach diese nach einem Praktikum am Theater - irgendwie hatte sie sich das aufregender vorgestellt -  ebenfalls ab, Germanistikstudium, abgebrochen, Lebensmittelchemie. Und Creativ Writing. Sie war die einzige im Kurs, die Lebensmittelchemie studierte und schrieb gerne Erzählungen über genmanipuliertes Killergemüse, das versuchte, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Nane hatte Julia während ihres Germanistikstudiums kennengelernt, sie waren fast umgehend zusammen gezogen. Was hatten sie für Pläne gehabt! Theaterstücke wollten sie gemeinsam schreiben, Romane, auch in der Phase ihrer wirren Eierstudien hatte Julia Nane unterstützt - und nun war Kristin da. Dabei hatte Julia Nane sogar zum Kochen bei Naomi mitgenommen, weil sie doch wusste, was für ein großer Fan Nane war. Beide schauten sie sich täglich "Sarah - Finde deinen Weg" an und Nane konnte einfach nicht fassen, dass Julia mit Naomi in eine Klasse gegangen war. (Julia auch nicht) Naomi war Nanes Göttin, so schön und so talentiert - bereits in der Soap damals, so erzählte sie, hätte sie jede Folge lang mitgefiebert, die ganzen Videokasetten aus der Zeit stünden noch aufgereiht in ihrem Kinderzimmer (erst in diesem Moment fiel Julia auf, dass Nane doch einige Jahre jünger war, das vergaß sie ganz gern) udn als Naomis Character starb, wäre sie Tage lang in tiefer Trauer gewesen. Endlich, endlich das Comeback dann in der Telenovela! Und Naomi in der Hauptrolle! Sicher, beim Promidinner, hatte sie, Nane, nicht so wirklich einen guten Eindruck bei Naomi hinterlassen, aber irgendwann würde diese schon noch erkennen, was für eine wichtige Mission Nane zu bestreiten gehabt hatte, da war sie sich ganz sicher!&lt;br /&gt;Und nun hockte ständig diese Kristin bei ihnen zu Hause und trug ihre peinlichen Schmalzgedichte vor. Also beschloss Julia eines Abends, allein ins Kino zu gehen.&lt;br /&gt;Wir sind nun am Ausgangspunkt: Entsetzter Kassiererinnenblick also, während Julia mit zitternder Hand ihr Ticket entgegennimmt. "Valentinesday", der sollte nett sein, so ähnlich wie "Tatsächlich Liebe" und den hatte Julia gemocht. Die Reihe, in der sie sitzt, ist nahezu leer. Eigentlich ist der gesamte Saal ziemlich leer, aber Julia ist auch noch früh dran. Nach und nach füllen sich die Plätze. Männlein und Weiblein, Männlein und Weiblein, Männlein und Weiblein, vereinzelt Männlein und Männlein oder Weiblein und Weiblein. Julias persönlicher Alptraum wird wahr. Als der Film startet, sitzt sie in einem rappelvollen Kino, eingeklemmt zwischen einem Popcornpärchen und einem Tacos-Pärchen, von rechts knuspert es, von links schmatzt es, dazwischen kichriges Getuschel. HÖLLE! Im Laufe des Films fängt das Tacopärchen an, seine Taco-Zungen ineinander zu verschlingen und sich sabbernd schmatzend küssen. Bis zum bitteren Ende. Der Popcornjunge legt dem Popcornmäden den Arm unbeholfen um die Schulter und stößt dabei Julia an´der Schulter an. Julia ist der einsamste Mensch der Welt. Weil sie der einsamste Mensch der Welt ist, die Paare im Film posieren und um Julia herum auch, beginnt sie bitterlich zu weinen. Zum Glück hat sie ihre Taschentücher schon auf dem Schoß, blau mit rosa Schafen drauf. Sie hatte sie bereit gelegt, weil sie dachte, wie müsse vor Rührung weinen, und jetzt? Irritiert guckt das Popcornpärchen immer wieder in ihre Richtung, das Tacopärchen ist zu sehr damit beschäftigt, sich gegenseitig aufzufressen.&lt;br /&gt;Und woran denkt man in der Regel in solchen Situationen und in so einer Stimmung? An Exfreunde. Und daran denkt Julia ganz intensiv. An tanzen tanzen bis zum Morgengrauen, die Nacht war noch jung, schließlich, und an ihren Ex. Als sie aus dem Kino taumelt, geblendet vom grellen Deckenlicht, um sich herum glückselige Schmusepärchen, "Was für eine Scheißidee! Was für eine blöde Scheißidee", flucht sie noch einmal ausgiebig, ist ihr Entschluss gereift. Sie zündet sich eine Zigarette an - die Mut-Zigarette - kramt ihr Handy heraus und  wählt eine lang vergessene Nummer. Wer weiß, vielleicht ... "Nico? Hi, hier ist Julia! Sag, bist du in der Stadt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/04/miss-bones-understands-your-pain.html"&gt;folgt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abspann:&lt;br /&gt;&lt;object height="265" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jgtjEjEKUA4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/jgtjEjEKUA4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="265" width="320"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-994037839165009325?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/994037839165009325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/singing-in-shower.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/994037839165009325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/994037839165009325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/singing-in-shower.html' title='Singing in the shower'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6908047091708856410</id><published>2010-03-12T10:15:00.010+01:00</published><updated>2012-01-06T18:58:44.420+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Stell bloß keinen ein!</title><content type='html'>Zum Thema Lea: Was mit der gerade abgeht, weiß ich selbst nicht mehr. Da hing plötzlich folgender neuer Zettel:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S5ojE0s5jpI/AAAAAAAAAHo/XB2yZgTCX0I/s1600-h/cafeer%C3%B6ffnung.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447705265031450258" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S5ojE0s5jpI/AAAAAAAAAHo/XB2yZgTCX0I/s320/cafeer%C3%B6ffnung.jpg" style="cursor: pointer; height: 283px; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nane steht vor dem Fenster, schaut gedankenverloren auf den von Lea gekritzelten Zettel und klebt letzten Endes selbst einen drunter, mit Kaugummi."Hallo, ich will hier arbeiten. Stell bloß keinen ein, bevor ich nicht da war! Nane"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6908047091708856410?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6908047091708856410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/gib-die-kronjuwelen-zuruck.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6908047091708856410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6908047091708856410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/gib-die-kronjuwelen-zuruck.html' title='Stell bloß keinen ein!'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S5ojE0s5jpI/AAAAAAAAAHo/XB2yZgTCX0I/s72-c/cafeer%C3%B6ffnung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1274165125521640098</id><published>2010-03-07T23:30:00.004+01:00</published><updated>2010-03-09T23:16:53.249+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christopher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Leas Café - Wo zum Teufel ist Lea? oder ...</title><content type='html'>... Nane verliebt sich.&lt;br /&gt;Da steht dieses Mädchen vor dem zugeklebten Schaufenster, mit Puppengesicht und hellblonder Kurzhaarfrisur. Sie läuft weiter zur Tür an der immer noch der Zettel hängt, dass am ersten März eröffnet würde, unterzeichnet mit 'Lea'. Nun war der 7. März und immer noch nichts eröffnet.&lt;br /&gt;"Wo zum Teufel ist denn diese Lea, hm Erica?" murmelt sie genervt.&lt;br /&gt;"Ich weiß nicht!", sage ich und: "Woher soll ich denn das wissen?"&lt;br /&gt;"Hallo? Du bist schließlich die Erzählerin! Wer weiß es, wenn nicht du?"&lt;br /&gt;Und ich sage: "Leute, ihr habt doch längst ein Eigenleben entwickelt! Ich hab keine Ahnung, wo Lea ist!" Damit nehme ich mich wieder aus der Geschichte heraus. Das Mädchen hat verstanden. Das Mädchen ist Nane und Nane braucht einen Job. Als sie an dem Café vorbeigelaufe ist vor ein paar Tagen, da dachte sie, das wäre eine perfekte Gelegenheit. Wenn sie den richtigen Zeitpunkt abpassen würde, dann würde sie hier sicher Arbeit findet, in einem neuen Café, da braucht man doch Personal! Das mit ihren Männerstudien war Nane auf Dauer ziemlich ins Geld gegangen, schließlich war das mit ständigem Clubbing verbunden. Und diese Naomi hatte auch keinen Cent herausgerückt bei ihrem bescheurten Promidinner. Gut, Nane hatte sich auch nicht unbedingt vorbildlich aufgeführt, aber sie war eben sauer gewesen an dem Tag. Und gekcoht hatte sie schließlich, naja zumindest mitgeholfen. Schon unverschämt ... Die wenn ihr nochmal über den Weg lief, diese Naomi, der würde sie was erzählen!&lt;br /&gt;Aber zuerst brauchte sie diesen Job hier. "Meine Güte, soll ich denn jetz jeden Tag hier rumstehen, bis sich endlich mal was tut?"&lt;br /&gt;"Lea liegt mit Grippe im Bett", ertönte eine sanfte, dunkle Stimme hinter Nane. Diese erstarrte. Das war eine Stimme, die ihr die Tränen in die Augen trieb vor Rührung. Das war DIE Stimme! Die Stimme, die ihr alles Leid zu nehmen schien, alles, was sie schon mit den Typen mitmachen musste - eine Stimme, die sie mit nur einem Wort dazu bringen könnte, all ihre Ordner, in denen sie ihr Männermaterial gesammelt hatte, wegzuwerfen, all ihre Studien zu verbrennen ...&lt;br /&gt;Nane wirbelte herum, öffnete währenddessen schon die Lippen um ein "Hi, na?" oder "Hey, ich bin Nane und du?" oder auch einfach "Ich liebe dich!" so ganz locker flockig rauszulassen, da erstarrt sie. Hinter ihr steht eine riesige junge Frau, über 1,80 auf jeden Fall, mit Hornbrille und Pferdeschwanz und sie lächelt, hält ihr die Hand hin und sagt: "Hi, ich bin Christophäääääh ... Kristin."&lt;br /&gt;Nane sagt "Ah ..." und "Ah ja". streckt ihre eigene Hand der dargebotenen entgegen. "Ich heiß Nane!" Sie schüttelt verwirrt den Kopf, das kann doch einfach nicht sein! "Ja sag, und woher weißt du das mit Lea?"&lt;br /&gt;Christophääää ... Kristin zuckt mit den Schultern. "Keine Ahnung! Weiß ich halt. Hat mir die Erzählerin in den Kopf gesetzt ..."&lt;br /&gt;Nanes Augenlid zuckt bedrohlich. "Wie jetzt - dir sagt ... äh ... ihr sagst du's Erica?"&lt;br /&gt;Ich zucke auch mit den Schultern, was Nane aber nicht sieht und entgegne: "Mei, is mir halt grad so eingefallen!"&lt;br /&gt;Christophäää ...Kristin tippt Nane an. Ganz schüchtern und verlegen sieht sie auf einmal aus. "Sollen wir woanders nen Kaffee trinken gehn, hm? Wenn wir schon mal da sind."&lt;br /&gt;Seltsam, denkt die. Das ist echt irgendwie seltsam. Ihr Gesicht sieht so ... sie nickt, sagt, "ja klar" und merkt, dass sie rot wird, warum, weiß sie auch nicht. Doch, im Grunde weiß sie es - da dachte sie noch eben, es steht der Mann ihres Lebens hinter ihr und jetzt ist es die hornbrillige Kristin, an der irgendwas faul ist!&lt;br /&gt;Sie landen in dem Café, in dem wir neulich &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-i.html"&gt;Laura&lt;/a&gt; kennengelernt haben, das wissen sie allerdings nicht und Laura weiß es auch nicht.&lt;br /&gt;Nur ein wenig später sitzen beide da und rühren verlegen in ihren Cappuccinotassen, bis Nane schließlich all ihren Mut zusammenfasst und fragt: "Also du ...?"&lt;br /&gt;Die Frage kann natürlich alles bedeuten und deshalb sieht Christophäää ... Kristin zunächst ein wenig ratlos aus, schließlich aber seufzt sie, erklärt: "Ich glaube, ich weiß, worauf du hinauswillst!" und erzählt anschließend ihre &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/10/christophers-tagebuch.html"&gt;Geschichte&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Nun muss man wissen, dass Kristin selbst schon lange gar nicht mehr so sicher ist, ob ihre Entscheidung tatsächlich die Richtige war. Nane ist es dafür umso mehr!&lt;br /&gt;"Heilige Scheiße!", ächzt sie, als Kristin am Ende ist. "Das nenn ich mal konsequent!"&lt;br /&gt;Sie nickt ein paar Mal stumm und respektvoll in sich hinein, überlegt kurz, löffelt den Schaum aus ihrer Tasse, blickt schließlich wieder hoch und mit schmachtenden Augen zu Kristin hin und haucht: "Für mich bist du jetzt ... perfekt  ... Christopher!" Und das Wort 'Christopher' scheint auf ihrer Zunge zu schmelzen. Vielleicht hätte Christophäää ... Kristin das irre Flackern in ihren Augen bemerkt, wäre sie nicht viel zu sehr davon angetan gewesen, eine scheinbare Seelenverwandte gefunden zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1274165125521640098?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1274165125521640098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/leas-cafe-wo-zum-teufel-ist-lea-oder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1274165125521640098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1274165125521640098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/leas-cafe-wo-zum-teufel-ist-lea-oder.html' title='Leas Café - Wo zum Teufel ist Lea? oder ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6300564542558085293</id><published>2010-03-02T13:14:00.004+01:00</published><updated>2010-04-15T09:47:02.514+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>K-kinda busy</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S40BVY221yI/AAAAAAAAAG4/M7icpObRmjg/s1600-h/heartbeats.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S40BVY221yI/AAAAAAAAAG4/M7icpObRmjg/s320/heartbeats.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444008991522215714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"I don't wanna think anymore, I left my head and my heart on the dancefloor" (Lady Gaga, Telephone)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6300564542558085293?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6300564542558085293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/k-kinda-busy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6300564542558085293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6300564542558085293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/03/k-kinda-busy.html' title='K-kinda busy'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S40BVY221yI/AAAAAAAAAG4/M7icpObRmjg/s72-c/heartbeats.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1793863745576828027</id><published>2010-02-25T19:47:00.008+01:00</published><updated>2010-02-25T23:57:53.540+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ava'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Vorbereitungen - das Café eröffnet bald</title><content type='html'>Die Fenster sind zugeklebt mit Romanseiten, weil innen die Arbeiten in Hochtouren laufen. Eine Frau in hochhackigen roten Schuhen und Bleistiftrock stöckelt vorbei, hält inne und kreischt entsetzt. In dem Moment kommt Lea mit einem Tablett Schokotörtchen zur Tür hinaus, grinst und fragt: "Na, ich freu mich auch, Sie zu sehen! Was ist denn los?"&lt;br /&gt;"S ... Sie dürfen doch keine Bücher zerreißen! Was denken Sie sich denn dabei?"&lt;br /&gt;Lea lacht "Aber nein, sehen Sie doch! Die Leute lesen! Wissen Sie, das ist mein Lieblingsroman und den wollte ich teilen! Am ersten März eröffent mein Café und ich dachte, wir könnten schon einmal ein wenig starten, jetzt wo die Sonne rauskommt."&lt;br /&gt;Die Dame in den roten Schuhen blickt um sich - Tatsächlich stehen überall Leute, die auf's Fenster starren und Seite um Seite lesen, ein paar mit einem Kaffeebecher in der Hand, einige mit einem Gebäckstück.&lt;br /&gt;"Wollen Sie auch, ja?" Lea reckt der Frau das Tablett hin, auf dem die Törtchen so verführerisch duften und die Schokoglasur noch zu zerschmelzen scheint.&lt;br /&gt;"Ach wissen Sie ..." Sie zögert, "Im Grunde gern, aber gerade bin ich etwas auf Diät, man wird ja nicht jünger ..." und sie kichert hysterisch.&lt;br /&gt;Lea lächelt zuckrig: "Und genau das ist der springende Punkt! In meinem Café werden Sie sich nie mehr Sorgen um Ihre Linie machen müssen! Genau das ist das Konzept!"&lt;br /&gt;Und sie erzählt ihr von den nahezu kalorienlosen Speisen, die nach ganz exquisiten Geheimrezepten zubereitet werden (Anm. Erica: zur &lt;a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-der-plan-reift-heran.html"&gt;Erklärung&lt;/a&gt;), die roten Pumps scharren aufgeregt auf dem Boden und das Gesicht der Frau beginnt zu strahlen.&lt;br /&gt;"Das klingt fantastisch! Ich dachte Sie wären ein Literaturcafé, wegen der Sache mit den Bücherseiten!"&lt;br /&gt;Als Lea mit ihrem Tablett eine weit ausholende Armbewegung macht, rutschen die Törtchen und die Augen der Dame, die mittlerweile bereits drei Stück verdrückt hat, weiten sich erschrocken. Die Törtchen stoppen. "Alles bin ich, alles was Sie sich wünschen oder erträumen! Jeder meiner gäste soll hier genau das finden, was ihn glücklich macht!"&lt;br /&gt;Das war nun mehr als pathetisch, doch Leas Gegenüber steht zufällig extrem auf Kitsch und zählt den Satz just dazu, was ihr das Rot in die Wangen treibt. Journalistin sei sie, erklärt sie, Ava heiße sie und sie würde nur zu gern einen Artikel über diese wunderbare Lokalität und ihre bezaubernde Besitzerin schreiben. Ob man denn in Ruhe noch einmal darüber sprechen könne? Über alles?&lt;br /&gt;Lea nickt freudig, öffnet die Tür und bittet den Bleistiftrock hinein. Gerne würde sie alles zeigen und erklären. Rasch verteilt sie noch die restlichen Törtchen an die Lesenden, eine dicke Frau mit dünnem Hund und rot gefärbten Haaren beteuert: "Eine wunderbare Idee! So eine ganz wunderbare Idee! Ich komme jeden Tag, das sag ich Ihnen, jeden Tag!"&lt;br /&gt;Dann folgt Lea der Journalistin in die Räumlichkeiten. Sicher, alles würde sie bereitwillig zeigen und plaudern würde sie wie eine Weltmeisterin - nur die Küche, die bleibt ihr geheimes Reich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend, den Tag so unglaublich zufriedenstellend hinter sich gebracht, hängt Lea einen rosa Zettel an die Tür, auf dem mit geschwungenen Buchstaben steht: "Wir sehen uns am ersten März! Bisous, eure Lea"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1793863745576828027?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1793863745576828027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/vorbereitungen-das-cafe-eroffnet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1793863745576828027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1793863745576828027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/vorbereitungen-das-cafe-eroffnet.html' title='Vorbereitungen - das Café eröffnet bald'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-670658171536448818</id><published>2010-02-09T23:38:00.004+01:00</published><updated>2012-01-04T13:58:05.069+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Aura Dione im 59:1</title><content type='html'>&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S3Hmmu-JoAI/AAAAAAAAAGw/6N4xUA-WoUQ/s1600-h/aura.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5436379778331025410" src="http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S3Hmmu-JoAI/AAAAAAAAAGw/6N4xUA-WoUQ/s320/aura.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 276px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;Als sie vorbeihuscht, wirkt sie unnahbar, wie versperrt vor der Aussenwelt. Der opulente Kopfschmuck scheint passend, ein schillernder, eitler Pfau, der keinen Blick hat für die Menschen um sich herum. Am Keyboard ein schmaler Rotschopf mit jungenhaftem Gesicht.&lt;br /&gt;Aura ist kleiner, als ich erwartet hatte, wobei die irgendwie alle klein sind, die kleinen Frauen mit großer Stimme. "Winzig", sage ich, als sie direkt neben mir steht, bevor sie die Bühne betritt. Und nur einen gefühlten Augenblick später, da möcht' ich sie halten in ihrer Zerbrechlichkeit und ich will ihr sagen "I love you, i love you" und es auch so meinen. Das ist beim zweiten Song. Alles an Aura scheint zu funkeln, zu schimmern - das Kleid mit den Silberfäden und die Plastikkristalle, die auf ihre Strümpfe geklebt sind. Für einen kurzen Moment fühl' ich mich allein gelassen, ein wenig hilflos - ich weiß, das ist das letzte Mal, dass ich sie so nah sehen werde. Doch was nützt alle Nähe, wenn ich sie doch teilen muss. Dabei würde ich ihr gern sagen, "weißt du, bei mir findest du Zuflucht, immer", wie ein schwärmender Teenager möchte ich ihr das in einem Brief schreiben, von dem ich hoffen würde, dass sie ihn bekommt. Ich teile mit dem spitznäsigen Jungen mit Seitenscheitel, der die ganze Zeit selig lächelt und versucht, Auras Blicke zu erhaschen, ich teile mit dem Mädchen, das mit ins Gesicht fallender dunkler Mähne meist auf den Boden schaut oder mit ihrem Lippenpiercing spielt. Manchmal aber blickt sie nach oben und ihre Augen glänzen in einer Sehnsucht, die nicht greifbar ist. Insgesamt, wenn ich mich umdrehe, da seh' ich so viele verzauberte Gesichter, verträumte Mienen - eine junge Frau hat die Augen geschlossen und wiegt sich langsam hin und her. Später werde ich mir notieren: "&lt;i&gt;Habe schon lange nicht mehr so viele absolut glückliche, gelöste, hingebungs- oder sehnsuchtsvolle Gesichter gesehen wie bei Aura. Schön." &lt;/i&gt;und das auch meinen.&lt;br /&gt;Aura schreibt. Sie schreibt, was sie singt und was sie singt, so wirkt es, ist sie. "I wrote the next song when I was seventeen", erzählt sie irgendjemandem im Raum, jemandem, der wir alle sind und keiner von uns, "and I just had my Cowboy boots with me" - mehr verstehe ich nicht, weil mir gesagt wird, dass das klang wie "Cowboy boobs", nur - vielleicht hat sie das auch tatsächlich gesagt, weil sie wirklich große Brüste hat. Sie singt also dieses Lied, das sie mit 17 und ihren Cowboyboots geschrieben hat:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"If i could give you something from empty space, i would use my voice to put a smile on your face. making something from nothing is what i do and i am gonna give it to you, you know i give it to you" &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;In welches Gesicht auch immer sie dieses Lächeln setzten wollte - jetzt schafft sie es, bei jedem einzelnen. Dann beginnt sie ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-ecef17ecd5b2308a" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v23.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Decef17ecd5b2308a%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330112735%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5EC1825C778A408CF76B9D33134EE3CAD05FF143.64464754EB18597154141F9BCB2E057B4C5C3569%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Decef17ecd5b2308a%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWrHg0A8TtL2BviQ3wp-YU0JRFeI&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v23.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Decef17ecd5b2308a%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330112735%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5EC1825C778A408CF76B9D33134EE3CAD05FF143.64464754EB18597154141F9BCB2E057B4C5C3569%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Decef17ecd5b2308a%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWrHg0A8TtL2BviQ3wp-YU0JRFeI&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;... und es ist so schön und traurig, dass ich mir einrede, keinen Moment mehr ohne sie sein zu können. Wie sie sich bewegt - eine Tänzerfigur auf einer Spieluhr, langsam und verletzlich. Abrupt wird der Zauber kaputt gemacht von einem, der in den Applaus grölt: "Aura, I will love you monday!" Äußerst einfallsreich, you know??? Doch Aura lächelt ihr wohl süßestes Lächeln, schnurrt "But today's not Monday!" und umgehend setzt die Musik ihres Charterfolgs ein, in ungefähr doppelter Geschwindigkeit - die kleine Person mit dem Pfauenrad auf dem Kopf jault ins Mikrophon und singt hart und schnell die Verse, spielt zwischendrin mit ihrer Stimme Notfallsirene - mit jedem Wort tropft scheinbar die Verachtung von ihren Lippen, so kommt es zumindest mir vor. Der Großteil des Publikums wirkt verwirrt, nachdem zunächst großer Jubel und freudige Tanzschritte eingesetzt hatten. Ich grinse in mich hinein, mustere verständnislose Gesichter und freue mich über die Irritation. In dem Moment, in dem ich mir vorstelle, wie sie mit diesem Lied alle hinters Licht führt, wie es nur Mittel zum Zweck ist um die anderen singen zu könnne, verliebe ich mich in sie:&lt;br /&gt;Wie rasch sich Göttinnen ablösen können, stelle ich fest, was jedoch nicht heißt, dass ich die anderen weniger mag.&lt;br /&gt;Schließlich, später, das letzte Wort, bevor sie genau so schnell, wie sie die Bühne betreten hat, wieder forthuscht, ein gehauchtes "Munich ..."&lt;br /&gt;Die Menge strömt nach draußen, verstopft die Ausgänge - wie schnell alle weg wollen, obwohl ich mich so gar nicht losreißen kann. Ich glaube, das hier ist eine Liebeserklärung. Halb bekomme ich noch mit, bereits in die Menschenmasse eingebettet, wie ein Mädchen fragt, ob es einen glitzernden Schuh von der Bühnendeko haben kann - kann es natürlich nicht - und Aura, Aura sitzt im Nebenraum und hat den Kopfschmuck längst abgenommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-670658171536448818?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/670658171536448818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/aura-dione-im-591.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/670658171536448818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/670658171536448818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/aura-dione-im-591.html' title='Aura Dione im 59:1'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S3Hmmu-JoAI/AAAAAAAAAGw/6N4xUA-WoUQ/s72-c/aura.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7993063872805326505</id><published>2010-02-09T15:12:00.001+01:00</published><updated>2010-05-09T13:14:44.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Telenovelateam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naomi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Promidinner'/><title type='text'>Leas Café - das perfekte Promidinner III</title><content type='html'>&lt;em style="font-family: arial;"&gt;... Roland spielte den schmierigen Barbestitzer. Er trug dazu eine dicke Goldkette und bunt bedruckte Hemden. Jetzt, in Naomis Leihwohnung, hatte er eine schwarze, enge Lederhose an über die seine beachtliche Wampe hing, und die Haare trug er offen als wilde Mähne - soweit das bei seinem schwindenden Haaransatz möglich war. Sein Gastgeschenk waren keine Blumen sondern ein Album von Lordi. Naomi schaute leicht irritiert, drückte ihm dafür einen Aperitiv in die Hand und sagte "Äh ... danke!"&lt;br /&gt;Lordi kannte sie nur vom Eurovision Song Contest, aber das durfte sie Roland nicht sagen, da war er beleidigt. Roland bezeichnete sich selbst nämlich als Herzblut-Metaler, fuhr seit er denken konnte, jedes Jahr aufs Wacken und erzählte liebend gern unter dröhnendem Gelächter die Geschichte, wie ein betrunken herumliegender Festivalbesucher von einem Krankenwagen überfahren worden war.&lt;br /&gt;Dass nun Lordi am Eurovision Song Contest teilgenommen hatten, hatte ihn schwer traumatisiert. Dass eine seiner absoluten Lieblingsbands sich dem Kommerz hingab, konnte er einfach nicht verkraften. Er ließ sich erst von den Worten trösten, dass Lordi alles mit Sicherheit höchst ironisch gemeint hatten, weil, man solle sich diese Veranstaltung doch nur mal ansehen und was da für Müll unterwegs wäre - Lordi hätten alle einfach gründlich verarscht! So fand Roland zu seinen Göttern zurück und schlug jetzt Naomi freudestrahlend vor: "Du hast ja noch gar keine Musik! Leg doch die CD auf, die ich dir mitgebracht habe!"&lt;br /&gt;Diese starrte hilfesuchend Marcel und Silke an.&lt;br /&gt;Marcel aber, dem es eine diebische Freude bereitete, sie aus der Fassung zu bringen, spielte mit einem der lila Kissen und sagte unschuldig: "Klasse Roland! Ja Naomi, komm, lass uns Lordi zum Essen hören! Das bringt Stimmung in die Bude."&lt;br /&gt;Und Silke, der das Ganze gar kein Begriff war, zuckte mit den Schultern und sagte: "Ach, warum denn nicht!"&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sefXRDxtMjk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/sefXRDxtMjk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Da war der Zeitpunkt, an dem Naomi anfing, sich hemmungslos zu betrinken. Während Lordi begannen "They only come out at night" aus den Boxen zu grölen, servierte sie Auberginensuppe mit Parmaschinken nach Julia-Art. Silke schwieg schockiert und sagte keinen Ton. Später, im Nebenraum, murmelte sie in die Kamera: "Also, dieses Gebrüll da - das ist für mich kein perfektes Dinner. Da hat die Naomi ein bisschen übertrieben."&lt;br /&gt;Roland schlürfte ein paar Löffel und schob den Teller weg. Selig nickte er mit dem Kopf zur Musik mit. Im Nebenraum erzählte er dem Kamerateam: Also, diese komische Suppe war grauenhaft. Ich mag solchen raffinierten Kram überhaupt nicht. bin gespannt, was es als Hauptgericht gibt. Aber die Musik ist klasse!"&lt;br /&gt;Marcel bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und aß gemütlich seinen Teller. "Joa", sagte er im Nebenraum, "die Suppe war schon gut! Und Naomi will sich sowas von flachlegen lassen von mir, habt ihr das gemerkt? Hehe, aber ist in Ordnung, versteh ich vollkommen! Ich hör sie schon "MAAAARSL" quietschen."&lt;br /&gt;Naomi servierte halb angebrannten Seeteufel in Grapefruit-Karotten Soße. Der Fisch war ihr auseinandergefallen, deshalb gestaltete sie abenteurliche Häufchen auf die Teller und ertränkte sie in Soße.&lt;br /&gt;"Dieser Fisch war ... äh ... interessant!", lächelte Silke in die Kamera. "Nur, als dann Roland anfing zu erzählen, das, was er auf dem Teller hätte, würde ihn optisch an einen Typen erinnern, der aufm Wacken von einem Krankenwagen überfahren wurde - "&lt;br /&gt;"Der Fisch war ... also, das konnte ich nicht essen! Aber Naomi hat mir dann Dosengulasch angeboten!", sagte Roland.&lt;br /&gt;Marcel lachte, wischte sich Tränen aus den Augn, setzte an: "Jaaaa, der Fisch ..." und lachte weiter.&lt;br /&gt;Naomi trank in der Küche Gin ohne Tonic. "Jemandn Gin Tonic???", brüllte sie nach draußen, doch keiner reagierte, da alle auf Wohnungsexpedition waren. Viel zu sehen gab es nicht, außer die von Naomi in Schubladen drapierten Fotos, ihre teuersten Klamotten, die sie in den Schrank gehängt hatte, CDs mit den Filmen, bei denen sie mitgespielt hatte, Ein Stabel Jugendzeitschriften, auf deren Cover sie  noch zu ihrer Soapzeit abgebildet worden war, ein paar Bilder, ein paar Bücher, ein paar DVDs und ein wenig Reizwäsche (für Marcel), der sich aber lieber über die Jugendzeitschriften amüsierte.&lt;br /&gt;Als Dessert servierte Naomi Brombeer-Limetten Creme, die zwar etwas zerlaufen, aber, da von Julia hergestellt, trotzdem ganz geglückt war. Leider aß Silke nicht mehr mit, weil sie herausgefunden hatte, dass Naomi, unter Nichtbeachtung von Silkes Lactoseintoleranz, keinerlei lactosefreien Lebensmittel verwendet hatte - davon war Silke nämlich ausgegangen - und sich auf die Toilette begeben musste.&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach Hause vertraute sie der Kamera an: "Naja, das kann man ja vergessen, aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Naomi so unaufmerksam ist ..."&lt;br /&gt;Marcel aß seine Creme voller Genuss.&lt;br /&gt;Roland aß seine auch, allerdings sehr viel skeptischer. " Also, ich konnte ja nicht schon wieder sagen, dass das nicht so mein Geschmack war."&lt;br /&gt;Lordi war mittlerweile durchgelaufen und Naomi sprang auf, um etwas anderes einzulegen. Adele begleitete stimmungsvoll, wie sie zum Abschied Glückskekse verteilte, die Nane gebacken hatte.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YimdPxZrfiM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YimdPxZrfiM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;"Da waren winzig die Rezepte von Eiergerichten drin", erklärte Silke im Taxi der Kamera. "Eigentlich eine witzige Idee - aber warum Eiergerichte?"&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;   &lt;meta name="Titel" content=""&gt; &lt;meta name="Stichwörter" content=""&gt; &lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt; &lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt; &lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;link style="font-family: arial;" rel="File-List" href="file://localhost/Users/katrin/Library/Caches/TemporaryItems/msoclip/0/clip_filelist.xml"&gt; &lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:officedocumentsettings&gt;   &lt;o:allowpng/&gt;  &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves&gt;false&lt;/w:TrackMoves&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:drawinggridhorizontalspacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridHorizontalSpacing&gt;   &lt;w:drawinggridverticalspacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridVerticalSpacing&gt;   &lt;w:displayhorizontaldrawinggridevery&gt;0&lt;/w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery&gt;   &lt;w:displayverticaldrawinggridevery&gt;0&lt;/w:DisplayVerticalDrawingGridEvery&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;    &lt;w:dontautofitconstrainedtables/&gt;    &lt;w:dontvertalignintxbx/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="276"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt; &lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:Cambria; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Cambria; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;} @page Section1 	{size:595.0pt 842.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt; &lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-fareast-font-family:Cambria; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;„Aber weißt du“, sagt Naomi zu der kichernden Lea und erhebt sich mühsam, „der Gipfel war ja sowieso: Ich so völlig fertig dann in dieser dämlichen Bude, total schlecht ist mir gewesen von dem ganzen Gin – da klingelt es noch mal an der Tür. Ich traue meinen Augen kaum, es ist Marcel!“ &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;„Ach!“, Lea wird schlagartig aufmerksam, „Marsl? Also wollte er doch ...?“&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;„Tz!“, macht Naomi verachtungsvoll. „Seine Blumen wollt er wieder haben und so ’ner kleinen Fan-Kuh mitbringen, bei der er die Nacht verbringen wollte ...“&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;„Was?!“ Lea ist fassungslos. „Wie dreist ist das denn? Was hast du gemacht?“&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;„Ich hab ihm die Dinger über den Schädel gezogen und so lang auf ihn eingeschlagen, bis er die Flucht ergriffen hat. Naja, echt schade, dass es nur Blumen waren ...“&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;Lea kramt eine Schachtel Pralinen aus ihrer Tasche und öffnet sie. „Da“, sagt sie und hält sie einladend Naomi entgegen, „als Trost! Danach kannst du mir helfen, die Fenster abzukleben.“&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-7993063872805326505?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/7993063872805326505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7993063872805326505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/7993063872805326505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-iii.html' title='Leas Café - das perfekte Promidinner III'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8120959300818623368</id><published>2010-02-06T23:48:00.000+01:00</published><updated>2010-02-06T23:57:05.138+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Was hat es denn schließlich für einen Sinn ...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S23yDDIokRI/AAAAAAAAAGY/5XDfBSnQYJc/s1600-h/laster.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 151px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S23yDDIokRI/AAAAAAAAAGY/5XDfBSnQYJc/s320/laster.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435266459501105426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;"Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer diejenige, die ich noch nicht kenne." (Mae West)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="witztext" style="margin: 0.1pt 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="witztext" style="margin: 0.1pt 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;... immer und immer gut sein zu wollen ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8120959300818623368?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8120959300818623368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/was-hat-es-denn-schlielich-fur-einen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8120959300818623368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8120959300818623368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/02/was-hat-es-denn-schlielich-fur-einen.html' title='Was hat es denn schließlich für einen Sinn ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/S23yDDIokRI/AAAAAAAAAGY/5XDfBSnQYJc/s72-c/laster.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3565992759780866072</id><published>2010-01-21T18:15:00.001+01:00</published><updated>2012-01-06T19:23:59.983+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Laura und Nico III</title><content type='html'>Letzter Teil:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir sind nun Geschwister“, sage ich und die Huskyaugen erzählen mir, dass er weiß, was ich meine. Er war mein Filou gewesen, mein hübscher Junge, aber da war er auch Romeo und nun ist er Orest. Orest, der Rache am Vatermord üben soll. Ich habe das Beil aufbewahrt, habe es tief in mein Inneres vergraben, solange bis Orest kommt, um meinen Schmerz zu stillen. Ich glaube, einmal habe ich dich im Publikum sitzen sehen. Ist mir zwar ein Rätsel, wie der Gedankensprung von Schmerz auf dich funktioniert, aber ich glaube, einmal habe ich dich im Publikum gesehen, obwohl das eigentlich nicht möglich ist. Es war die falsche Stadt gewesen, du hattest mit dieser Stadt nichts zu tun. Und wieso solltest du da gewesen sein? Wieso solltest du dich so respektlos in mein Leben zurückdrängen wollen? Nein, du bist das sicher nicht gewesen. Nur eine schemenhafte Erinnerung, die sich zu mir auf die Bühne drängte. Und doch war es mir, als spürte ich einen eisigen Schauer auf meiner Haut. Hast mich umfangen mit unsichtbaren Armen, in diesem Moment, und deine Lippen sandten mir Küsse zu ...&lt;br /&gt;„An was denkst du denn bloß, Laura? Das ist der gleiche Blick wie vorher!“&lt;br /&gt;Ich lächle ihn an. „Ein bisschen an früher. Weißt du, ich komme von hier. Da steigen die Erinnerungen auf.“&lt;br /&gt;„An etwas Bestimmtes?“&lt;br /&gt;Ich zögere, denke „Nein“, sage „Ja“, sage „Nein“.&lt;br /&gt;„Deine Augen ziehen sich zusammen, wenn du daran denkst, ihr Blick wird ganz weich und liebevoll, fast kindlich. Du siehst dann aus, als wärst du glücklich.“&lt;br /&gt;Ich zögere, schüttle den Kopf. „Aber das bin ich doch?“ Es klingt wie eine Frage.&lt;br /&gt;Nico trinkt einen Schluck aus seiner Tasse. Dabei fallen mir einige Falten auf, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Die eingegrabene Mimik unzähliger Rollen.&lt;br /&gt;„Elektra ist alles“, sagt Nico, „aber nicht glücklich.“&lt;br /&gt;„Ich bin nicht Elektra.“&lt;br /&gt;Ich bin nicht Elektra – sage ich und ich glaub auch daran. Ich weiß nicht, wie er drauf kommt. Wir sind nicht mehr so jung. Wir lassen die Rollen nicht mehr so krass an uns ran wie früher. Schon, also wir steigern uns schon rein, müssen wir auch, aber eben nicht mehr so, dass man nicht mehr zwischen Figur und Selbst unterscheiden kann. Wobei ich das sowieso nicht mehr so genau weiß, wie das ist mit dem Selbst, glaub‘ ich, hab‘ das Gefühl, ich hätte mir meines aus unzähligen Figuren zusammengemixt. Das ist Laura. Mit Nico, das war sanft, aber das war mir klar gewesen. Romeo und Julia sind unsichere, unschuldige Kinder, wie hätte es da wild sein sollen? Sanft, aber intensiv, Berührungen wie leichte Stromschläge. Sein Körper war mir zu zart, zu schmal, aber sein Gesicht – sein Gesicht war wundervoll im Mondlicht. Als wäre er eine Nachtkerze, die bei Tageslicht ihre Blütenblätter verschließt. Als Die Spielzeit vorbei war, habe ich ihn nicht wiedergesehen bis jetzt. Das war nicht so schlimm, ich glaube, uns war beiden nicht danach, sonst hätten wir Kontakt gehalten, aber irgendwie waren die Nächte danach kühler. Genau wie die Nächte nach dir. Deshalb mag ich mein Leben jetzt. Du musst dich an nichts binden, ziehst weiter – du hast nichts, an das dein Herz sich hängt. Ich glaub, das ist genau mein Wetter. Beim Schreiben war das nicht so, beim Schreiben hab‘ ich sowas wie Sesshaftigkeit gebraucht. Sonst taumelt man von einer Stimmung in die nächste und bringt nichts zu Ende. So ist es besser. Gut, dass ich das mit dem Schreiben jetzt hinter mir hab‘, weil ich dadurch auch dich viel leichter zurücklassen konnte. Du hast irgendwie zusammengehört mit dem Schreiben, vielleicht hat deshalb auch bei allem, was ich angefangen habe, diese Leichtigkeit gefehlt, das Gefühl von melancholischer Schwerelosigkeit. Obwohl ich‘s erreichen wollt, hab ich‘s nie hingekriegt. Das lag wohl daran, ja, keine Ahnung woran. Ich war dir gegenüber nie unbefangen. Aber was wusst‘ ich auch von dir, als dass du eisblaue Augen hast und einen hübschen Schwanz. Und dass du nicht Gitarre spielen konntest, das auch. Mit dir konnte man sich Auszeiten nehmen, immer wieder, Zeiten zum Durchatmen. Das war schön, manchmal, das hat man hin und wieder auch gebraucht. Aber wenn es um Alltag ging, um Leben, dann warst du nicht zu gebrauchen. Hast du jemals was gelesen, was ich geschrieben habe? Ich glaube nicht. Nein, sicher nicht. Du hättest es nicht verstanden. Einmal wollt‘ ich vor die U-Bahn springen, nein, ich wollt‘ nicht springen, ich wollt‘ mich einfach fallenlassen. Ich wollte die Augen schließen und hinabstürzen auf die Gleise. Ich fühl‘ noch das Aufprallen. Ich träum‘ noch davon wie ich meine Wirbelsäule zerbrechen höre und dann ... keine Ahnung, warum ich das gedacht hab‘, weiß ich bis heute nicht. Ich weiß auch nicht mehr, wann das war, nur noch, dass der Gedanke ganz plötzlich in meinem Kopf war und zwar so präsent, dass ich auch nicht so tun konnte, als wär‘ er nicht da gewesen. Und ich träum‘ noch davon, immer mal wieder und dann schreck‘ ich hoch in der Nacht. Hatte aber sicher nichts mit dir zu tun, obwohl ich immer wenn ich dann aufwache an dich denke. Aber dann lernte ich meinen Huskyjungen kennen und alles war plötzlich so leicht. Wir waren wie Schmetterlinge und flatterten um einen gemeinsamen Fliederstrauch. Ich verbinde Nico immer mit Fliedergeruch. Das Körperliche, das war uns nicht so wichtig, schon irgendwie aber noch wichtiger war die Nähe. Wir spürten diese Nähe, wenn wir spielten. Und wir wollten sie spüren, wenn die Proben vorbei waren. Wir wurden süchtig nach der tiefen Verbundenheit die wir spürten, wenn wir Romeo und Julia waren. Wie wird es als Elektra und Orest? Werd‘ ich ihn wiederfinden können als Orest?&lt;br /&gt;„Wer bist du denn? Ich fürchte mich“, murmele ich und Nico schreckt auf. Jetzt ist er es, den ich aus seinen Gedanken gerissen habe.&lt;br /&gt;„Die Hunde auf dem Hof erkennen mich, und meine Schwester nicht?“ Er reagiert schnell.&lt;br /&gt;„Orest!“ Ich rufe so laut, dass die Leute im Cafe sich zu uns umdrehen.&lt;br /&gt;„Wenn einer dich im Haus gehört hat, der hat jetzt mein Leben in der Hand.“&lt;br /&gt;„Orest! Es rührt sich niemand. O laß deine Augen mich sehen! Nein, du sollst mich nicht berühren! Tritt weg, ich schäme mich vor dir. Ich weiß nicht, wie du mich ansiehst ...“&lt;br /&gt;Während ich das sage, merk‘ ich, dass mir die Tränen in die Augen schießen und sie laufen mir über die Wangen, als wär‘ alles ganz furchtbar traurig, ich wüsste nur nicht was.&lt;br /&gt;Nico steht auf, er wirft die losen Blätter meines Drehbuchs auf den Boden, als er zu mir hinläuft und meinen Kopf an seinen Bauch drückt.&lt;br /&gt;„Laura, Laura, wein doch nicht! Was ist denn bloß los mit dir, Laura? So hab ich dich nicht gehen lassen.“&lt;br /&gt;So hab ich dich nicht gehen lassen, sagt er, nur was weiß er schon. Wie hat er mich denn gehen lassen können, wenn wir uns von vornherein nur mit dem Bewusstesein von Reisenden begegnet sind. Du – Du hast mich gehen lassen, hast mich einfach gehen lassen und nicht versucht, mich zurückzuhalten. Warum sich diese Gedanken in meinen Kopf drängen, weiß ich ums Verrecken nicht. Schließlich wollt‘ ich gar nicht, dass du mich hältst, ich wusst‘s ja auch, weil du nicht so schwach bist, als dass du dich heulend an mich geklammert hättest. Dafür bist du viel zu stolz und dafür liebte ich dich. Aber ich liebte dich ja gar nicht, sont hätt‘ ich dich ja nie zurück gelassen, weil ich ja nie wollte, dass du mich zurückhältst.&lt;br /&gt;Zu Nico sag‘ ich: „Ich glaube ich bin glücklich, weil der Text so gut klappt, mit dir. Weißt du, wir werden zueinander finden, in allen Rollen, die wir spielen. Das gibt mir ein total gutes Gefühl.“&lt;br /&gt;Nico ist skeptisch. Er freut sich über das, was ich gesagt hab‘, aber er glaubt mir nicht ganz, das merk‘ ich. „Und deshalb weinst du?“, hakt er nach. „Weil du glücklich bist?“&lt;br /&gt;Ich meine, das Leben ist eben ein ständiges kommen und gehen und deshalb sollte man gar nicht versuchen, sich an irgendwas festzuklammern, vor allem, wenn es nicht erfüllt. Jeder sucht Erfüllung, da braucht mir keiner was anderes erzählen, und wenn es nur für einen kurzen Moment ist. Nur – Erfüllung ist so ein hartes Wort, ich glaub‘, sowas gibt’s gar nicht, aber im Moment fällt mir nichts anderes ein.&lt;br /&gt;„Ich trag die Last des Glückes, und ich tanze vor euch her. Wer glücklich ist wie wir, dem ziemt nur eins: schweigen und tanzen“, sage ich schließlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weiter gehts mit der Café-Crew!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3565992759780866072?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3565992759780866072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3565992759780866072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3565992759780866072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-iii.html' title='Laura und Nico III'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6001184942621460554</id><published>2010-01-21T10:26:00.002+01:00</published><updated>2012-01-06T19:24:12.293+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Laura und Nico II</title><content type='html'>Aber jetzt, jetzt bin ich wieder ganz hier, bei meinem Kaffee, bei meinem Text, bei meiner signierten Serviette.&lt;br /&gt;„Du wirktest so in Gedanken, als ich kam“, sagt Nico und legt den Kopf schief. Das macht er oft. Auch sowas Huskymäßiges. Ist mir schon aufgefallen, dass Hunde sowas tun, wenn sie einen fragend ansehen wollen. Fragend und treuherzig.&lt;br /&gt;„Woran hast du gedacht?“&lt;br /&gt;Ganz kurz erinnere ich mich an dich, dass ich an dich gedacht habe, und erwidere: „An die Rowling und warum mich nicht einfach mal im Cafe die zündende Idee überkommt und ich sie dann auf eine Serviette kritzele und kurze Zeit später bin ich Milliardärin.“&lt;br /&gt;„Nein, reich sind wir sicher nicht.“ Nico lacht.&lt;br /&gt;Wir sind nicht reich, wir sind Orest und Elektra. Haben uns getrennt als Romeo und Julia und kommen nun als Elektra und Orest wieder zusammen.&lt;br /&gt;Ich weiß schon, warum ich nicht weiß, was ich dir schreiben sollte. Schließlich waren meine letzten Worte an dich: „ Na dann, mach‘s gut. Ich wünsch‘ dir, dass du was aus deinem Leben machst. Man sieht sich vielleicht irgendwann wieder, wer kann schon sagen, wie das Schicksal so spielt. Ich würd‘ mich freuen. Vielleicht sind wir dann glücklich. Aber ich würd‘ dich wohl nicht mehr erkennen.“ Du hast mich angeblickt, dachtest, ich scherze, hast den Kopf geschüttelt und gelacht. Mein Abgang war filmreif und das musste er auch sein, schließlich machte ich mich auf in die Welt des Scheins, der Illusion, der Öffentlichkeit. Ich machte mich auf, ein Ich in schillernden Facetten auf der Bühne zu präsentieren, mein Selbst aber dabei in mir wegzuschließen. Ich hatte einen Lebensabschnitt für beendet erklärt, einen neuen begonnen und beschlossen, dich nicht dorthin mitzunehmen.&lt;br /&gt;„Aber sind wir nicht Freunde?“, fragtest du noch und ich schüttelte den Kopf. „Du bist kein Freund, der mein Leben begleiten soll, verstehst du das nicht?“&lt;br /&gt;Ich glaube nicht, dass meine Entscheidung überstürzt war, echt nicht. Ich bereu‘ es auch nicht. Es war an der Zeit gewesen zum Aufbruch, zur Veränderung.&lt;br /&gt;Als ich geschrieben habe, warst du es, für den ich schrieb, mein Grund, meine Inspiration. Inspiration klingt blöd, oder? Aber genau sowas braucht man doch, `ne Inspiration. Sonst kommt nichts Ordentliches raus. Ich schrieb über deine eisblauen, kalten Augen, die doch so warm blicken konnten. Ich schrieb über glitzernde Bergseen und dachte an dich. Ich schrieb darüber, wie wir uns eingeschlossen haben, tagelang, gestrandet in unserer eigenen, kleinen Wohnung. Wir kauften uns Schokolade, Gemüse und Obst, ein paar Fertiggerichte und dann steckten wir den Schlüssel ins Schloss und waren einfach weg. Was für ein herrliches Leben. Es waren keine wilden Tage, die wir hatten, nicht wirklich, eher ruhig, irgendwie besonders, aber nichts, das die Zeit überdauern könnte. Was hast du überhaupt gemacht, als ich schrieb? Ich erinnere mich nicht. Hast du Gitarre gespielt? Vielleicht hast du Gitarre gespielt. Du erwähntest irgendwann, dass du es gelernt hast. Ich hab‘ dich niemals ein Lied spielen gehört, vor allem kein Lied für mich, auch wenn ich dich darum gebeten habe. Alles was du getan hast, war herumzuzupfen, ich erkannte keine Melodie. Deshalb bezweifle ich, ob du wirklich Gitarre spielen konntest.&lt;br /&gt;Ich habe mich gelöst von deinen eisblauen Augen, den Verführeraugen und dachte, ich wär‘ nicht auf Augen fixiert. Und schreiben – ja, schreiben wollt‘ ich nicht mehr. Vom Schreiben zum Schauspiel ist es kein langer Weg, auch als Schreibender schauspielert man, tut man nicht? Ich jedenfalls hatte längst die Figur Laura entworfen, die in eisblauen Augen ertrinken und erfrieren konnte. Die Laura, die nichts wie den Potter schrieb, sondern nur Kram und als sie es merkte, sprang ein gelöstes Lachen aus ihrer Brust und sie tauschte den Stift mit dem gesprochenen Wort.&lt;br /&gt;„Elektra ist nicht schön“, sagt Nico und bestellt Cappuchino.&lt;br /&gt;„Du hast also Mut zur Hässlichkeit? Früher hättest du solche Rollen nicht spielen wollen.“&lt;br /&gt;Ich zucke mit den Schultern und grinse vor mich hin. „Elektra war einmal schön. Sagt sie doch selbst. Ich kann mir also vorstellen, wie sie gewesen ist, wenn ich sie hässlich spiele. Ich kann jetzt alles spielen, das ist mir egal.“ Irgendwann hatte ich die unnütze Eitelkeit hinter mir gelassen. Sie nützt nichts.&lt;br /&gt;„Erinnerst du dich an die Nachtigall, Romeo?“&lt;br /&gt;„Ich erinnere mich an dich.“, sagt er. „Und du bist schöner, als du es warst.“&lt;br /&gt;„Du hast dich nicht verändert“, sage ich.&lt;br /&gt;„Nur älter bin ich geworden.“&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an kaum einen Moment, in dem ich nicht den Eindruck hatte, dass Nico spielte. Er spielte leidenschaftlich...&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-6001184942621460554?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/6001184942621460554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6001184942621460554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/6001184942621460554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-ii.html' title='Laura und Nico II'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3821935049812412111</id><published>2010-01-20T18:27:00.003+01:00</published><updated>2012-01-06T19:24:26.481+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Laura und Nico I</title><content type='html'>Im Folgenden wird Laura eingeführt, Laura, die das Schreiben aufgegeben hat, als sie merkte, dass sie für einen Mann schrieb, Laura, die anschließend zum Theater geht und jenen Mann verlässt. Gerade ist Laura noch Gast eines anderen Cafès, jedoch wird auch sie, wie alle anderen, zu Lea finden, wenn Leas Café öffnet. Dort ist man ja noch mit den Einrichtungsarbeiten beschäftigt und Naomi erzählt ihre Promi-Dinner Katastrophen. Deshalb schwenken wir zu Laura im anderen Café und beginnen hier schon einmal mit ihrer Geschichte:&lt;br /&gt;„Laura“, schreib‘ ich auf meine Serviette. Laura, das ist mein Name. Ich würd‘ gern was anderes schreiben, vielleicht dir schreiben, aber mir fällt nichts ein, außer dass ich an dich denke, manchmal. Ich würd‘ gern was schreiben wie die Rowling, sowas wie den Potter. Mein Vater sagte das immer: „Schreib doch sowas wie den Potter, nicht immer deinen Kram, mit sowas wie dem Potter hättest du vielleicht mal Erfolg.“ Aber wenn mir halt nichts einfällt wie der Potter, denk‘ ich und sag‘ zu ihm: „Aber wenn mir halt nichts einfällt, wie der Potter!“ Deshalb schreib‘ ich auch „Laura“ auf die Serviette, mehr nicht. In schön geschwungenen Buchstaben als Zeitvertreib. „Hallo Laura!“Ich blicke auf, weg von meiner Schnörkelschrift, um dem Klang meines Namens von dem Bild meines Namens aus zu folgen. Ich schaue in ein blaues Auge, himmelblau, dann in ein warmes bräunlich grünes, schaue erst in das eine, dann in das andere. Beide gleichzeitig ansehen – das wär‘ ja Verschwendung, ich würde die Besonderheit dieser Augen dann nicht zu schätzen wissen, ich hätte ein schlechtes Gewissen. „Nico! Hallo!“, sage ich und schiebe die Zettel zur Seite, die neben mir auf der Bank liegen, ein Zettelhaufen, ein zerknickter Zettelwust.Nico setzt sich, Nicolas. „Wie ein Husky bist du“, sagte ich viel früher zu ihm, als ich zum ersten Mal mit ihm zusammenarbeitete, als ich zum ersten Mal auf meiner Matratze zur Seite rutschte, um ihn neben mich zu lassen, den schönen Jungen Nicolas. Um ihn dann im Schlaf zu betrachten, seine weichen, halb geöffneten Lippen, wie ein Kind, ich konnte das Perlmuttfunkeln seiner Zähne erkennen hinter den halb geöffneten Lippen, weil der pralle Vollmond in das geöffnete Fenster schien, direkt auf uns. Wir badeten im Mondlicht, aber Nicolas merkte das nicht, weil er schlief. „Ein Huskygesicht hast du, Nico, so zart, so klug.“ Und er hatte wirklich ein Huskygesicht, das war nicht nur so daher gesagt, mit seinen zweifarbigen Augen und die Gesichtszüge so feminin, die Haut so weiß und sein Haar so glänzend tiefschwarz. „Wärst du ein Mädchen, würd‘ ich dich Schneewittchen nennen“, hab ich leise zu ihm gesagt und gelacht, aber er hörte mich nicht, weil er ja schlief. Nicolas - ich würd‘ mein Kind niemals Nicolas nennen, mit Nicolas verbinde ich einen kränklichen, sensiblen Jungen, ein verletzlicher Schöngeist, der nicht alt werden wird. Das war schon immer so, obwohl er der erste Nicolas war, den ich kennenlernte. Und dieser Nicolas hier wird wohl definitiv alt werden, also, wissen kann ich‘s ja nicht, kann man ja nie, aber ich finde, von ihm strömt so eine wahnsinnige Kraft aus, die auch auf andere übergeht. Trotzdem, der Name – ich find‘ auch nicht, dass der Name zu ihm passt.Und jetzt setzt er sich zu mir, nickt mit seinem Schwanenhals in Richtung meines Zettelhaufens und fragt: „Lernst du deinen Text? So ein Chaos! So könnt‘ ich das nicht. „Hab‘ halt meinen ganz eigenen Stil“, murmele ich und kehre zurück aus meiner Erinnerung an jene Nacht, die so weit weg ist. Es war für uns beide das erste Engagement und wir spielten Romeo und Julia. Irgendwann spielten wir so sehr Romeo und Julia, dass wir es auch fernab der Bühne nicht lassen konnten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Times; font-size: 12pt;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3821935049812412111?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3821935049812412111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3821935049812412111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3821935049812412111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2010/01/laura-und-nico-i.html' title='Laura und Nico I'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8753051642359925568</id><published>2009-12-31T13:46:00.002+01:00</published><updated>2011-01-10T12:13:27.997+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Telenovelateam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naomi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Promidinner'/><title type='text'>Leas Café - das perfekte Promidinner II</title><content type='html'>... "also, ich hab' es dann geschafft, die beiden rechtzeitig wieder wegzuschaffen, Julia und Nane, das wär was geworden, wenn die am Abend auch noch dabei gewesen wären. Dachte mir, ich sollte lieber selber fertig kochen, die versauen mir meinen Ruf!", fährt Naomi fort.&lt;br /&gt;Lea kocht Kaffee. Eimer und Pinsel stehen vor der halbfertigen Wand. Die Einrichtung ist noch nicht da, aber eine Kaffeemaschine.&lt;br /&gt;"Und dann", sagt Naomi. "Dann klingelte es und ich war absolut nicht fertig und natürlich war es Marcel!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Marcel, oder, wie er sich selbst vorstellt "Marsl" grinste breit. Das mit Marsl, das ist schon ziemlich unerotisch, insgesamt hat er einen ganz fürchterlichen Dialekt, den er zwar bei Bedarf abschalten kann, im Privatleben aber süß und interessant findet. Da ist er der einzige. Auf alle Fälle grinste Marcel auf eine derartig unverschämte Art, dass Naomi das Lächeln gefror und ihre suuuperfröhlichen Begrüßungsworte ihr im Hals stecken blieben. Dabei hat sie sich die schon ewig zurechtgelegt und geübt, in sämtlichen Varianten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Auf deiner Schürze ... ist eine ... Katze mit Kochmütze drauf!"&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Naomi erstarrte. Die verdammte Schürze! Die hatte sie sich doch nur gekauft, weil sie dachte, sowas Niedliches käme beim Publikum gut. Natürlich sollte die Schürze längst im Abfall verschwunden sein, wenn die Gäste kamen, vor allem, wenn Marcel kam. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Oh!" Naomi kicherte schrill. "Sowas! Hab ich glatt vergessen, das Ding abzunehmen! Komm rein! Oh und Blumen! Wie nett!" Sie riss ihm den Strauß aus der Hand und knallte ihn auf die Kommode, als die Kamera Marcel verfolgte, wie er ins Wohnzimmer stiefelte - wo er in schallendes Gelächter ausbrach.&lt;br /&gt;"Herrje, das nenn ich mal ne ausgeprägte sexuelle Frustration! Diese lila Teelichter ...!"&lt;br /&gt;Naomi würde am liebsten anfangen zu schreien. Warum - warum hatte sie sich letzten Endes doch von den violetten Dekosachen einlullen lassen! Strahlend ging sie ebenfalls ins Wohnzimmer.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Ach tatsächlich?", schnurrte sie, "Also deine, oder? Ich meine, wenn du dich sofort angesprochen fühlst!"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Naomi hatte das dumpfe Gefühl, dass dieses Scheiß-Dinner von vorne bis hinten absolut nicht so ablief, wie sie sich das vorgestellt hatte. Vor allem als gleichzeitig beißender Rauch aus der Küche quoll und die Türklingel ging.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Der Fiiiiisch!", brüllte Naomi - die Kamera schwenkte auf sie, den feixenden Marcel, die Tür. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Naomi stürmte in die Küche, Marcel schlenderte zur Tür, öffnete sie schwungvoll - draußen stand Silke Hofmann mit einem Strauß blassvioletter Nelken. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Marcels Schultern begannen zu zucken, als er in erneutes, lautes Gelächter ausbrach. "Hervorragende Farbwahl! Passt super zu Naomis ... Einrichtung!" Das Wort Einrichtung versank in wildem Keuchen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Äh ... ja toll ... Hallo Marcel!" Silke lächelte leicht irrietiert. "Wo ist denn die Gastgeberin? Riechen tuts ja schon ... äh ... richtig fein aus der ... äh ... Küche! Ich bin so gespannt! Hätte niemals gedacht, dass unsere Naomi kochen kann!"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Kann sie ja auch nicht!" Marcel lehnte gackernd an der Wand und schlug mit der Faust dagegen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aus der Küche schwebte Naomi, sie sah etwas zerzaust aus und ihr Gesicht wirkte ein bisschen verzweifelt, aber als sie Silke sah, bleckte sie ihr strahlend gebleachtes Gebiss zu einem breiten Lächeln und trällerte: "So, der Fisch ist gerettet! Siiiilke! Wie schön! Oh und vielen, vielen Dank für die Blumen!" Sie fetzte die Nelken (überhaupt: Nelken!!!) zu Marcels Strauß auf die Kommode, strich sich ein paar lose Strähnen aus der Stirn und bat ihre Gäste, es sich doch schon mal auf dem Sofa bequem zu machen, sie bringe dann gleich einen Aperitif.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Silke und Marcel setzten sich steif auf die weiße Ledercouch, auf der schön drapiert ein paar golddurchwirkte, violette Samt und Seidenkissen lagen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Naomi zog sich wieder in die Küche zurück, während die Kamera bei Marcel und Silke verblieb. Das letzte, was Naomi hörte, war, wie Marcel betont locker fragte: "Äh ... na Silke und was läuft so? Tüftelste wieder an 'nem neuen Drehbuch, hm? Hehehe!"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dann matschte sie Prosecco und O-Saft und Grapefruitsaft und einen Schuss Blue Curaçao (nein, das war nicht Besonderes und nein: Es schmeckte definitiv nicht, aber das war ihr swas von egal! Hauptsache, die hatten was Buntes in der Hand) zusammen, stopfte auf jeden Gläserrand eine Orangenscheibe, spuckte Marcel ins Glas, überlegte es sich doch anders, wusch das Glas wieder aus - da klingelte es erneut. "Das ist Rooooland!", plärrten ihre Gäste in übertriebenster Heiterkeit aus dem Raum der sexuellen Frustration heraus ...&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8753051642359925568?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8753051642359925568/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/12/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8753051642359925568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8753051642359925568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/12/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-ii.html' title='Leas Café - das perfekte Promidinner II'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-243081950521186744</id><published>2009-12-31T12:17:00.002+01:00</published><updated>2012-01-04T14:01:11.031+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Erzählerin plaudert aus dem Nähkästchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtleben'/><title type='text'>Happy new year oder ...</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SzyK2GIO_mI/AAAAAAAAAGI/Etkdjy7DQL8/s1600-h/silv%C3%A4schta.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5421360713409953378" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SzyK2GIO_mI/AAAAAAAAAGI/Etkdjy7DQL8/s320/silv%C3%A4schta.jpg" style="cursor: pointer; float: right; height: 300px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... life with it's colourful surprises ...&lt;br /&gt;... aufgewärmte Stories ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Einer hat versucht, auf LSD alle seine Gedanken aufzuschreiben, aber das hat nicht geklappt. Er meinte, er hätte zwei Worte aufgeschrieben und dann wären hundert neue Ideen in seinem Kopf gewesen. Verwirrung"&lt;br /&gt;"Ja, echt?"&lt;br /&gt;Wir gehen wieder rein, meine Tasche wird durchsucht, wir tanzen. In meiner Bierflasche steckt auf einmal ein fremder Strohhalm bzw. überhaupt ein Strohhalm, aber das merk ich erst, als ich es schon fast ausgetrunken habe.&lt;br /&gt;Jemand sagt: "Ist nicht das dahinten deine Flasche?"&lt;br /&gt;"Was, wirklich? Oh nein! Nee  ... die ist leer. Nicht meine. Zum Glück. Also, wenn ich jetzt dann komisch drauf bin, passt auf mich auf.“&lt;br /&gt;"Du bist doch immer komisch!"&lt;br /&gt;"Danke."&lt;br /&gt;"War ein Scherz."&lt;br /&gt;"Mhm. "&lt;br /&gt;Es ist einer der Tage an dem man sein Hirn ausschalten sollte, nicht mehr denken, nur noch irgendwie da sein, Und das auch spüren.&lt;br /&gt;Ich kaufe Wein zum Nachspülen, zurück auf die Tanzfläche, der Wein schwappt auf den Boden. Ich trinke schnell, um die Hände frei zu haben.&lt;br /&gt;Lauter kleine Jungs, die riesige Kopfhörer um den Hals hängen haben. Ist das jetzt der neueste Trend? Soll das eine Art Schmuck sein? Ich meine, ist ja nicht so, dass hier ohnehin Musik gespielt wird ... Völlig lächerlich also, eigentlich. Wie Fliegen sehen sie aus, oder so ähnlich. Und die Emofrisen hängen ihnen so in die Augen, dass sie dauernd blinzeln müssen, weil es kitzelt. Sieht scheiße aus.&lt;br /&gt;Wir gehen nach draußen.&lt;br /&gt;"Ach was, ihr fahrt schon?"&lt;br /&gt;"Ja, demnächst."&lt;br /&gt;"Aber wir fahren nicht, oder?"&lt;br /&gt;"Nee, wir nicht. Heute wird nicht geschlafen, heute wird getanzt. Head and Heart on the danceflor!"&lt;br /&gt;"Wer ist das, die da gekommen ist?", flüstere ich jemandem zu und er sagt: "Aber das ist doch die Freundin von soundso!"&lt;br /&gt;"Tatsächlich? ich dachte, die hätte dunkle Haare!"&lt;br /&gt;"Offensichtlich nicht."&lt;br /&gt;Wir gehen wieder rein, meine Tasche wird durchsucht.&lt;br /&gt;"Musst du denn immer meine Tasche durchsuchen? Langsam wird‘s lächerlich!"&lt;br /&gt;"Ja, aber ich werd‘s trotzdem jedesmal, wenn du draußen gewesen bist, wieder machen."&lt;br /&gt;Wieder auf die Tanzfläche. Ein Typ hält mich am Arm fest, ich drehe mich um, er sagt "Hey C ... Cherry ... mhhh ... Honey ... mhh ...", ich stolpere gegen einen anderen, der sagt "Na du gehst aber ran".&lt;br /&gt;Ich denk mir gerade "Wo bin ich hier?", als der erste auf einmal wieder da ist und ungeschickt versucht, meinem BH aufzumachen und albern gackert, dabei. Das ist mir zu blöd.&lt;br /&gt;"Wollen wir weiterziehen?", frage ich und einer sagt "Ja." Keine Ahnung, wer das ist ob ich ihn kenne oder mal gekannt habe oder eben erst kennengelernt. Was spielt das für eine Rolle, an einem Abend wie diesem?&lt;br /&gt;Wir essen Chrispy Chicken, langsam fängt‘s an zu dämmern.&lt;br /&gt;Fetisch Party. Nur Lack und Leder erlaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Noch eine halbe Stunde", heißt es, aber diese halbe Stunde haben wir nicht mehr.&lt;br /&gt;Ein Typ, der draußen sitzt, weil er nicht reindurfte, fragt mich lallend: "Zeigst du mir deine Zehen?"&lt;br /&gt;Ich sehe ihn an, mit gerümpfter Nase, missbilligend, hoffentlich mit Todesverachtung, antworte: "Ist das dein Fetisch? Du bist ja widerlich!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später, zu Hause, es lohnt sich nicht mehr zu schlafen,also blondiere ich meine Haare, weil ich nichts mit mir anzufangen weiß, zu früh noch und irgendwie muss doch alles, was jetzt kommt, alles Frische, alles Neue, eingeleitet werden. Ganz kurz kommt mir der Gedanke, dass es nichts wird - und dann? Aber nur kurz und es wird gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Happy new Year!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-243081950521186744?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/243081950521186744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/12/happy-new-year-oder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/243081950521186744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/243081950521186744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/12/happy-new-year-oder.html' title='Happy new year oder ...'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SzyK2GIO_mI/AAAAAAAAAGI/Etkdjy7DQL8/s72-c/silv%C3%A4schta.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-7409687044890426254</id><published>2009-12-19T09:45:00.000+01:00</published><updated>2009-12-19T09:50:43.658+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Was das Zusammenkommen der Geschlechter so sagt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SyyTMNhmxZI/AAAAAAAAAF4/EwffTJ73uuU/s1600-h/Foto-0169.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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display: block; width: 306px; cursor: pointer; height: 320px; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SxP_5csx1iI/AAAAAAAAAFs/0D1n5zZPVHs/s320/strawberry.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da sitzt Naomi auf dem Teppichboden von Leas Cafe, bordeauxrot ist er, im Partnerlook mit ihrem Minihund (Naomi, nicht der Teppich), Lea hasst das Vieh, Naomi liebt es und meint, das wäre chic und sie könne es sich gar nicht erlauben, ohne ihr Puppy auf dem Arm auf die Straße zu treten.&lt;br /&gt;Naomi sitzt also auf dem Teppichboden, während Lea die Wände streicht, vielleicht will sie auch lieber Tapete, das weiß sie noch nicht genau, aber jetzt streicht sie erstmal, um das Gefühl zu haben, es geht voran mit dem Café.&lt;br /&gt;Und während Lea streicht, krault Naomi Puppys Öhrchen und erzählt von dem (schriller O-Ton) SCHRECKLICHSTEN ABEND IHRES LEBENS!&lt;br /&gt;"Da du ja nicht wolltest" (vorwurfsvoller Seitenblick), "da du ja nicht wolltest, hab ich Julia um Hilfe gebeten. Kennst du Julia noch, ich glaube, ich habe sie dir irgendwann vorgestellt, ach, das ist schon ewig her, war mal mit mir in der Klasse. Auf jeden Fall ist Julia ... ich weiß gar nicht, was sie ist, aber sie macht was mit Essen ... äh ... Lebensmittelchemie ... dings. Irgendwie so. Also, ich dachte, da kann sie auch kochen und Julia meinte, Nane könne kochen - das ist eine Freundin von ihr. Nane wolle eh ins Fernsehen, weil sie der Welt etwas Wichtiges mitzuteilen hätte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naomi seufzt theatralisch, drückt Puppy an sich, die gurgelnd zappelt, Lea streicht ungerührt weiter und sagt "Aha."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naomi wartet eine Weile, um Lea Raum zu lassen, Fragen zu stellen, was Lea jedoch verweigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Diese Nane hatte so ein Schild umhängen auf dem stand 'Spezialistin für Eiergerichte' und ich dachte mir schon: Häh, was ist denn das für 'ne Freakshow? aber dann dachte ich, vielleicht will sie irgendwie auf ihre Kochkünste aufmerksam machen und wenn sie gut ist, dann kann sie das auch tun, nur dann kochte sie erstmal gar nicht sondern hat sich vor der Kamera aufgebaut, einen rosa Vibrator aus ihrer Tasche gezogen und damit rumgefuchtelt!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird Lea doch aufmerksam, merkt, dass sie den Pinsel still hält und die Farbe auf den Boden tropft, dreht sich kichernd um und ächzt: "Wie bitte?"&lt;br /&gt;"Ja!" Naomi lässt ihre Stimme nach oben fahren, erfreut, endlich im Besitz von Leas Aufmerksamkeit zu sein. "Das musst du dir vorstellen! Julia und ich kochen im Hintergrund rum obwohl Nane die war, die angeblich am besten kochen konnte, aber die musste sich ja unbedingt zum Affen machen! Und der Typ mit der Kamera hat nichts besseres zu tun, als Nane zu filmen, die mit diesem Plastikding - sah übrigens aus wie ein Karnickel - vor ihm rumhüpft und ihm irgendwas von Männerakten erzählt und darüber, dass eine riesige Vibratorenrevolution das männliche Geschlecht irgendwann vollständig ersetzen wird, da dieses mehr als mangelhaft ist ..."&lt;br /&gt;Lea sitzt jetzt ebenfalls auf dem Teppich, bebend vor Lachen.&lt;br /&gt;"Das hat sie wirklich gemacht?"&lt;br /&gt;"Meine Güte, die hätten filmen sollen, wie ich den Scheiß Salat zusammenpansche und dann sowas!"&lt;br /&gt;Mittlerweile hat Puppy es geschafft, sich zu befreien, zerrt an ihrem Jäckchen herum, in dem sie sich sichtlich unwohl fühlt, zerrt und knurrt, dreht sich ein wenig um die eigene Achse und pinkelt schließlich erschöpft auf den Teppich.&lt;br /&gt;Naomi tätschelt ihr das Köpfchen und gurrt. "Och du Böse, du! Was hast du denn da gemacht?" Lea hört schlagartig auf zu lachen, geht in den Nebenraum, holt Teppichreiniger und drückt ihn Naomi wortlos in die Hand.&lt;br /&gt;"Ist ja guuuut!", seufzt die und verdreht die Augen. "Magst du nicht weiterhören?"&lt;br /&gt;"Ich dachte, du bist schon fertig!" Lea hat den Pinsel wieder genommen und setzt ihre Arbeit fort.&lt;br /&gt;"Schon fertig? Das eigentliche Drama geht doch jetzt erst los!" ruft Naomi mit durch Puppys Geschäft ausgelösten kleinen Falten zwischen den Augenbrauen. Mit spitzen Fingern wedelt sie den Lappen über der Pfütze herum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3955420675646889657?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3955420675646889657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3955420675646889657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3955420675646889657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-das-perfekte-promidinner-i.html' title='Leas Café: Das perfekte Promidinner I'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SxP_5csx1iI/AAAAAAAAAFs/0D1n5zZPVHs/s72-c/strawberry.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-3908386843167686407</id><published>2009-11-30T15:46:00.000+01:00</published><updated>2010-10-23T13:56:13.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veröffentlichungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schreibende Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die Autorin spricht'/><title type='text'>Gedrucktes</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMLLlElrOdI/AAAAAAAAAV8/QYtRax5UFN4/s1600/5vor12_large.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 198px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMLLlElrOdI/AAAAAAAAAV8/QYtRax5UFN4/s320/5vor12_large.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5531207130111752658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Baumer, Katrin: Sekunden in der Warteschleife, in: 5 von 12, hg. von Thomas Lang und Christiane Schmidt, Haar/München, 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMLMvnxW3wI/AAAAAAAAAWM/ZaBU6n9y67Q/s1600/torso18_u1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 202px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMLMvnxW3wI/AAAAAAAAAWM/ZaBU6n9y67Q/s320/torso18_u1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5531208410866310914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Baumer, Katrin: Cinderella, in: TORSO 18 (2009), S. 19 – 21.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-3908386843167686407?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/3908386843167686407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/gedrucktes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3908386843167686407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/3908386843167686407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/gedrucktes.html' title='Gedrucktes'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/TMLLlElrOdI/AAAAAAAAAV8/QYtRax5UFN4/s72-c/5vor12_large.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-2122248517264047643</id><published>2009-11-18T20:02:00.000+01:00</published><updated>2009-11-18T20:11:50.996+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Fürchtest du dich im Dunkeln?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SwRGuRL48wI/AAAAAAAAAFk/OssDdSw8JE4/s1600/eri.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 238px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SwRGuRL48wI/AAAAAAAAAFk/OssDdSw8JE4/s320/eri.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5405523213452636930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann mach doch einfach Licht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta name="Titel" content=""&gt; &lt;meta name="Stichwörter" content=""&gt; &lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt; &lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt; &lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 2008"&gt; &lt;link rel="File-List" href="file://localhost/Users/katrin/Library/Caches/TemporaryItems/msoclip/0/clip_filelist.xml"&gt; &lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:officedocumentsettings&gt;   &lt;o:allowpng/&gt;  &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt; 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(Nelly Sachs)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2122248517264047643?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2122248517264047643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/furchtest-du-dich-im-dunkeln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2122248517264047643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2122248517264047643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/furchtest-du-dich-im-dunkeln.html' title='Fürchtest du dich im Dunkeln?'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SwRGuRL48wI/AAAAAAAAAFk/OssDdSw8JE4/s72-c/eri.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-1622856230743077476</id><published>2009-11-17T07:40:00.000+01:00</published><updated>2010-02-05T12:24:20.144+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Telenovelateam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naomi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Leas Café - Wir fahren Möbel kaufen!</title><content type='html'>&lt;div&gt;Wir, das sind Lea und Naomi. Wobei Naomi keine Möbel kauft, sondern nur ein paar Dekosachen. Naomi hatte nämlich zugesagt, beim perfekten Promi-Dinner mitzumachen und sich dafür eine möblierte Wohnung gemietet, die sie nun mit ein paar hübschen Dingen so gestalten will, als würde sie tatsächlich darin wohnen. &lt;/div&gt;"Weißt du", sagt sie und zündet sich im Auto eine Zigarette an, "Weißt du, Lea, weißt du, ich mein - Wer bin ich denn? Ich lass' die doch nicht in meinen Sachen rumwühlen! Und die idiotischen Fernsehzuschauer gehts schon mal gar nichts an, wie ich wohne!"&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Lea bedient den Fensteröffner. &lt;/div&gt;"Iiiih! Kalt!", quietscht Naomi.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Wenn du hier drin unbedingt rauchen musst! Wieso machst du denn dann bei dem Scheiß überhaupt mit?"&lt;/div&gt;"Was - mit dir einkaufen fahren? Na, weil ich deine Freundin bin!"&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Prof. Dr. Wuschl liegt über die Rücksitze gebreitet wie ein plattgefahrener Frosch und schnurrt.&lt;/div&gt;"Dicker! Das sieht jetzt aber nicht gerade elegant aus!", ruft Lea in seine Richtung, und dann zu Naomi: "Ich mein' das komische Dinner! Du kannst nicht mal kochen! Ich hab'noch nie erlebt, dass du gekocht hast!"&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Naja ...", Naomi wirkt auf einmal sehr verlegen. "Ich dachte, dass du vielleicht ... ich mein, du wärst dann im Fernsehen und das wär sicher gute Werbung für dein Café ..."&lt;br /&gt;Lea prustet so laut los, dass sogar Wuschl blinzelt und mit den Ohren zuckt.&lt;br /&gt;"Du dachtest, dass ich für dich koche? Sag mal, spinnst du? Ich will doch nicht bei so nem Scheiß mitmachen! Und mich dann noch dabei filmen lassen! Und jeder einelne Zuschauer weiß dann, dass ich die kamerageile Freundin bin, die sich in die Sendung einschleust, indem sie dir beim Teig kneten hilft! Sorry, aber so eine Art von Werbung brauch ich nicht!"&lt;br /&gt;"Du müsstest ja gar keinen Teig kneten sondern eher den rohen Fisch und so zubereiten, das will ich nicht anfass ..."&lt;br /&gt;"Nein!"&lt;br /&gt;Mal ganz davon abgesehen, dass Lea in einer Fernsehsendung niemals ihre Originalrezepte kochen könnte. Dann würde das ganze Projekt von vornherein scheitern. Aber das weiß Naomi natürlich nicht. Das wird sie auch nie erfahren. Und das wird sich spätestens auszahlen, wenn Lea sie zum ersten Mal einen "Low"-Schokokuchen probieren lässt und sie sich danach genussvoll die Finger ableckt. "Noch ein paar Trauben hinterher? Das kannst du dir locker leisten nach diesem luftigen Kuchen! Ist ja nur Obst!"&lt;br /&gt;"Also ...  du willst mir nicht helfen?", hakt Naomi nach und zündet sich eine neue Zigarette an. "Echt nicht?"&lt;br /&gt;"Nö", sagt Lea und dreht das Radio auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZTCbIEB2vzI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ZTCbIEB2vzI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naomi singt laut mit. Wobei 'singt' wohl das falsche Wort ist.&lt;br /&gt;"Wusstest du schon", brüllt sie zwischendrin gegen das Radio und den Autobahnlärm, der durch das geöffnete Fenster hereinkommt, an, "wusstest du schon, dass ich in der Serie vielleicht auch singen darf?"&lt;br /&gt;Lea zuckt mit den Schultern. "Mhm. Das versprechen sie dir so lang, bis sie dich tatsächlich mal singen gehört haben", murmelt sie, so leise, dass Naomi es nicht hört.&lt;br /&gt;Die schnippst ihre Kippe aus dem Fenster, die Glut hüpft im Rückspiegel über die Straße, einen kurzen Moment nur.&lt;br /&gt;Lea lässt die Fenster wieder nach oben fahren. "Jetzt ist Schluss, Naomi, ich möchte nicht, dass du weiter rauchst, während wir fahren. Wir frieren uns denn Arsch ab!"&lt;br /&gt;Der Professor auf dem Rücksitz, von beiden vergessen, unbemerkt, ist aufgestanden hat sich gestreckt und fährt nun mit den Krallen über die Polster, fester und fester, bis er auf Schaumstoff stößt. Verstohlen rollt er seinen pelzigen Körper darüber zusammen und schließt die Augen wieder.&lt;br /&gt;Naomi schmollt. Ein par Minuten später wird ihr das Schmollen zu langweilig.&lt;br /&gt;"Weißt du schon ungefähr, was du kaufst? Also, ich glaube ich möchte die Deko größtenteils in Violett. Violett und schwarz. Das ist geheimnisvoll ..."&lt;br /&gt;"Das zeigt, das du sexuell frustriert bist", sagt Lea. "Und ja, ich weiß schon ziemlich genau, was ich möchte. Im Gegensatz zu dir brauch ich keine Handvoll Dekokram sondern ne gesamte Einrichtung! Meinst du, da spaziere ich völlig ohne Plan ins Möbelhaus?"&lt;br /&gt;Kurz denkt Naomi darüber nach, ob sie sauer sein soll wegen der sexuellen Frustration, dann aber überlegt sie, dass sie vielleicht einfach darüber hinwegsehen und pink statt violett wählen sollte. Oder rot. Und so tun, als wär' das von Anfang an geplant gewesen. Auch vor Lea. Lea checkt das sicher nicht. Und schließlich wird ihr Co-Star, Marcel, der den Sascha spielt, am Dinner teilnehmen und sie möchte nicht, dass er sie für sexuell frustriert hält. Sie möchte, dass er ihre gemietete Wohnung mitsamt den Dekoartikeln, die sie danach wahrscheinlich wegschmeißen wird, so richtig anregend findet. Genau so will sie auch seine für den Anlass gemietete Wohnung (wobei sie das nicht beweisen kann) anregend finden und am Ende des gelungenen Dinners vielleicht ... das gelungene Dinner!&lt;br /&gt;"Sag mal, Lea, willst du wirklich nicht ..."&lt;br /&gt;"Neien!"&lt;br /&gt;Schweigen.&lt;br /&gt;Schließlich, als sie bereits die Ausfahrt nehmen: "Lässt du dir deine Möbel eigentlich liefern? Von sexy Möbelpackern mit schweißglänzenden Sixpacks und nassen Tanktops? Ruf mich dann bitte an, ja?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-1622856230743077476?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/1622856230743077476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-wir-fahren-mobel-kaufen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1622856230743077476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/1622856230743077476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/leas-cafe-wir-fahren-mobel-kaufen.html' title='Leas Café - Wir fahren Möbel kaufen!'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-8415311180463313285</id><published>2009-11-14T12:20:00.002+01:00</published><updated>2012-01-06T19:24:49.396+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nane'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Julia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leas Café'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prosa'/><title type='text'>Nane mag Eier</title><content type='html'>... in sämtlichen Varianten. Beziehungsweise, sie mag sie nicht. Beziehungsweise, sie mag das nicht, was dazu gehört. Denn Nane hatte der eigenen Meinung nach kein Glück mit Männern, nie. Das brachte sie zu der Überzeugung, dass diese Spezies von Grund auf böse ist und sowieso nur das eine will, egal mit wem und wo und unter welchen Umständen, solange dasjenige Brüste hat und ein Loch. Gewürzt kann das sein mit Liebesgesäusel, mit Lustgesäusel, mit anderweitigem sinnlosen Gesäusel.&lt;br /&gt;Nanes Freundin Julia versucht, ihr diese Ansichten auszureden, sagt, Nane suche sich eben immer gerade solche speziellen Exemplare aus und sei in der Hinsicht einfach zu naiv! Nane glaubt das nicht. Deshalb beschließt sie zuerst, lesbisch zu werden, dann Feministin, dann lesbische Feministin. Als sie merkt, dass sie wohl weder Feministin - dazu hat sie sich viel zu wenig für die Stellung der Frau interessiert, hasst die Männer aber dafür umso mehr, noch lesbisch - "weißt du, Jule, irgendwie mag ich ihn eben doch. Den kleinen, nicht das was dranhängt" ist.&lt;br /&gt;Deshalb überlegt sich Nane eine andere Taktik. Sie betreibt Studien, "Studien über die Primitivität des anderen Geschlechtes", sagt sie. Sie hat sich hierfür einen Fragen/Anektdoten/Gestenkatalog erstellt, den sie jedesmal, wenn sie ein neues Versuchobjekt erspäht, haargenau durcharbeitet. Wichtig, sonst wäre die Auswertung am Ende fehlerhaft.&lt;br /&gt;Der letzte Punkt in ihrem Katalog ist der Stichpunkt: "Falls er ein erbärmliches  Ätzarschirgendwasundwarjaklar ist und du ihn so weit hast: Geschlechtsakt dringend vermeiden!" Dahinter mit Bleistift gekritzelt "Go Nane, go! Bleib hart und lass es!" (Das war Julia)&lt;br /&gt;Und Nane bleibt hart, allein deshalb, weil sie das damit verbundene Gefühl unglaublich antörnend findet. Das Gefühl einen Mann erst heiß, oooooh, jaaaaa, so heiß zu machen mit allem was sie tut, was sie sagt - ohhhh, jaaaa, dann knöpft sie seine Hose auf und als Objekt XY bei ihr das selbe machen will, tritt sie einen Schritt zurück. Tritt zurück und grinst spöttisch. Lacht böse auf. Tritt nach vorne und greift Objekt XY zwischen die Beine, packt fest zu.&lt;br /&gt;"Eiersalat", kommentiert sie. "Spiegelei." "Rührei.""Omelett." Und ähnliches.&lt;br /&gt;Manchmal exotische Eiergerichte. So betitelt sie Männer, bei denen sie doch nahe dran war, schwach zu werden.&lt;br /&gt;Vorliegendes Versuchsobjekt sagt dann auf jeden Fall "Häh?" und Nane sagt "Tz", mustert ihr Gegenüber verachtungsvoll und geht einfach.&lt;br /&gt;Zu Hause legt sie sofort über die getesteten Personen Akten an. Akribisch ausgefüllt und alphabetisch nach den Namen der Eiergerichte geordnet.&lt;br /&gt;Einmal, da sagt ein Mann nicht "Häh?" sondern "Wieso gebackene Senfeier?"&lt;br /&gt;Und Nanes Lächeln wird milde, verträumt, sie antwortet ihm auch nicht "Tz" sondern: "Weißt du, das ist die Mission, die ich an euch zu vollführen habe, wenn die Statistiken eindeutig ausfallen!" - woraufhin sein "Häh?", ihr "Tz!" und ihr Abgang folgen und auch dieser Versuch die Auswertungen nicht verfälscht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-8415311180463313285?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/8415311180463313285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/nane-mag-eier.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8415311180463313285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/8415311180463313285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/nane-mag-eier.html' title='Nane mag Eier'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3246313610390324655.post-6314371049174413697</id><published>2009-11-12T09:52:00.000+01:00</published><updated>2009-11-12T09:55:22.534+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Why so serious?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yRn9-SNzR3w/SvvM6WfuFSI/AAAAAAAAAFM/ICT2s8qt_3c/s1600-h/monroe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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Sarahs Vater leitet ein riesiges Unternehmen. Die stellen...hm...Farbe her.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Farbe???“, fragt die Schauspielerin mehr oder weniger entgeistert und zieht missbilligend eine Augenbraue in die Höhe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was soll denn das für ein Scheiß sein!“, denkt sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Farbe!“ Hoffmann nickt richtig glücklich, so, als hätte sie gerade einen Heiratsantrag bekommen - was vermutlich nie passieren wird - und redet weiter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Auf alle Fälle scheint klar zu sein, dass Sarah die Firma ihres Vaters übernimmt. Deswegen wollten ihre Eltern, dass sie BWL studiert und das macht sie zuerst auch, aber dann merkt sie, dass sie eigentlich etwas anderes von ihrem Leben erwartet.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Moment mal!“, unterbricht Naomi. „Wo spielt eigentlich die ganze...der ganze Spaß?“ Sie muss sich ziemlich beherrschen um nicht „die ganze Scheiße“ zu sagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In Ulm. Die Firma der Eltern liegt in Ulm. Danach wird die Handlung nach München verlegt, aber dazu komme ich noch.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In Ulm gibt es eine Firma, die Farbe herstellt?“ fragt sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Davon hab ich aber noch nie gehört. Wäre ja was ganz Neues.“, denkt sie. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Silke Hoffmann zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung! Das ist doch völlig nebensächlich! Auf alle Fälle geht Sarah nach München, um endlich ein eigenständiges Leben genießen zu können, sich selbst zu finden, sozusagen. Sie zieht in eine kleine Wohnung und findet einen Job als Kellnerin. In der Bar, in der sie arbeitet, lernt sie Sascha kennen, einen gutaussehenden jungen Mann, dessen großer Traum es ist, ein berühmter Fotograf zu werden“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wenn sie den Namen „Sascha“ hört, hat Naomi einen kleinen, fetten Jungen mit semmelblonden Haaren und roten Pausbacken vor Augen, so, wie der Sascha in ihrer ehemaligen Klasse, und nicht einen gutaussehenden jungen Mann, dessen großer Traum es ist, Fotograf zu werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sascha ist am Boden zerstört, weil ihn seine Freundin Tina verlassen hat und kam in die Bar, in der Sarah arbeitet, um seinen Frust in Alkohol zu ertränken. Er ist Sarah sehr sympathisch, und sie hört sich seine Geschichte an. Die beiden werden Freunde.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ganz toll!“, denkt Naomi. „Sascha und Sarah, Sarah und Sascha – die zwei Busenfreunde.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie zündet sich eine neue Zigarette an und gibt sich betont lässig. Hoffmann darf einfach nicht merken, dass sie den Job nehmen würde, selbst wenn es der letzte Dreck wäre. (Was es ist)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Naomi ist pleite. Ihr großer Plan vom Leben hat nicht so richtig geklappt. Dabei schien alles so simpel gestrickt, so geradlinig zu sein. Im Grunde konnte gar nichts schiefgehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit 18 hatte sie sich bei einer Seifenoper beworben, wurde vom Fleck weg engagiert und hatte sich bald zu einem der beliebtesten Charaktere hochgearbeitet. Irgendwann aber hatte sie genug. Sie glaubte, ihre Zeit in diesem Job wäre abgelaufen. Sie ertrug die sich ewig wiederholenden und im Grunde schlichtweg langweiligen und überzogenen Handlungsstränge nicht mehr. Sie wollte endlich den großen Durchbruch packen und war todsicher, dass sie es schaffen würde – wer braucht schon die Schauspielschule, wenn er von Natur aus überragend talentiert ist? Schließlich waren bereits zahlreiche Fotoserien und Interviews mit Naomi in diversen Jugendzeitschriften veröffentlicht worden. Die Teenies liebten sie! Was konnte also schiefgehen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das sollte sie bald erfahren. Die erste Filmproduktion mit Naomi in der Hauptrolle war ein Riesenflop. Die zweite grenzte an eine Katastrophe. Die Kritiker zerrissen sich die Mäuler, Soap Darsteller sind nun einmal Laien, schlimmer als Laien, da weint man nie vor Rührung sondern immer nur vor Lachen oder aus Scham -  und sie war weg vom Fenster. Keine Chance, zur Soap zurückzukehren, weil sie ja unbedingt hatte sterben wollen. Die Storyliner hatten ihr angeboten, sie auf eine lange Reise zu schicken oder in eine andere Stadt ziehen zu lassen, so dass sie die Möglichkeit hätte, irgendwann in die Serie zurückzukehren. Nein, Ende der Diskussionen, sie beharrte auf ihren „Will-Karriere-machen-und –alles-andere-hinter-mir-lassen“ Trip und lehnte deshalb hochmütig alle alternativen Angebote ab. Naomi wollte sterben. Brutal, endgültig. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Inzwischen“, Hoffmanns Stimme plätschert fröhlich weiter, wie ein munterer, kleiner Bach, „haben Sarahs Eltern einen Privatdetektiv engagiert, der Sarah ausfindig machen, sie beschatten und schließlich nach Hause zurückbringen soll. Und auch in der Bar läuft es für Sarah nicht so gut. Rick, der Barbesitzer, ein recht schmieriger Typ, hat sie im Grunde nur eingestellt, um sie ins Bett zu bekommen. Als Sarah ihn wieder und wieder abweist, versucht er, sie zu vergewaltigen. Sascha kommt im richtigen Moment und kann sie in letzter Sekunde retten.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mhm...Rick, der schmierige Barbesitzer. Noch plumper wär’s ja nicht gegangen. Klischee, Klischee.“, denkt Naomi.   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also Naomi“, Silke schlägt die Mappe, das sie vor sich liegen hat, demonstrativ zusammen, „soweit der Einstieg in die Story. Was hältst du davon?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Totaler Schrott, keine Frage! Das sagt sie natürlich nicht laut, sondern drückt ihre Zigarette in den Aschenbecher und tut so, als würde sie konzentriert überlegen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Klingt nicht schlecht.“, meint sie schließlich, „Da könnte was draus werden. Gibt es Passagen, in denen ich singen darf? In der Bar vielleicht? Ich singe nämlich ganz gut!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das ist gelogen, Naomi singt mehr als durchschnittlich, aber wer tut das nicht. Und wenn die Telenovela ein Erfolg wird, wird auch das Lied ein Erfolg und als Single rausgebracht und steigt sofort auf Platz eins der Charts und dann – ja dann wird Naomi eben Sängerin. Das könnte sie sich auch vorstellen, doch, das würde passen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Silke zuckt mit den Schultern, ordnet ihr Skript. „Warum nicht? Passt sicher wo rein. Und wenn du’s wirklich kannst, schadet es nicht.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Strike!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie viele Folgen sind denn geplant?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„250.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;250 Folgen. Das ist gar nicht so übel. 250 Folgen festes Einkommen. Und danach ist Schluss. Keine Soap, eine Telenovela. Naomi muss nicht sterben oder umziehen oder auf Reisen gehen, um es aufhören zu lassen.  Weil Schluss ist. Und anschließend startet sie sowieso als Sängerin durch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; „Okay, ich überlegs mir mal...“, sagt sie zögernd. Natürlich wird sie spätestens morgen anrufen und Hoffmann ihre Zusage mitteilen. Und natürlich wird sie kein bisschen überlegen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3246313610390324655-2274891191268631466?l=mademoiselle-erica.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/feeds/2274891191268631466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/silkes-drehbuch-sarah-finde-deinen-weg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2274891191268631466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3246313610390324655/posts/default/2274891191268631466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mademoiselle-erica.blogspot.com/2009/11/silkes-drehbuch-sarah-finde-deinen-weg.html' title='Silkes Drehbuch: &quot;Sarah - Finde deinen Weg&quot;'/><author><name>Erica</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05736391827347453202</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-1uIBPxqRDqc/TfZCZ1a9umI/AAAAAAAAAbw/HiS84SE3nzc/s220/P1010311.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
